New, York

New York: Micron taucht ab

06.10.2006 - 15:55:47

Quartalszahlen enttäuschen ++ Abstufung drückt Ameritrade ++ Rückenwind für Wyeth ++ Indizes leichter

(Instock) Im September sank die Arbeitslosenquote im Vergleich zum Vormonat von 4,7 auf 4,6 Prozent. Außerhalb der Landwirtschaft kletterte die Zahl neu geschaffener Stellen nur um 51.000. Experten hatte im Vorfeld eine unveränderte Arbeitslosenquote sowie 123.000 neue Stellen prognostiziert. Die Stellenzahl im August wurde von 128.000 auf 188.000 korrigiert. Der Markt reagiert verschnupft: Gegen 15.55 Uhr büßt der Dow Jones-Index 46 Zähler auf 11.820 Punkte, der S&P 500 7 Zähler auf 1.346 Punkte ein. An der Technologiebörse Nasdaq gibt der Composite-Index 13 Zähler auf 2.293 Punkte nach. Am Rentenmarkt steigt die Rendite der richtungsweisenden 10-jährigen Staatsanleihe auf 4,66 Prozent (+ 5 Stellen), die der 30-jährigen Staatsanleihe auf 4,81 Prozent (+ 5 Stellen). Am Devisenmarkt notiert der Euro mit 1,2598 US-Dollar. Eine Feinunze Gold kostet 564,65 Dollar. Im Blickpunkt Im vierten Geschäftsquartal steigerte Micron Technology (- 8,8 Prozent auf 15,99 Dollar) seinen Gewinn von 43,1 auf 63,5 Millionen Dollar beziehungsweise von 7 auf 8 Cents je Aktie. Analysten hatten im Vorfeld jedoch eine Verdopplung auf 14 Cents je Anteilsschein erwartet. Der Umsatz des Chipherstellers weitete sich von 1,26 auf 1,37 Milliarden Dollar aus. Die durchschnittliche Prognose lag bei 1,41 Milliarden Dollar. Im Gesamtjahr kletterte der Gewinn damit von 188 auf 407,8 Millionen Dollar, der Gewinn je Aktie von 29 auf 57 Cents. Der Umsatz erhöhte sich von 4,88 auf 5,27 Milliarden Dollar. Merrill Lynch stufte die Aktie von „kaufen“ auf „neutral“ ab. Analysten der Bank of America degradierten Online-Broker Ameritrade (- 3,2 Prozent auf 18,99 Dollar) von „kaufen“ auf „neutral“. Die Gewinnprognose für das Schlußquartal sank von 24 auf 22 Cents je Aktie. Pharmakonzern Wyeth wurde durch Merrill von „neutral“ auf „kaufen“ hochgestuft – die Aktie zieht 1,5 Prozent auf 51,66 Dollar an.
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