Grönland, Donald Trump

Grönland-Streit: USA, Dänemark und Insel melden Durchbruch

Veröffentlicht am: 19.09.2026 um 02:58 Uhr | dpa, AD HOC NEWS

Die USA, Dänemark und Grönland melden einen Durchbruch im Streit um die Insel. Trumps Anspruch auf mehr Kontrolle wird damit offenbar in ein Abkommen überführt.

  • Der Streit um Grönland sorgte für erhebliche Spannungen in der Nato. (Archivbild) - Bild: Evgeniy Maloletka/AP/dpa
    Der Streit um Grönland sorgte für erhebliche Spannungen in der Nato. (Archivbild) - Bild: Evgeniy Maloletka/AP/dpa
  • US-Präsident Trump will die Kontrolle über die Insel haben. (Archivbild) - Bild: Emil Stach/Ritzau Scanpix Foto/dpa
    US-Präsident Trump will die Kontrolle über die Insel haben. (Archivbild) - Bild: Emil Stach/Ritzau Scanpix Foto/dpa
  • Trumps Vorgehen stieß nicht nur in Grönland auf Unmut. (Archivbild) - Bild: Evgeniy Maloletka/AP/dpa
    Trumps Vorgehen stieß nicht nur in Grönland auf Unmut. (Archivbild) - Bild: Evgeniy Maloletka/AP/dpa
Der Streit um Grönland sorgte für erhebliche Spannungen in der Nato. (Archivbild) - Bild: Evgeniy Maloletka/AP/dpa US-Präsident Trump will die Kontrolle über die Insel haben. (Archivbild) - Bild: Emil Stach/Ritzau Scanpix Foto/dpa Trumps Vorgehen stieß nicht nur in Grönland auf Unmut. (Archivbild) - Bild: Evgeniy Maloletka/AP/dpa

Die USA, Dänemark und Grönland haben nach dem Streit um die Arktisinsel Grönland einen Durchbruch gemeldet.

Streit um die Kontrolle der Insel

Ausgelöst wurde der Konflikt durch Donald Trumps Anspruch auf Grönland, das zum dänischen Hoheitsgebiet gehört und weitgehend autonom ist. Der US-Präsident begründete sein Vorgehen mit der strategischen Lage der Insel und verwies auf die wachsende Präsenz Chinas und Russlands in der Arktis.

Abkommen soll in der kommenden Woche besiegelt werden

Nach Darstellung der dänischen und grönländischen Seite ist die Vereinbarung noch nicht unterzeichnet. Sie soll erst in der kommenden Woche im Rahmen der UN-Generalversammlung in New York besiegelt und anschließend noch vom Parlament gebilligt werden.

Trump spricht von dauerhafter Kontrolle

Trump stellte das Vorhaben als weitreichende Einigung dar. Nach seinen Worten sollen die USA dauerhaft Kontrolle über Verteidigungsfragen und Sicherheitsbelange der Insel erhalten; zugleich sprach er von Vorbereitungen für eine größere Militärpräsenz.

Souveränität bleibt ausdrücklich benannt

In der gemeinsamen Mitteilung der dänischen und grönländischen Regierung wird dagegen betont, dass die Souveränität und territoriale Integrität des Königreichs Dänemark anerkannt bleiben. Zugleich solle das Abkommen die gemeinsame Sicherheit in der Arktis und im Nordatlantik stärken.

Diplomatischer Streit mit strategischer Dimension

Der Konflikt um Grönland zeigt, wie sehr sich geopolitische Rivalität inzwischen auf den arktischen Raum verlagert. Die Insel ist wegen ihrer Lage zwischen Nordamerika und Europa, ihrer militärischen Bedeutung und ihrer Rohstoffvorkommen seit Jahren von größerem strategischem Interesse.

Was das angekündigte Abkommen bedeuten kann

Ein angekündigtes Abkommen zwischen den USA, Dänemark und Grönland würde vor allem die Sicherheitsarchitektur im Nordatlantik berühren. Für die USA geht es um militärische Präsenz und Einfluss, für Dänemark um die Wahrung der Souveränität, für Grönland um Selbstbestimmung und wirtschaftliche Spielräume.

Folgen für Europa und Deutschland

Für Europa wäre entscheidend, ob das Abkommen die gemeinsame Linie in der Nato stärkt oder neue Spannungen über Zuständigkeiten und Einflusszonen erzeugt. Deutschland betrifft die Entwicklung direkt, weil die Stabilität der arktischen See- und Luftwege sowie das Verhältnis zu den USA für Sicherheit und Bündnispolitik zentral sind.

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