Katie Zacharia, Donald Trump

Katie Zacharia verlässt Trumps Sprecheramt nach wenigen Tagen

Veröffentlicht am: 16.10.2026 um 21:06 Uhr | dpa, AD HOC NEWS
Katie Zacharia gibt das Amt der Pressesprecherin im Weißen Haus nach nur wenigen Tagen wieder auf. Vorausgegangen waren ein holpriger erster Auftritt und öffentliche Zweifel von US-Präsident Donald Trump an ihrer Eignung.
  • Zacharia hatte erst vor ein paar Tagen ihre erste Pressekonferenz als Trumps Sprecherin - nun gibt sie den Posten US-Kreisen zufolge schon wieder auf.(Archivbild) - Bild: Julia Demaree Nikhinson/AP/dpa
  • Bei ihrem ersten Auftritt als Trumps Sprecherin wirkte Zacharia stellenweise nervös. (Archivfoto) - Bild: Julia Demaree Nikhinson/AP/dpa
Zacharia hatte erst vor ein paar Tagen ihre erste Pressekonferenz als Trumps Sprecherin - nun gibt sie den Posten US-Kreisen zufolge schon wieder auf.(Archivbild) - Bild: Julia Demaree Nikhinson/AP/dpa Bei ihrem ersten Auftritt als Trumps Sprecherin wirkte Zacharia stellenweise nervös. (Archivfoto) - Bild: Julia Demaree Nikhinson/AP/dpa

Katie Zacharia gibt ihr Amt als Pressesprecherin von US-Präsident Donald Trump nach nur wenigen Tagen wieder auf. Ein hochrangiger Regierungsbeamter bestätigte der Deutschen Presse-Agentur, dass sie den Posten räumen werde; ein genauer Zeitpunkt wurde zunächst nicht genannt.

Zacharia hatte die Aufgabe erst am Montag übernommen und am Dienstag ihre erste Pressekonferenz abgehalten.

Trump stellt Rücktritt in Aussicht

Trump sagte vor Reportern, er habe Zacharia nahegelegt, über einen Rücktritt nachzudenken. Zugleich erklärte er, die Entscheidung liege bei ihr und er werde sie unterstützen.

Der Präsident äußerte außerdem Zweifel, ob Zacharia für die Aufgabe geeignet sei. Mehrere US-Medien berichteten dagegen, Trump habe sie entlassen.

Kurzer Auftritt im Presseraum

Zacharia war Nachfolgerin von Karoline Leavitt, die das Amt Ende August verlassen hatte. Trump hatte ihre Ernennung erst am Sonntag öffentlich gemacht.

Bei ihrer ersten Pressekonferenz am Dienstag fielen vor allem Versprecher und das ungewöhnlich schnelle Ende nach wenigen Fragen auf. Bei der Ernennung hatte Trump Zacharia noch gelobt und ihr starke Ergebnisse für das Land zugetraut.

Debatte über Qualifikation

Die Personalie hatte bereits vor ihrem Amtsantritt eine Debatte über Zacharias berufliche Qualifikationen ausgelöst. Sie hatte sich wiederholt als „lawyer“ bezeichnet, obwohl sie die Anwaltsprüfung in Kalifornien 2011 nicht bestanden hatte.

Zacharia erklärte, ihr sei gesagt worden, sie dürfe diese Bezeichnung verwenden, nicht aber „attorney“. Vor ihrer Tätigkeit im Weißen Haus arbeitete sie als Kommunikationsberaterin für die Trump Media & Technology Group und war zuvor kurzzeitig stellvertretende Sprecherin des Heimatschutzministeriums.

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