US-Börsen, Nasdaq 100

US-Börsen: Nasdaq 100 steigt um 1,2 Prozent

Veröffentlicht am: 19.10.2026 um 22:15 Uhr | dts-nachrichtenagentur, AD HOC NEWS
Nach dem jüngsten Ausverkauf griffen Anleger bei Technologiewerten wieder zu. Vor der anstehenden Berichtssaison bleiben Sorgen über Zinsen und hohe KI-Investitionen jedoch bestehen.

US-Markt reagiert auf Tech-Verluste

  • Der Dow Jones schloss am Montag in New York bei 51.966 Punkten.
  • Der S&P 500 lag wenige Minuten zuvor bei rund 7.690 Punkten.
  • Der Nasdaq 100 stieg zu diesem Zeitpunkt um 1,2 Prozent auf rund 29.530 Punkte.
Nasdaq - Bild: via dts Nachrichtenagentur

US-Börsen schließen uneinheitlich

Die US-Börsen haben sich am Montag uneinheitlich entwickelt. Während der Dow Jones leicht nachgab, legten der S&P 500 und der Nasdaq 100 zu.

Dow gibt leicht nach

Zu Handelsende in New York wurde der Dow mit 51.966 Punkten berechnet, ein Minus von 0,1 Prozent im Vergleich zum vorherigen Handelstag. Wenige Minuten zuvor lag der breiter gefasste S&P 500 mit rund 7.690 Punkten 0,4 Prozent im Plus.

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Nasdaq legt deutlich zu

Die Technologiebörse Nasdaq berechnete den Nasdaq 100 zu diesem Zeitpunkt mit rund 29.530 Punkten, ein Plus von 1,2 Prozent. Nach dem jüngsten Ausverkauf bei den Technologiewerten nutzten Anleger die niedrigeren Kurse wieder zum Einstieg.

Berichtssaison als nächster Test

Zuletzt hatten Sorgen über höhere Zinsen die Investitionen in die teure KI-Infrastruktur belastet. Besonders Aktien von Technologieunternehmen und Betreibern von Rechenzentren gerieten unter Druck.

Der Ausverkauf könnte jedoch noch nicht ausgestanden sein. Bei den anstehenden Geschäftszahlen dürften die Börsianer deshalb besonders genau auf die Entwicklung der Unternehmen achten.

Euro stärker, Gold und Öl schwächer

Die europäische Gemeinschaftswährung war am Montagabend etwas stärker. Ein Euro kostete 1,1212 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8919 Euro zu haben.

Der Goldpreis zeigte sich schwächer und lag am Abend bei 4.143 US-Dollar je Feinunze, 0,6 Prozent weniger als zuvor. Das entsprach einem Preis von 118,81 Euro pro Gramm.

Auch der Ölpreis sank. Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Montagabend gegen 22 Uhr deutscher Zeit 109,40 US-Dollar und damit 42 Cent oder 0,4 Prozent weniger als zum Schluss des vorherigen Handelstags.

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Die uneinheitliche Wall Street markiert eine vorsichtige Stabilisierung nach dem jüngsten Rückgang bei Technologiewerten. Während der Dow leicht nachgab, legten der S&P 500 und der Nasdaq 100 deutlich zu. Damit konzentrierte sich das Kaufinteresse vor allem auf wachstumsstarke Titel, deren Bewertungen zuvor unter dem Zinsanstieg und der Debatte über hohe Investitionen in künstliche Intelligenz gelitten hatten.

Für die weitere Entwicklung rückt die Berichtssaison in den Mittelpunkt. Die anstehenden Quartalszahlen großer Technologieunternehmen müssen zeigen, ob Umsatz- und Gewinnzuwächse die hohen Erwartungen an KI-Anwendungen, Chips und Rechenzentren rechtfertigen. Enttäuschungen könnten den Verkaufsdruck bei zuvor stark gestiegenen Aktien erneut verstärken.

Zins- und Rohstoffsignale

Zusätzlichen Einfluss hat die Zinserwartung in den USA. Höhere Finanzierungskosten belasten besonders Unternehmen, deren Bewertung auf langfristig erwarteten Gewinnen beruht, und verteuern zugleich den Ausbau digitaler Infrastruktur. Der Goldpreis gab nach, während der Brent-Preis unter 110 Dollar je Barrel blieb. Für Anleger in Deutschland liefert der stärkere Euro zudem einen kleinen Gegenwind für in US-Dollar notierte Anlagen.

Die Kursbewegungen zeigen damit zwei gegenläufige Kräfte: Anleger nutzen niedrigere Kurse zum Wiedereinstieg, bleiben wegen Zinsen, Bewertungen und der bevorstehenden Unternehmenszahlen aber vorsichtig. Eine einzelne Erholungssitzung beendet die erhöhte Schwankungsanfälligkeit des Technologiesektors nicht.

Pressespiegel: Einigkeit, Unterschiede und offene Fragen

n-tv.de: „US-Börsen erholen sich nach Tech-Ausverkauf“ (19.10.2026)

Der Beitrag bestätigt die Erholung der US-Technologiewerte nach dem Ausverkauf und hebt den Anstieg der Nasdaq hervor. Im Mittelpunkt steht damit stärker die kurzfristige Gegenbewegung als die uneinheitliche Entwicklung der einzelnen Leitindizes.

n-tv.de: „Techriesen müssen jetzt zeigen, ob sie Erwartungen erfüllen“ (19.10.2026)

Dieser Beitrag setzt den Schwerpunkt auf die bevorstehenden Quartalszahlen großer Technologieunternehmen. Er bestätigt den Druck auf den Sektor, lässt aber offen, ob die Erholung nachhaltig ist oder nur eine Reaktion auf die vorherigen Verluste bleibt.

Übereinstimmend steht die Stabilisierung der Technologiewerte im Vordergrund. Unterschiede ergeben sich beim Schwerpunkt: Während ein Beitrag die Kursbewegung beschreibt, richtet der andere den Blick auf die Berichtssaison als nächsten Belastungstest.

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