Marco Rubio weist Rücktrittsgerücht nach Midterms zurück
Veröffentlicht am: 06.11.2026 um 00:49 Uhr | dpa, AD HOC NEWSRubios Aussagen und die Wahl 2028
- Marco Rubio weist Berichte zurück, wonach er über einen Rücktritt als US-Außenminister nachdenke.
- Der 55-Jährige sagt, er liebe seine Arbeit, und erklärt, nicht über die Wahl 2028 sprechen zu wollen.
- Rubio war bereits 2016 Präsidentschaftskandidat und zog seine Bewerbung im Vorwahlkampf zurück.
Marco Rubio weist Berichte über Rücktritt zurück
US-Außenminister Marco Rubio ist Rücktrittsgerüchten entgegengetreten. Zwei Tage nach den Midterm-Wahlen sagte er der „New York Times“, er wisse nicht, woher die Berichte kämen und liebe die Arbeit, die er mache.
Dementi aus dem Außenministerium
Zuvor hatte ein Pressevertreter des Außenministeriums das Gerücht in einem Beitrag auf X als falsch und erfunden zurückgewiesen. Medien hatten berichtet, Rubio denke über einen Rücktritt als Außenminister nach.
In den Berichten wurde darüber spekuliert, dass der 55-Jährige eine Kandidatur für die republikanische Präsidentschaftsnominierung 2028 vorbereiten könnte. Rubio sagte der „New York Times“, er wolle sich zu diesem Thema nicht äußern.
Auch Vance wird als Kandidat genannt
Damit bleibt offen, ob Rubio derzeit eine Präsidentschaftskandidatur in Betracht zieht. Zu den Namen, die in Berichten regelmäßig für 2028 genannt werden, gehört neben Rubio auch Vizepräsident JD Vance.
Republikaner nach Midterms unter Druck
Das Rücktrittsgerücht kam zwei Tage nach den Midterm-Wahlen auf, die für die Republikaner von Präsident Donald Trump verheerend ausgingen. Rubio hatte bereits 2016 im parteiinternen Vorwahlkampf für das Präsidentenamt kandidiert und seine Bewerbung später zurückgezogen.
Einer seiner damaligen Konkurrenten war Trump, der 2016 erstmals zum Präsidenten der Vereinigten Staaten gewählt wurde. Trumps zweite Präsidentschaft endet im Januar 2029.
Das Rücktrittsgerücht fällt in eine politisch angespannte Phase für die Republikanische Partei. Zwei Tage nach den Midterm-Wahlen, die laut dpa-Meldung für Präsident Donald Trump und seine Partei verheerend ausgingen, richtet sich die Aufmerksamkeit auf mögliche personelle und strategische Konsequenzen im Regierungslager.
Marco Rubio gehört zu den republikanischen Politikern mit nationalem Profil. Er war bereits 2016 Präsidentschaftskandidat im parteiinternen Vorwahlkampf, zog seine Bewerbung damals jedoch zurück. Seine heutige Rolle als Außenminister verschafft ihm zugleich außenpolitische Erfahrung und eine prominente Position innerhalb der Regierung.
Nachfolgefragen für 2028
In den Spekulationen über die Wahl 2028 wird neben Rubio regelmäßig Vizepräsident JD Vance genannt. Eine konkrete Entscheidung Rubios über eine Kandidatur oder einen Rücktritt ist mit seinen aktuellen Aussagen nicht verbunden: Er weist die Rücktrittsberichte zurück und äußert sich nicht zur Wahl in zwei Jahren.
Politisch relevant bleibt deshalb vor allem die Frage, ob sich aus den Wahlergebnissen eine Neuordnung der republikanischen Führung entwickelt. Trumps zweite Amtszeit endet im Januar 2029; bis dahin könnten mögliche Nachfolgeambitionen innerhalb der Partei an Bedeutung gewinnen. Für die Arbeit des Außenministeriums bedeutet Rubios Dementi zunächst Kontinuität, während die Spekulationen über die republikanische Zukunft weitergehen.
