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Plug Power Aktie: Stream-Deal über 142 Millionen im Juni

16.05.2026 - 00:01:26 | boerse-global.de

Plug Power überrascht mit geringerem Nettoverlust und steigenden Umsätzen. Analysten reagieren mit höheren Kurszielen, während das Unternehmen auf Kostensenkung und Asset-Verkäufe setzt.

Plug Power Aktie: Stream-Deal über 142 Millionen im Juni - Foto: über boerse-global.de
Plug Power Aktie: Stream-Deal über 142 Millionen im Juni - Foto: über boerse-global.de

Ein Quartalsverlust, der besser ausfiel als erwartet, reicht manchmal aus, um eine ganze Branche neu zu bewerten. Bei Plug Power war genau das der Fall: Nach den Erstquartalszahlen 2026 zogen gleich mehrere Banken ihre Kursziele deutlich nach oben.

Analysten werden optimistischer

Susquehanna hob sein Kursziel von 2,75 auf 3,75 US-Dollar an, bleibt aber bei "Neutral". Canaccord Genuity folgte mit einer Anhebung auf 4,00 Dollar, B. Riley Securities sogar auf 5,00 Dollar. Der gemeinsame Nenner: Das Wasserstoffunternehmen zeigt messbare Fortschritte bei seinem Kostensenkungsprogramm "Project Quantum Leap".

Die Zahlen selbst geben den Optimismus teilweise her. Der Nettoverlust lag bei 8 Cent je Aktie — einen Cent besser als der Konsens erwartet hatte. Der Umsatz kletterte auf 163,5 Millionen US-Dollar, ein Plus von 22 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Haupttreiber waren das Materialhandling-Geschäft und das Elektrolyseur-Segment.

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Liquidität statt Expansion

Noch wichtiger als die Quartalszahlen ist die strategische Kehrtwende beim Kapitalmanagement. Plug Power priorisiert nun die Monetarisierung bestehender Assets, statt sich allein auf die milliardenschwere DOE-Kreditgarantie zu stützen, um neue Wasserstoffanlagen zu bauen.

Das Unternehmen peilt mehr als 275 Millionen Dollar aus Asset-Verkäufen an. Ein konkreter Schritt: eine Transaktion mit Stream Data Centers über 142 Millionen Dollar, die im Juni 2026 abgeschlossen werden soll. Die Gesamtliquidität lag zum Quartalsende bei 802 Millionen Dollar — allerdings ist der Großteil davon gebunden.

Positives EBITDAS bis Jahresende?

Das erklärte Ziel bleibt ein positives EBITDAS im vierten Quartal 2026. Für das Gesamtjahr plant das Management ein Umsatzwachstum zwischen 13 und 15 Prozent. Als Wachstumstreiber nennt das Unternehmen die steigende Nachfrage nach Wasserstoffinfrastruktur in Europa — befeuert durch geopolitische Unsicherheiten — sowie wachsendes Interesse an nachhaltigem Flugkraftstoff. Das Elektrolyseur-Geschäft soll langfristig ein Marktpotenzial von 8 Milliarden Dollar erschließen.

Der Kurs hat die Erwartungen bereits eingepreist. Seit Jahresbeginn legte die Aktie rund 72 Prozent zu, auf Jahressicht sogar mehr als 400 Prozent. Mit einem Abstand von über 40 Prozent zum 50-Tage-Durchschnitt ist die Bewertung technisch deutlich vorausgelaufen. Kein Wunder, dass die meisten Analysten trotz angehobener Kursziele bei "Neutral" oder "Hold" verharren — sie warten auf den Beweis, dass der Turnaround mehr ist als ein Quartal.

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