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Ausland, Donald Trump

Trumps Truppenabzugspläne werden von Ex-Generalinspekteur kritisiert

06.06.2020 - 16:59:57

Kujat, Ex-Generalinspekteur der Bundeswehr und NATO-Militärausschuss-Vorsitzender, bewertet die US-Truppenabzüge aus Deutschland negativ.

Harald Kujat ermahnte eine mangelnde Kommunikation bei diesem Vorgehen. Eine solche Entscheidung müsse mit Verbündeten abgestimmt werden. Dies gehöre sich so unter Kooperationspartnern, die am gleichen Strang ziehen würden.
Diesem Prinzip sei in diesem Fall keine Folge geleistet worden, wofür Kujat das Oberhaupt der amerikanischen Politik, Donald Trump, verantwortlich macht. Dennoch sei unbedingt zwischen dem US-Präsidenten und den Verantwortlichen für militärische Belange in den Vereinigten Staaten zu unterscheiden. Des Weiteren machte er deutlich, dass dieser Akt nicht auf eine Goldwaage gelegt werden sollte. Immerhin seien die Amerikaner nicht vor Ort gewesen, um einer ausländischen Bevölkerung ein Wohlergehen gewährleisten zu können. Strategische Interessen wären der tatsächliche Hintergrund dafür, dass die USA noch immer Besatzungsstützpunkte in der Bundesrepublik unterhalte. Weshalb die Weltmacht mit Sicherheit sowieso nicht vollständig aus Deutschland abziehen würde, um die eigenen Interessen weiterhin verfolgen zu können.

Dies erwähnte er mit Hinblick auf den amerikanischen Stützpunkt in Ramstein (Rheinland-Pfalz), einem auf unbegrenzte Zeit intakten militärisch wichtigen Stützpunkt in Afrika und die Erhaltung eines strategisch wichtigen Stützpunktes im Nahen Osten, dessen Auflösung im Weißen Haus noch lange kein Thema sein würde. Klar sei, dass ein teilweiser Abzug der US-Streitkräfte keine Gefährdung der Sicherheit in Deutschland darstelle. Vielmehr solle ein Augenmerk darauf gelegt werden, ob Donald Trump und die USA ihre Verpflichtungen gegenüber der NATO einhalten. Hiermit gemeint ist beispielsweise die gegenseitige Beistandspflicht, sollte einem Staat ein Verteidigungsfall widerfahren.

Glaubt man diversen Medienberichten, plant Donald Trump tatsächlich einen immensen Abbau der in Deutschland stationierten US-Truppen. Regierungsvertreter der USA sollen im Pentagon angewiesen haben, dass die derzeit 34 500 in der Bundesrepublik eingesetzten US-Soldaten auf 9 500 reduziert werden sollen. Zudem solle eine neue Obergrenze eingeführt werden, nach welcher nie mehr als 25 000 amerikanische Soldaten hierzulande ihren aktiven Dienst ausführen dürften.

 

Redaktion ad-hoc-news.de, Leo Stereo

@ ad-hoc-news.de