Wahlbetrug, Anklage

«Wahlbetrug»: Anklage wirft Trump Straftat vor

22.04.2024 - 17:12:50 | dpa.de

Im Prozess gegen Donald sollen nun die Auftaktplädoyers gehört werden. Bei einer Verurteilung droht dem Ex-Präsidenten eine mehrjährige Haftstrafe. Bei der Wahl dürfte er aber dennoch antreten.

Donald Trump steht vor Gericht: Die Staatsanwaltschaft legt dem Ex-Präsidenten in dem Prozess die Fälschung von Geschäftsunterlagen zur Last. - Foto: Jabin Botsford/Pool The Washington Post/AP/dpa
Donald Trump steht vor Gericht: Die Staatsanwaltschaft legt dem Ex-Präsidenten in dem Prozess die Fälschung von Geschäftsunterlagen zur Last. - Foto: Jabin Botsford/Pool The Washington Post/AP/dpa

Im Prozess gegen Donald Trump hat die Anklage dem ehemaligen US-Präsidenten die unerlaubte Beeinflussung der Präsidentenwahl 2016 vorgeworfen. Trump habe sich mit seinem Anwalt und dem Herausgeber einer Boulevardzeitung «verschworen, um Einfluss auf die Präsidentschaftswahl 2016 zu nehmen», sagte Staatsanwalt Matthew Colangelo in New York in seinem Eröffnungsplädoyer im ersten Strafprozess gegen einen Präsidenten in der amerikanischen Geschichte.

Trump habe dabei die Unterdrückung negativer Geschichten über seine außerehelichen Affären unter anderem mit einer Pornodarstellerin veranlasst und in der Folge Geschäftsunterlagen entsprechend gefälscht. «In diesem Prozess geht es um eine kriminelle Verschwörung und eine Vertuschung, die der Angeklagte Donald Trump inszeniert hat», sagte Colangelo. «Es war Wahlbetrug.» Trump, der im Gerichtssaal anwesend war, blieb während den Ausführungen äußerlich weitgehend ungerührt. 

In dem Strafprozess gegen Trump geht es um dessen Schweigegeldzahlungen an Pornostar Stormy Daniels - angeklagt ist er unter anderem wegen Fälschung von Geschäftsunterlagen. Der 77-Jährige, der im November erneut zum US-Präsidenten gewählt werden will, hat auf nicht schuldig plädiert. 

Der Prozess hatte bereits am vergangenen Montag mit der Auswahl einer zwölfköpfigen Jury begonnen. Ein Urteil könnte im Juni gefällt werden. Schlimmstenfalls drohen Trump mehrere Jahre Haft, die aber zur Bewährung ausgesetzt werden könnten. Dem Fall wird Einfluss auf den Fortgang des gegenwärtigen US-Wahlkampfes zugesprochen.

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