Katie Zacharia gibt Trump-Sprecherposten nach Tagen auf
Veröffentlicht am: 16.10.2026 um 20:23 Uhr | dpa, AD HOC NEWSWechsel im Weißen Haus nach wenigen Tagen
- Katie Zacharia gibt ihren Posten als Pressesprecherin von US-Präsident Donald Trump auf.
- Ein ranghoher Regierungsbeamter bestätigte den Rückzug gegenüber der Deutschen Presse-Agentur.
- US-Kreise nannten keinen Zeitpunkt, zu dem Zacharia das Amt tatsächlich räumen werde.
Rückzug der Trump-Sprecherin nach kurzem Amtsantritt
Die neue Pressesprecherin von US-Präsident Donald Trump, Katie Zacharia, gibt ihr Amt auf. Das bestätigte ein ranghoher Regierungsbeamter der Deutschen Presse-Agentur, ohne einen Zeitpunkt für ihren Abgang zu nennen.
Regierungsbeamter bestätigt Rückzug
Zacharia war erst vor wenigen Tagen in das Amt der Sprecherin im Weißen Haus berufen worden. Mit ihrem Rückzug endet ihre Tätigkeit bereits kurz nach dem Amtsantritt.
Weitere Angaben zu den Gründen oder zu einer möglichen Nachfolge wurden zunächst nicht gemacht. Auch offen ist, wann Zacharia das Amt formal räumen wird.
Neue Sprecherin stand erst am Anfang
Zacharia hatte die Nachfolge von Karoline Leavitt angetreten. Ihren ersten öffentlichen Auftritt als Sprecherin absolvierte sie am Dienstag im Briefing Room des Weißen Hauses.
Das Briefing dauerte 14 Minuten; Zacharia beantwortete dabei drei Fragen. Die Zwischenwahlen im November verleihen der Kommunikation des Weißen Hauses zusätzliche politische Bedeutung, weil die Republikaner ihre Mehrheiten im Kongress verteidigen müssen.
Katie Zacharia übernimmt das Amt der Pressesprecherin in einer politisch sensiblen Phase: Im November 2026 stehen in den USA die Zwischenwahlen an. Dabei wird nicht über die Präsidentschaft entschieden, sondern über Mehrheiten im Senat und im Repräsentantenhaus.
Die Position im Weißen Haus ist deshalb nicht nur für die tägliche Regierungskommunikation wichtig. Die Pressesprecherin soll die politische Agenda des Präsidenten vermitteln, Erfolge hervorheben und ihn öffentlich begleiten. Das macht das Amt zugleich zu einem wichtigen Instrument im Umfeld des Wahlkampfs.
Kurze Amtszeit nach umstrittenem Auftakt
Zacharia war erst wenige Tage zuvor zur Nachfolgerin von Karoline Leavitt ernannt worden. Bei ihrem ersten Briefing beantwortete sie nach einem 14-minütigen Auftritt drei Fragen. Das ungewöhnlich kurze Format und die Auswahl der Fragesteller prägten die öffentliche Wahrnehmung ihres Starts.
Mit ihrem nun angekündigten Rückzug verliert die Trump-Regierung erneut nach kurzer Zeit ihre Sprecherin. Für das Weiße Haus stellt sich damit unmittelbar die Frage nach einer Nachfolge und danach, wie die Kommunikation vor den Zwischenwahlen organisiert werden soll.
