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Silbermünzen

Silbermünzen werden knapp

Der Goldpreis wird im gestrigen New Yorker von 786 auf 776 $/oz gedrückt. Heute morgen fällt der Goldpreis im Handel in Sydney und Hongkong zunächst weiter auf 774 $/oz zurück, kann sich aber im Handelsverlauf wieder auf 779 $/oz erholen und notiert damit um etwa 10 $/oz unter dem Vortagesniveau. Im völligen Gegensatz zu den offiziellen Preisen entwickelt sich der physische Silbermarkt. Die Münzprägestätten in Australien, Kanada und den USA sind nicht mehr in der Lage, die Nachfrage zu befriedigen. Die Standardprodukte 1 oz Maple Leaf, 1 oz American Eagle, 1 kg Kookaburra und 1 kg Koala sind bis zum Jahresende nicht mehr zu bestellen, da die Produktion sämtlich schon verkauft wurde. Sollte die Nachfrage durch eine Verschärfung der Bankenkrise jetzt noch zunehmen, ist mit weiter steigenden Preisen auf die physische Ware vor allem in der Vorweihnachtszeit zu rechnen. Eine Entspannung der Situation am physischen Silbermarkt können wir vor Februar 2008 nicht erkennen. Die Goldminenaktien zeigen sich weltweit mit Einbrüchen und deuten kurzfristig eine labile Entwicklung des Gesamtmarktes an. Begleitet wird die schwache Marktentwicklung auch von einbrechenden Basismetallpreisen. Auf Eurobasis gibt der Goldpreis bei einem unveränderten Dollar ebenfalls weiter nach (aktueller Preis 17.088 Euro/kg, Vortag 17.287 Euro/kg). Mittelfristig bleibt der Aufwärtstrend trotz der aktuellen Korrektur in Richtung des alten historischen Höchstkurses von 871 $/oz erhalten. Aufgrund der fundamentalen Verfassung des Goldmarktes halten wir eine Umkehr des langfristigen Aufwärtstrends praktisch für ausgeschlossen. Eine sich zuspitzende Finanzkrise an den Papiergeldmärkten (incl. der dann wertlos verfallenden Zertifikate auf Gold) könnte dabei jederzeit zu einem explosionsartigen Goldpreisanstieg führen. Langfristig wird der Goldpreis durch eine breit angelegte Aufwärtsentwicklung des Ölpreises, der Basismetallpreise und des Silberpreises unterstützt, der parallel zum Goldpreis einbricht (aktueller Preis 14,27 $/oz, Vortag 14,61 $/oz). Platin kann zulegen (aktueller Preis 1.460 $/oz, Vortag 1.449 $/oz), Palladium gibt nach (aktueller Preis 361 $/oz, Vortag 365 $/oz). Die Basismetalle brechen ein. Zink verliert 8,2 %, Nickel 5,1 % und Kupfer 4,6 %. Der New Yorker xau-Goldminenindex verliert 4,9 % oder 8,4 auf 164,3 Punkte. Bei den Standardwerten geben Freeport 7,5 %, Meridian 6,5 % und Barrick 5,1 % nach. Bei den kleineren Werte verlieren Gabriel 9,0 %, Richmont 8,7 % und Glencairn 8,3 %. Minefinders können gegen den Trend 3,2 % und Petaquilla 1,9 % zulegen. Die südafrikanischen Werte zeigen sich im New Yorker Handel schwächer. DRD Gold verlieren 6,4 % und Anglogold 5,1 %. Die australischen Werte entwickeln sich heute morgen ebenfalls schwächer. Bei den Produzenten fallen Equigold 7,0 %, St. Barbara 5,4 % und Sino Gold 5,3 %. Gegen den Trend können Rand 6,7 % und Tanami 3,9 % zulegen. Bei den Explorationswerten fallen Range 11,6 %, Saracen 6,5 %, Regis 6,3 %, Avoca 5,5 % und Integra 5,2 %. Macmin steigt gegen den Trend um 4,0 %. Bei den Basismetallwerten geben Grange 7,2 %, Oxiana 6,0 % und Sally Malay 4,8 % nach. Herald kann um 7,5 % zulegen. Wichtigste Kurznachrichten: keine Westgold Unsere Edelmetallhandelsfirma Westgold (www.westgold.de) verzeichnete am Montag ein weiterhin hohes Auftragsvolumen. Vor allem erreichte uns eine Vielzahl von kleineren