New, York

New York: Motorola schwach

17.10.2006 - 22:04:26

Umsatzprognose verfehlt ++ Intel im Untergrund ++ CBOT zieht an ++ EMC² unter Druck ++ Indizes reduzieren Verluste

(Instock) Mit Unterstützung eines wieder rückläufigen Ölpreises reduzierten sich die Einbußen am Nachmittag. Der Dow Jones-Index büßte zuletzt 30 Zähler auf 11.950 Punkte, der S&P 500 5 Zähler auf 1.364 Punkte ein. An der Technologiebörse Nasdaq gab der Composite-Index 19 Zähler auf 2.345 Punkte nach. Am Rentenmarkt sank die Rendite der richtungsweisenden 10-jährigen Staatsanleihe auf 4,74 Prozent (- 5 Stellen), die der 30-jährigen Staatsanleihe auf 4,66 Prozent (- 4 Stellen). Am Devisenmarkt notierte der Euro mit 1,2547 US-Dollar. Eine Feinunze Gold kostet 590,20 Dollar. Im Blickpunkt Nach Handelsschluß hat Intel (- 3,3 Prozent auf 20,90 Dollar) Quartalszahlen vorgelegt. Die Prognose lag bei 17 Cents Gewinn je Aktie vor Sonderposten, tatsächlich wurden 27 Cents erzielt. Der Quartalsüberschuß sank von 32 auf 22 Cents. Goldman Sachs hatte die Aktie bereits im Vorfeld von „kaufen“ auf „neutral“ degradiert. Im dritten Quartal sank der Gewinn von Motorola (- 2,5 Prozent auf 24,85 Dollar) von 1,75 Milliarden auf 968 Millionen Dollar, der Gewinn je Aktie von 69 auf 39 Cents. Vor Sonderposten ereichte der Gewinn wie erwartet 34 Cents je Aktie. Der Umsatz kletterte von 9,05 auf 10,6 Milliarden Dollar. Hier waren 11,07 Milliarden Dollar erhofft worden. Nachbörslich gehen weitere 2,1 Prozent auf 24,32 Dollar verloren. Für 8 Milliarden US-Dollar will die Terminbörse Chicago Mercantile Exchange (+ 2,6 Prozent auf 516,50 Dollar) den lokalen Konkurrenten CBOT (+ 13 Prozent auf 151,99 Dollar) übernehmen. Je Aktie werden 0,3 eigene Anteile beziehungsweise Bargeld geboten. Die Transaktion soll bis Mitte 2007 abgeschlossen werden. Im dritten Quartal ist der Gewinn von Datenspeicherspezialist EMC² (- 1 Prozent auf 12,70 Dollar) von 422 auf 283,7 Millionen Dollar beziehungsweise von 17 auf 13 Cents geschrumpft. Experten hatten im Vorfeld einen Rückgang auf 12 Cents befürchtet. Der Umsatz kletterte dagegen von 2,37 auf 2,82 Milliarden Dollar. Hier war nur ein Anstieg auf 2,67 Milliarden Dollar erwartet worden. Das Unternehmen kündigte zudem den weiteren Abbau von weltweit 1.250 Arbeitsplätzen bis Ende 2007 an. Investmentbank Merrill Lynch (+ 0,5 Prozent auf 84,52 Dollar) steigerte ihren Gewinn im dritten Quartal von 1,36 auf 3 Milliarden Dollar, der Gewinn je Aktie legte von 1,40 auf 3,17 Dollar zu. 1,1 Milliarden Dollar gingen auf der Konto der Zusammenlegung der Vermögensverwaltung mit BlackRock. Ohne Sonderertrag erreichte der Gewinn 2 Dollar je Aktie, während Analysten nur 1,47 Dollar erwartet hatten. Der Umsatz weitete sich ebenfalls stärker als erhofft von 6,68 auf 9,9 (Prognose: 7,3) Milliarden Dollar aus.
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