AMAG Austria Metall AG: Starkes erstes Quartal 2026 mit deutlicher Ergebnissteigerung
30.04.2026 - 07:15:03 | dgap.de| AMAG Austria Metall AG / Schlagwort(e): Quartalsergebnis 30.04.2026 / 07:15 CET/CEST Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich. Ranshofen, 30.04.2026 Erfreuliche Entwicklung in allen operativen Segmenten der AMAG-Gruppe mit positivem Ergebnisbeitrag aus der kanadischen Beteiligung Alouette Bei leichter Umsatzsteigerung von +0,6 % auf 403,8 Mio. EUR (Q1/2025: 401,4 Mio. EUR) signifikante Ergebnisverbesserung erzielt EBITDA auf 57,1 Mio. EUR erhöht (+23,9 % ggü. starkem Q1/2025: 46,1 Mio. EUR) Ergebnis nach Ertragsteuern auf 26,5 Mio. EUR gewachsen (+63,8 % ggü. Q1/2025: 16,2 Mio. EUR) Operativer Cashflow spiegelt mit -8,4 Mio. EUR vor allem mengen- und preisbedingten Anstieg im Working Capital wider (Q1/2025: 51,1 Mio. EUR) Ausblick 2026: Positive Entwicklung gegenüber dem Vorjahr in allen AMAG-Segmenten erwartet. EBITDA?Bandbreite von 150 Mio. EUR bis 180 Mio. EUR für Gesamtjahr 2026 Die AMAG?Gruppe startete erfolgreich in das Geschäftsjahr 2026 und erzielte im ersten Quartal einen deutlichen Ergebniszuwachs gegenüber dem Vorjahr. Treiber dieser Entwicklung war die breite Aufstellung der AMAG-Gruppe sowie das vorteilhafte Marktumfeld für Primäraluminium. Am Standort Ranshofen bewährten sich erneut die hohe operative Flexibilität sowie die vielseitige Produkt- und Kundenstruktur. Dadurch war es unter anderem möglich, kurzfristige Marktchancen im Automobilbereich zu nutzen. Weiters konnte die AMAG mit ihrer Beteiligung an der Elektrolyse in Kanada von attraktiven Marktpreisen im Primäraluminiumbereich profitieren. Dr. Helmut Kaufmann, Vorstandsvorsitzender der AMAG: „Das sehr gute Ergebnis im ersten Quartal 2026 unterstreicht die Stabilität unseres Geschäftsmodells und die hohe Leistungsfähigkeit unserer Organisation. Damit hat sich AMAG zum wiederholten Male auch in einem herausfordernden und volatilen Umfeld als verlässliches Unternehmen erwiesen. Fachkompetenz in allen Unternehmensbereichen ermöglicht hohe Produktqualität, Flexibilität sowie hohe Liefertreue unter schwierigsten Rahmenbedingungen.“ Kaufmann ergänzt: „Persönlich freut es mich sehr, mich mit einem so starken Quartalsergebnis als CEO in den Ruhestand zu begeben und zuversichtlich auf die Entwicklung des Restjahres blicken zu können. Ich wünsche dem gesamten AMAG-Team weiterhin alles Gute.“ Die Umsatzerlöse der AMAG?Gruppe profitierten von gestiegenen Aluminiumpreisen, die die negativen Effekte aus dem stärkeren EUR gegenüber dem USD mehr als kompensierten. Nach 401,4 Mio. EUR in Q1/2025 konnte der Umsatz im ersten Quartal 2026 um +0,6 % auf 403,8 Mio. EUR gesteigert werden. Der Gesamtabsatz lag mit 109.700 Tonnen in etwa auf dem Vorjahresniveau (Q1/2025: 110.800 Tonnen). Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) konnte um +23,9 % signifikant auf 57,1 Mio. EUR gesteigert werden (Q1/2025: 46,1 Mio. EUR): Das Segment Metall steigerte das operative Ergebnis im ersten Quartal 2026 deutlich auf 31,8 Mio. EUR (Q1/2025: 20,6 Mio. EUR). Dank einer stabilen Produktion konnte die kanadische Beteiligung Alouette von den attraktiven Aluminium- und Tonerdepreisen profitieren. Im Segment Gießen konnte das EBITDA auf 1,3 Mio. EUR erhöht werden (Q1/2025: 0,9 Mio. EUR). Damit zeigte sich eine positive Ergebnisentwicklung, trotz