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Aktienmärkte, DAX

Welches Szenario läuft gerade im DAX?

Der DAX hat weit mehr als 61,80 % der im August 2019 gestarteten Aufwärtsbewegung korrigiert (siehe graue Linien im folgenden Chart = Fibonacci-Retracements). Damit gilt diese als beendet.

DAX - Chartanalyse

Die Frage ist nun, ob auch die Korrektur bald beendet sein wird. Dies wäre anzunehmen, wenn man das ABC-Szenario weiterverfolgt, welches ich erwartet und zuletzt in der Börse-Intern vom 26. Februar dargestellt hatte. Allerdings fiel die Welle C deutlich länger und dynamischer aus als angenommen.

Und man könnte auch ein Elliott-Wellen-Szenario darstellen, bei dem die Welle 5 erst am Allzeithoch ihr Ende gefunden hat (siehe folgender Chart). In diesem Fall wäre die aktuelle Abwärtswelle erst eine Welle A (oder auch eine Welle 1 einer 5-gliedrigen Korrekturbewegung).

DAX - alternatives Elliott-Wellen-Szenario

Angesichts des Ausmaßes der crashartigen Abwärtsbewegung und der vorangegangenen Kursgewinne, die der DAX seit dem Tief der Finanzkrise im März 2009 erzielt hat, erscheint dies nicht unrealistisch.

Ich erinnere dazu an ein langfristiges Elliott-Wellen-Szenario, welches unter anderem am 9. Mai 2019 in der Börse-Intern bereits mit folgendem Chart aufgegriffen wurde:

DAX - langfristige Elliott-Wellen-Analyse

Passt man die Elliott-Wellen an die aktuelle Entwicklung an, dann ergibt sich folgendes Szenario:

DAX - langfristige Elliott-Wellen-Analyse

Aktuell findet der DAX noch Unterstützung an der unteren Linie des steileren Aufwärtstrendkanals (dunkelgrün). Wird diese nachhaltig gebrochen, wäre es absolut denkbar, dass der Index im Rahmen der Welle C bis an die untere Linie des flacheren Trendkanals läuft (rotes Rechteck, roter Pfeil).

Eine Welle C läuft in diesem ABC-Szenario 5-gliedrig ab. Demnach wäre die bisherige crashartige Abwärtsbewegung also womöglich weder eine C noch eine Welle A, sondern, wie oben in Klammern gesetzt, erst eine Welle 1 der großen Welle C.

Natürlich sind dies nun weit vorausschauende Überlegungen. Aber man sollte sie im Hinterkopf behalten. Denn vorgestern habe ich schon wieder recht bullishe Worte gehört, die eine V-förmige Entwicklung an den Aktienmärkten schilderten. Demnach wäre die Korrektur nach dem crashartigen Einbruch bald bereits beendet und die Kurse in Kürze schon wieder auf dem Weg zu neuen Allzeithochs. Das halte ich allerdings für unwahrscheinlich. Ich bleibe dabei, erst einmal eine Kursberuhigung abzuwarten, um dann klarer sehen zu können.

Ich wünsche Ihnen viel Erfolg bei Ihrer Geldanlage
Ihr
Sven Weisenhaus

 (Quelle: www.stockstreet.de)

@ ad-hoc-news.de | 07.03.20 09:18 Uhr