US-Börsen, Goldpreis

US-Börsen: Dow steigt 1,1 Prozent, Gold legt deutlich zu

Veröffentlicht am: 15.10.2026 um 22:24 Uhr | dts-nachrichtenagentur, AD HOC NEWS
Dow Jones und S&P 500 beendeten den Handel im Plus, während der Nasdaq 100 leicht nachgab. Parallel stieg Gold deutlich, der Euro gewann an Wert und Brent verbilligte sich leicht.

Marktdaten aus New York und dem Rohstoffhandel

  • Der Dow wurde in New York mit 52.178 Punkten und einem Plus von 1,1 Prozent berechnet.
  • Der S&P 500 lag bei rund 7.744 Punkten, während der Nasdaq 100 rund 29.936 Punkte erreichte.
  • Eine Feinunze Gold kostete am Abend 4.173 US-Dollar, Brent lag gegen 22 Uhr bei 105,80 US-Dollar.
Börsenkurse von Starbucks und Amazon - Bild: via dts Nachrichtenagentur

Wall Street beendet Handel mit gemischten Vorzeichen

Die US-Börsen haben sich am Donnerstag uneinheitlich gezeigt. Der Dow Jones schloss bei 52.178 Punkten und legte damit 1,1 Prozent zu.

Technologiewerte bleiben unter Beobachtung

Der breiter gefasste S&P 500 lag wenige Minuten zuvor bei rund 7.744 Punkten und damit 0,3 Prozent im Plus. Der Nasdaq 100 wurde zu diesem Zeitpunkt mit rund 29.936 Punkten berechnet, ein Minus von 0,1 Prozent.

Anleger agieren insbesondere bei KI-Aktien vorsichtiger. Das zeigte sich zuletzt auch bei CoreWeave, einem auf künstliche Intelligenz spezialisierten Anbieter von Cloud-Infrastruktur, dessen Aktien nach deutlichen Verlusten in den vergangenen Tagen am Donnerstag stabilisierten.

CoreWeave hängt von Großkunden ab

Unter anderem Nvidia hat hohe Summen in den KI-Infrastrukturanbieter investiert. CoreWeave ist stark von der Nachfrage großer Kunden wie Microsoft abhängig.

Euro legt zu, Ölpreis gibt leicht nach

Die europäische Gemeinschaftswährung war am Donnerstagabend stärker. Ein Euro kostete 1,1216 US-Dollar, während ein Dollar 0,8916 Euro wert war.

Der Goldpreis stieg deutlich: Für eine Feinunze wurden am Abend 4.173 US-Dollar gezahlt, 1,7 Prozent mehr als am vorherigen Handelstag. Das entsprach 119,63 Euro je Gramm.

Brent fällt unter 106 US-Dollar

Der Ölpreis sank unterdessen leicht. Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete gegen 22 Uhr deutscher Zeit 105,80 US-Dollar und damit 24 Cent beziehungsweise 0,2 Prozent weniger als zum Schluss des vorherigen Handels.

Die uneinheitliche Entwicklung an der Wall Street spiegelt die derzeitige Trennung zwischen klassischen Standardwerten und wachstumsorientierten Technologietiteln wider. Während der Dow Jones am Donnerstag zulegte, blieb der Nasdaq 100 leicht im Minus. Damit setzt sich die vorsichtigere Haltung gegenüber Teilen des Technologiesektors fort.

Besonders im Mittelpunkt stehen Unternehmen aus dem Umfeld der künstlichen Intelligenz. CoreWeave ist als Anbieter von Cloud-Infrastruktur stark auf die Auslastung durch große Kunden angewiesen. Investitionen von Nvidia und die Nachfrage von Unternehmen wie Microsoft haben die Wachstumserwartungen für das Geschäftsmodell geprägt, erhöhen aber zugleich die Sensibilität der Aktie gegenüber Zweifeln an Bewertung, Finanzierung und künftiger Nachfrage.

Gold gewinnt in unruhigem Marktumfeld

Der kräftige Anstieg des Goldpreises auf mehr als 4.100 US-Dollar je Feinunze zeigt, dass Anleger neben Aktien auch auf klassische Absicherungsinstrumente setzen. Gold reagiert häufig auf Erwartungen zu Inflation, Zinsen, Währungen und geopolitischen Risiken, wobei einzelne Handelstage keine dauerhafte Trendwende belegen.

Für deutsche Anleger bleibt zudem der Wechselkurs relevant: Der stärkere Euro verändert die Rendite amerikanischer Anlagen in Euro. Der gleichzeitig leicht niedrigere Brent-Preis wirkt dagegen dämpfend auf die Energiemärkte, ohne die grundsätzliche Bedeutung der Rohstoffpreise für Inflation und Unternehmensgewinne aufzulösen.

Pressespiegel: Einigkeit, Unterschiede und offene Fragen

n-tv: „Der Börsen-Tag Donnerstag, 15. Oktober 2026“ (15.10.2026)

Der Livebericht ordnet den Goldpreis nach dem Ausverkauf am Vortag als wieder anziehend, aber noch unter 4.200 US-Dollar je Feinunze ein. Der Schwerpunkt liegt stärker auf dem laufenden Handelsgeschehen als auf der uneinheitlichen Schlussentwicklung der US-Indizes.

Euronews: „Tech-Abverkauf verstärkt sich: Börsenkurse fallen weltweit“ (15.10.2026)

Der Beitrag beschreibt fallende Technologiewerte und nennt für den S&P 500 sowie den Dow Jones andere zwischenzeitliche Bewegungen. Damit setzt er einen breiteren Schwerpunkt auf den internationalen Tech-Abverkauf, während die dts-Meldung den Handelsschluss in New York und den Goldanstieg hervorhebt.

Gemeinsam ist den Beiträgen der Fokus auf hohe Schwankungen bei Technologieaktien und die starke Bewegung beim Goldpreis. Unterschiede ergeben sich vor allem aus dem jeweiligen Berichtszeitpunkt: Schlussstände und Intraday-Daten zeichnen unterschiedliche Marktphasen desselben Handelstags.

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