eines unverändert herausfordernden Marktumfelds. Das Segment Walzen konnte sein operatives Ergebnis ebenfalls steigern und erzielte 25,4 Mio. EUR im ersten Quartal 2026 (Q1/2025: 24,4 Mio. EUR). Insbesondere die höhere Absatzmenge in Verbindung mit dem veränderten Produktmix sind dafür verantwortlich. Die konsequente Fortführung von Kosteneffizienzmaßnahmen am Standort Ranshofen wirkt sich zudem positiv aus. Nach Berücksichtigung der Abschreibungen von 19,2 Mio. EUR (Q1/2025: 22,3 Mio. EUR) erwirtschaftete die AMAG-Gruppe einen 59%igen Anstieg im Ergebnis vor Zinsen und Ertragsteuern (EBIT) auf 37,9 Mio. EUR (Q1/2025: 23,8 Mio. EUR). Das Ergebnis nach Ertragsteuern stieg im ersten Quartal 2026 um knapp +64 % auf 26,5 Mio. EUR im Vergleich zum Vorjahr (Q1/2025: 16,2 Mio. EUR). Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit lag mit -8,4 Mio. EUR deutlich unter dem Vorjahresniveau (Q1/2025: 51,1 Mio. EUR). Die Entwicklung ist im Wesentlichen auf die höhere Kapitalbindung durch gestiegene Aluminiumpreise sowie auf den erforderlichen Bestandsaufbau infolge des erhöhten Auftragseingangs zurückzuführen. Bei einem deutlich reduzierten Cashflow aus Investitionstätigkeit von -11,3 Mio. EUR (Q1/2025: -16,8 Mio. EUR) zeigte sich in Q1/2026 ein Free Cashflow von -19,7 Mio. EUR (Q1/2025: 34,4 Mio. EUR). Die Nettofinanzverschuldung zeigt sich von der gestiegenen Kapitalbindung beeinflusst und lag per 31. März 2026 bei 341,7 Mio. EUR (31. Dezember 2025: 321,0 Mio. EUR). Die Zahlungsmittel und -äquivalente lagen Ende März 2026 bei 256,9 Mio. EUR (31. Dezember 2025: 276,5 Mio. EUR). Ausblick 2026: Das globale wirtschaftliche Umfeld ist infolge des Iran?Krieges und der damit verbundenen stark gestiegenen Energiepreise von erhöhten Unsicherheiten geprägt. Die US?Handelspolitik und bestehende Einfuhrzölle auf Aluminiumprodukte nehmen weiterhin Einfluss auf die Ergebnisentwicklung der AMAG?Gruppe. Insgesamt wird der globale Konjunkturaufschwung zunehmend von diesen Faktoren beeinflusst.[1] Eine stabile strategische Positionierung, eine robuste Vormaterialstrategie und eine hohe Portfolio?Diversifikation stärken die resiliente Marktposition der AMAG-Gruppe und bilden die Grundlage für einen vorsichtig optimistischen Ausblick: Im Segment Metall sorgen eine hohe Auslastung der Produktionskapazitäten sowie attraktive Marktpreise (v.a. für Aluminium und Tonerde) für sehr gute Voraussetzungen, sodass aus heutiger Sicht mit einer Ergebnisentwicklung über dem Vorjahresniveau gerechnet wird. Im Segment Gießen wird in einem weiterhin anspruchsvollen Marktumfeld eine etwas verbesserte Geschäftsentwicklung erwartet. Rückläufige externe Nachfrage nach Recycling?Gusslegierungen kann durch höhere interne Absatzmengen kompensiert werden. Für das Segment Walzen bestätigt die positive Auftragsentwicklung, insbesondere in den Bereichen Automobil und Wärmetauscher, den erwarteten Absatzanstieg an Aluminiumwalzprodukten im Jahr 2026. In ausgewählten Absatzmärkten ist zudem eine geringere Preissensitivität wahrnehmbar. Insgesamt wird für die AMAG?Gruppe im Jahr 2026 – auf Grundlage aktueller Einschätzungen und attraktiver Marktpreise für Primäraluminium – eine EBITDA?Bandbreite von 150 Mio. EUR bis 180 Mio. EUR erwartet. AMAG-Kennzahlen:
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de | AT00000AMAG3 | AMAG AUSTRIA METALL AG | boerse | 69261797 |
