Donald Trump, USA-Iran-Beziehungen

USA und Iran: Trump bestätigt dreistündiges Treffen in New York

Veröffentlicht am: 22.09.2026 um 20:10 Uhr | dpa, AD HOC NEWS

US-Präsident Donald Trump zufolge haben sich Vertreter der USA und des Iran am Rand der UN-Generaldebatte in New York getroffen. Das Gespräch habe drei Stunden gedauert und sei „sehr gut“ verlaufen.

Vertreter der USA und des Irans haben sich am Rande der UN-Generaldebatte in New York getroffen - sagt US-Präsident Donald Trump.  - Bild: Michael Kappeler/dpa
Vertreter der USA und des Irans haben sich am Rande der UN-Generaldebatte in New York getroffen - sagt US-Präsident Donald Trump. - Bild: Michael Kappeler/dpa

US-Präsident Donald Trump zufolge haben sich Vertreter der USA und des Iran am Rand der UN-Generaldebatte in New York getroffen.

Trump spricht von „sehr gutem“ Gespräch

Das Gespräch habe drei Stunden gedauert und sei „sehr gut“ gelaufen, sagte Trump vor Reportern. Konkrete Angaben zu allen Teilnehmern des Treffens machte der US-Präsident nicht.

Treffen in angespanntem Umfeld

Der Austausch fand während der Generaldebatte der Vereinten Nationen statt, bei der die internationale Aufmerksamkeit auf die Beziehungen zwischen Washington und Teheran gerichtet ist. Trump verteidigte in New York zugleich seine Iran-Politik und forderte nach Angaben des Deutschlandfunks weiteren wirtschaftlichen Druck auf das Land.

Ob das Gespräch konkrete Vereinbarungen oder weitere diplomatische Schritte nach sich zieht, blieb zunächst offen.

Diplomatie unter hohem Druck

Das Treffen fällt in eine Phase scharfer Spannungen zwischen Washington und Teheran. Bei der UN-Generaldebatte verteidigte Trump nach einem aktuellen Bericht den Krieg gegen den Iran und forderte anhaltenden internationalen Druck, während UN-Generalsekretär António Guterres ein Ende bewaffneter Konflikte verlangte.

Der Gesprächsrahmen ist deshalb politisch bedeutsam: Die Generaldebatte bringt Staats- und Regierungschefs sowie Außenminister aus mehr als 120 Ländern in New York zusammen. Bilaterale Gespräche am Rand des UN-Forums gelten traditionell als Möglichkeit, auch in festgefahrenen Konflikten direkte Kommunikationskanäle offenzuhalten.

Folgen für Sicherheit und Wirtschaft

Ob aus dem dreistündigen Austausch konkrete Vereinbarungen oder lediglich ein sondierendes Gespräch hervorgehen, bleibt zunächst offen. Für eine belastbare Bewertung wären Angaben zu den Teilnehmern, den Themen und möglichen nächsten Schritten entscheidend.

Die Bedeutung reicht über die unmittelbaren Beziehungen zwischen den USA und Iran hinaus. Eine Annäherung könnte die Risiken für Schifffahrt und Energieversorgung im Nahen Osten mindern; eine erneute Eskalation könnte dagegen den Ölmarkt, regionale Sicherheitslagen und die internationalen Bemühungen um eine politische Lösung belasten. Für Deutschland wären insbesondere mögliche Auswirkungen auf Energiepreise, Handel und die Arbeit der Vereinten Nationen relevant.

Pressespiegel: Einigkeit, Unterschiede und offene Fragen

Deutschlandfunk: „Trump ruft zu wirtschaftlicher Isolation des Iran auf“ (22.09.2026)

Der Bericht bestätige den angespannten politischen Rahmen des Treffens und hebe hervor, Trump habe bei der UN-Generaldebatte den Krieg gegen den Iran verteidigt sowie weiteren Druck auf Teheran gefordert. Zugleich stelle der Artikel Trumps Aussicht auf ein späteres Abkommen den Forderungen des UN-Generalsekretärs nach einem Ende der Kriege gegenüber; Angaben zu dem dreistündigen Treffen selbst enthalte er nicht.

Die Berichte stimmten damit in der hohen politischen Spannung überein, setzten aber unterschiedliche Schwerpunkte: Die aktuelle Meldung konzentriere sich auf den direkten Kontakt zwischen US- und iranischen Vertretern, während der Deutschlandfunk die öffentliche Konfrontation und den multilateralen Rahmen hervorhebe.

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