Großbritannien, Frankreich

Britische und französische Luftwaffe greifen IS in Syrien an

04.01.2026 - 01:00:22 | dpa.de

Der IS gilt in Syrien als militärisch besiegt. Die britische und französische Luftwaffe fliegen trotzdem Angriffe auf eine Anlage der Terrormiliz.

  • Die angegriffene Anlage ist in der Nähe der antiken Stätte von Palmyra. (Archivbild) - Foto: Ammar Safarjalani/XinHua/dpa

    Ammar Safarjalani/XinHua/dpa

  •  Erste Auswertungen deuteten auf einen Erfolg der Operation hin. (Handout) - Foto: Sgt Lee Goddard/Ministry of Defence/PA/dpa

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Die angegriffene Anlage ist in der Nähe der antiken Stätte von Palmyra. (Archivbild) - Foto: Ammar Safarjalani/XinHua/dpa Erste Auswertungen deuteten auf einen Erfolg der Operation hin. (Handout) - Foto: Sgt Lee Goddard/Ministry of Defence/PA/dpa

Das britische Militär hat unterstützt von der französischen Luftwaffe eine Anlage der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) in Syrien angegriffen. Die britische Regierung teilte in der Nacht zu Sonntag mit, auf eine unterirdische Anlage der Terroristen nördlich der antiken Stätte von Palmyra sei ein gemeinsamer Angriff ausgeführt worden. Es seien Lenkbomben eingesetzt worden, um Zugangstunnel zu der Anlage, in der der IS «höchstwahrscheinlich» Waffen und Sprengstoff lagere, zu zerstören. Erste Auswertungen deuteten auf einen Erfolg der Operation hin. 

Die britische Regierung teilte weiter mit, die Operation sei durchgeführt worden, um ein Wiederaufleben der Terrormiliz zu verhindern. In der Umgebung der Anlage gibt es keine zivilen Wohngebiete. Der britische Verteidigungsminister John Healey sagte, die Aktion zeige die Entschlossenheit der Verbündeten, jegliches Wiederaufleben des IS im Nahen Osten zu unterbinden. 

Erst vor rund zwei Wochen hatte das US-Militär mehr als 70 Ziele der Terrormiliz in Syrien attackiert. Wenige Tage zuvor waren bei einem mutmaßlichen IS-Angriff in Syrien drei Amerikaner getötet worden. Es waren die heftigsten Angriffe der USA in Syrien seit dem Sturz von Langzeit-Machthaber Baschar al-Assad Ende vergangenen Jahres.

Die USA führen in Syrien eine internationale Koalition zum Kampf gegen den IS an. Der IS gilt zwar als militärisch besiegt. IS-Zellen sind aber weiter aktiv und verüben auch weiter Anschläge. US-Präsident Donald Trump hatte deutlich gemacht, gegen die syrische Übergangsregierung unter Interimspräsident Ahmed al-Scharaa richteten sich die jüngsten Schläge nicht. Er prognostizierte dem Land eine «glänzende Zukunft», wenn der IS ausgerottet werde.

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