Aufträgen. Schwierig bleibt die Situation bei unseren Silberprodukten, die bis zum Jahreswechsel ausverkauft sind. Nachdem die Münzprägestätten in Australien und Kanada bereits seit vielen Monaten Probleme haben, die Nachfrage bei Silberprodukten zu befriedigen, kündigt auch die US-Mint den Ausverkauf ihrer Münzen mit dem Jahrgang 2007 an. Neue Münzen mit dem Jahrgang 2008 werden erst wieder im Januar 2008 ausgeliefert. Mit dieser Entwicklung wird es in den nächsten Wochen schwierig sein, außer den mit 19 % Mwst belasteten Barren überhaupt noch Silberprodukte in größerem Umfang zu finden. Das Problem ist weiterhin kein Silbermangel, sondern die Unfähigkeit der Münzprägestätten auf die gestiegene Nachfrage zu reagieren. Immerhin stieg die Produktion der 1 oz Maple Leaf innerhalb von 2 Jahren von 1,2 auf 4,0 Mio oz an, wovon etwa 50 % in Deutschland verkauft worden sein dürften. Derzeit haben wir nur einen kleinen Restbestand an 1 oz US-Eagle sofort verfügbar. Die 1 oz Maple Leaf , die australischen 1 kg Kookaburra und 1 kg Koala Münze werden voraussichtlich erst Mitte Januar wieder verfügbar sein. Im Goldbereich bleiben alle Münzen sofort lieferbar. Unsere Preisliste und Hinweise zu Sonderaktionen finden Sie auf www.westgold.de. Analyse 20.11.07 Jaguar Mining (NA, Kurs 9,75 C$, MKP 663 Mio A$) meldet für das Septemberquartal (Septemberquartal 2006) aus ihren brasilianischen Projekten eine Goldproduktion von 20.334 oz (12.044 oz), was einer Jahresrate von etwa 80.000 oz entspricht. Bei Nettoproduktionskosten von 346 $/oz (373 $/oz) und einem Verkaufspreis von 694 $/oz (608 $/oz) konnte die Bruttogewinnspanne von 235 auf 348 $/oz gesteigert werden. Der operative Gewinn erreichte 3,1 Mio A$ oder 128 $/oz, was einem aktuellen KGV von 53,5 entspricht. Nach hohen Verlusten aus Verwaltungsausgaben, Zinszahlungen und Vorwärtsverkäufen mußte Jaguar dennoch einen Nettoverlust in Höhe von 10,4 Mio A$ hinnehmen. Die jährliche Produktion soll bis 2008 auf 200.000 oz und bis 2009 auf 275.000 oz gesteigert werden. Auf der Basis einer jährlichen Produktion von 200.000 oz erreicht die Lebensdauer der Reserven 5,7 Jahre und die Lebensdauer der Ressourcen 14,5 Jahre. Der Umfang der Vorwärtsverkäufe konnte auf 56.000 oz reduziert werde. Die unrealisierten Verluste aus den Vorwärtsverkäufen dürften auf etwa 20 Mio A$ angestiegen sein. Am 30.09.07 (30.09.06) stand einem Cashbestand von 80,4 Mio A$ (38,3 Mio A$) eine gesamte Kreditbelastung von 148,1 Mio A$ (45,0 Mio A$) gegenüber. Beurteilung: Jaguar präsentiert sich wachstumsstarker mittelgroßer nordamerikanischer Goldproduzent. Sollte Jaguar eine jährliche Produktion von 200.000 oz mit einer Gewinnspanne von 200 A$/oz umsetzen können, würde das KGV auf 16,6 zurückfallen. Allerdings konnte Jaguar die eigenen Vorgaben in der Vergangenheit nur mit größeren Verzögerungen umsetzen. Positiv sind die erwarteten niedrigen Produktionskosten, die bisherigen Explorationserfolge und das verbliebene Explorationspotential. Negativ sind die Verzögerungen bei der Projektentwicklung, die relativ kurze Lebensdauer der Reserven und die steigende Kreditbelastung. Wir erhöhen unser Kauflimit von 4,50 auf 6,00 C$ und unser Kursziel von 7,00 auf 9,00 C$ und stellen Jaguar weiterhin zum Verkauf. Empfehlung: Über 9,00 C$ verkaufen, aktueller Kurs 9,75 C$, Rückkauf unter 6,00 C$. Jaguar Mining wird nicht in Deutschland gehandelt (Verkaufsempfehlung vom 07.12.06 bei 6,90 C$).
@ ad-hoc-news.de | 20.11.07 07:52 Uhr