AMAG Austria Metall AG: Starke operative Performance ermöglichte solide Geschäftsentwicklung 2025
27.02.2026 - 07:15:04 | dgap.de| AMAG Austria Metall AG / Schlagwort(e): Jahresergebnis 27.02.2026 / 07:15 CET/CEST Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich. Investoreninformation Ranshofen, 27.02.2026 Operative Stärke, konsequentes Kostenmanagement und Rückenwind aus der kanadischen Elektrolysebeteiligung stützten Umsatz- und Ergebnisentwicklung Umsatzerlöse von 1.478,5 Mio. EUR um +2,1 % gesteigert (2024: 1.448,8 Mio. EUR) EBITDA bei 137,0 Mio. EUR – trotz herausfordernder Rahmenbedingungen v.a. für den Standort Ranshofen (-23,5 % ggü. 2024: 179,2 Mio. EUR) Ergebnis nach Ertragsteuern von 34,0 Mio. EUR (-21,3 % ggü. 2024: 43,2 Mio. EUR), Ergebnis je Aktie bei 0,96 EUR (2024: 1,23 EUR) Operativen Cashflow um +41,3 % auf 168,1 Mio. EUR und Free Cashflow um +262,5 % auf 115,3 Mio. EUR gesteigert (2024: 119,0 bzw. 31,8 Mio. EUR) Dividendenvorschlag von 0,75 EUR je Aktie (2024: 1,20 EUR je Aktie) Ausblick 2026: Konkrete EBITDA?Prognose für 2026 derzeit nicht möglich; positive Signale im Markt erkennbar Vor dem Hintergrund herausfordernder Rahmenbedingungen im Jahr 2025 konnte die AMAG-Gruppe durch ihre vielfältige Aufstellung, hohe Flexibilität in der operativen Abwicklung und kundenorientierte Agilität insgesamt eine robuste Absatzmenge erzielen. Trotzdem wurde die Ertragslage durch ein verändertes und handelspolitisch beeinflusstes Wettbewerbsumfeld in relevanten Absatzmärkten und damit verbundenen Margenrückgängen negativ beeinflusst. Rasch umgesetzte Stabilisierungsmaßnahmen halfen, die Auswirkungen auf das operative Ergebnis deutlich abzufedern. Dr. Helmut Kaufmann, Vorstandsvorsitzender der AMAG: „Das Umfeld war 2025 in vielerlei Hinsicht besonders anspruchsvoll. Umso mehr sind wir auf die Resilienz unserer Organisation und auf die erreichten Ergebnisse stolz. Unsere operative Flexibilität, konsequentes Kostenmanagement und die erneut sehr gute Performance unserer strategischen Elektrolysebeteiligung in Kanada haben wesentlich dazu beigetragen, starke Finanzzahlen zu erreichen. Die Eigenkapitalquote wurde gesteigert und mit einem Free Cashflow von 115,3 Mio. EUR wurde seit unserer Börsennotierung ein neuer Höchststand erzielt.“ Die Umsatzerlöse konnten auf 1.478,5 Mio. EUR gesteigert werden (+2,1 % ggü. 2024: 1.448,8 Mio. EUR). Insbesondere der um +7,4 % höhere durchschnittliche Aluminiumpreis (3-Monats-LME) von 2.639 USD/t konnte die umsatzmindernden Einflüsse infolge der geringeren Absatzmenge und Produktmixverschiebungen sowie des stärken EUR zum USD überkompensieren. Mit 417.600 Tonnen lag der Gesamtabsatz in einem insgesamt herausfordernden Marktumfeld etwas unter dem Vorjahresniveau (-1,7 % ggü. 2024: 425.000 Tonnen). Das erzielte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) lag bei 137,0 Mio. EUR (-23,5 % ggü. 2024: 179,2 Mio. EUR). Im Segment Metall kompensierte der höhere Aluminiumpreis die negativen Einflüsse aus rückläufigen Prämienerlösen, geringeren Absatzmengen und einem stärkeren EUR/USD. Zusätzlich unterstützten günstige Tonerdekosten die Ergebnisentwicklung, während Bewertungseffekte aus der EUR?Terminkurve deutlich geringer ausfielen als im Vorjahr. Das Segment Gießen steigerte in einem anhaltend herausfordernden Marktumfeld in der europäischen Automobilindustrie seine Produktivität, blieb jedoch ergebnisseitig durch erhöhte Preissensitivität und indirekte, handelspolitische Einflüsse belastet. Im Segment Walzen stabilisierten rasch umgesetzte Verschiebungen im Produktmix die Auslastung. Absatzschwächen vor allem im Transportsektor wurden durch Absatzanstiege in den Bereichen industrielle Anwendungen und Verpackung kompensiert. Ein insgesamt zunehmender Wettbewerbsdruck, Auswirkungen infolge der US?Zölle sowie anhaltend hohe Energie- und Personalkosten am Standort Ranshofen führten jedoch zu einem erhöhten Margendruck. Die Abschreibungen lagen mit 80,1 Mio. EUR deutlich unter dem Vorjahresniveau (-21,5 % ggü. 2024: 102,1 Mio. EUR). Dies ist v.a. auf die im Vorjahr durchgeführten Sonderabschreibungen bei AMAG components zurückzuführen. Damit wurde ein Betriebsergebnis (EBIT) von 56,9 Mio. EUR erwirtschaftet (-26,2 % ggü. 2024: 77,1 Mio. EUR). Das Ergebnis nach Ertragsteuern lag im Geschäftsjahr 2025 bei 34,0 Mio. EUR (-21,3 % ggü. 2024: 43,2 Mio. EUR). Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit spiegelt mit 168,1 Mio. EUR das solide operative Ergebnis sowie erfolgreiche Working Capital Maßnahmen wider (+41,3 % ggü. 2024: 119,0 Mio. EUR). Der Metallbestand wurde auf ein Niveau, das zuletzt 2019 erzielt wurde, gesenkt. Der Investitions-Cashflow reflektiert mit -52,8 Mio. EUR die gezielt reduzierte Investitionsaktivität (2024: -87,2 Mio. EUR). Angesichts des topmodernen Standorts Ranshofen wird sich auch künftig ein geringerer Investitionsbedarf ergeben. Der Free Cashflow konnte im Geschäftsjahr 2025 signifikant auf 115,3 Mio. EUR gesteigert werden (+262,5 % ggü. 2024: 31,8 Mio. EUR). Die Bilanzkennzahlen der AMAG-Gruppe spiegeln eine gewohnt stabile finanzielle Aufstellung wider. Das Eigenkapital lag zum Bilanzstichtag bei 717,1 Mio. EUR (31. Dezember 2024: 740,9 Mio. EUR), die Eigenkapitalquote wurde auf 43,2 % (31. Dezember 2024: 42,3 %) gesteigert. Die Nettofinanzverschuldung konnte von 382,3 Mio. EUR per Jahresultimo 2024 auf 321,0 Mio. EUR per Ende 2025 gesenkt werden. Der Verschuldungsgrad (Gearing-Ratio) wurde per Ende 2025 deutlich auf 44,8 % reduziert (31. Dezember 2024: 51,6 %). Dividendenvorschlag: Der Vorstand und der Aufsichtsrat werden der Hauptversammlung eine Dividende in Höhe von 0,75 EUR je Aktie vorschlagen. Dies entspricht einer Dividendenrendite von 3,1 %, bezogen auf den Jahresschlusskurs der AMAG-Aktie von 24,10 EUR. Die Hauptversammlung wird am 16. April 2026 stattfinden. Dividenden-Zahltag ist am 23. April 2026. Ausblick 2026: Im Geschäftsjahr 2026 wird die AMAG-Gruppe weiterhin in einem anspruchsvollen Umfeld agieren. Die globalen Märkte bleiben volatil, wobei handelspolitische Unsicherheiten – insbesondere die in den USA eingeführten Zölle auf Aluminiumimporte – die internationalen Warenströme und die Preisgestaltung beeinflussen können. Gleichzeitig gehen aktuelle Wirtschaftsprognosen für 2026 von einer insgesamt verbesserten Industriekonjunktur aus.[1] Weltweit wird für den Aluminiummarkt (Primär- und Sekundäraluminium) ein Bedarfsanstieg prognostiziert, wobei in Westeuropa eine verhaltene Nachfrage nach Aluminiumwalzprodukten erwartet wird.[2] Aus heutiger Sicht werden die Geschäftsentwicklungen in den drei operativen Segmenten der AMAG-Gruppe wie folgt eingeschätzt: Im Segment Metall profitiert die Elektrolyse Alouette zurzeit von attraktiven Aluminium? und Tonerdepreisen. Die Produktionsmenge wird aus heutiger Sicht im Jahr 2026 steigen. Bei einer anhaltend sehr kompetitiven Kostenstruktur wird die Ergebnisentwicklung unverändert v.a. von der weiteren Entwicklung der Aluminium? und Tonerdepreise, der US?Zollausgestaltung sowie der USD/CAD? und EUR/USD?Wechselkursrelationen beeinflusst. Das Segment Gießen bleibt 2026 von der europäischen Automobilindustrie abhängig und sieht aufgrund eines angespannten Marktumfelds, intensiven Wettbewerbs und höherer Inputkosten weiterhin Ergebnisdruck. Unverändert setzt das Segment auf eine hohe operative Flexibilität und auf die Herstellung CO??optimierter Legierungen. Im Segment Walzen hängt die Ergebnisqualität wesentlich von der europäischen Industriekonjunktur sowie der Rohstoff? und Energiepreisentwicklung ab. Nach derzeitiger Einschätzung ist insgesamt mit einer Steigerung der Absatzmenge zu rechnen. Trotz des globalen Wachstums in der Luftfahrt könnte die Nachfrage bei AMAG aufgrund bestehender Lagerbestände in der internationalen Luftfahrt-Wertschöpfungskette gedämpft bleiben. Automobil? und Wärmetauscher-anwendungen bleiben insbesondere in Europa herausfordernd. Dennoch ist aus heutiger Sicht, v.a. aufgrund kurzfristig genutzter Marktchancen, von einem Absatzanstieg auszugehen. Bei den industriellen Anwendungen wirken ein hoher Wettbewerb und eine gestiegene Preissensitivität auf die Margen, während der Verpackungsbereich voraussichtlich stabil bleibt und auch für den Sport- sowie den Architektursektor keine wesentlichen Veränderungen erwartet werden. Vor dem Hintergrund der aktuellen Wirtschaftsprognosen, Stimmungslage, Zollausgestaltung sowie Auftragseingänge zeigen sich aus heutiger Sicht positive Signale im Markt. Die AMAG-Gruppe wird ihre breite Aufstellung und hohe Flexibilität weiterhin nutzen, um Chancen zu realisieren und die Ergebnisqualität bestmöglich zu stärken. Geschäftsbericht 2025: Der Geschäftsbericht 2025 ist ab sofort auf der AMAG-Website unter „Investor Relations“ abrufbar. Dieser besteht aus dem umfassenden Finanzbericht inklusive der nichtfinanziellen Erklärung sowie einem Magazin, in dem die wichtigsten Informationen zur Geschäftsentwicklung 2025 zusammengefasst sind. AMAG-Kennzahlen:
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