US-Börsen uneinheitlich: Dow steigt, Brent auf 106,20 Dollar
Veröffentlicht am: 12.10.2026 um 22:14 Uhr | dts-nachrichtenagentur, AD HOC NEWSÖlpreis erreicht 106,20 Dollar
- Der Dow Jones schloss am Montag in New York bei 51.851 Punkten und gewann 0,4 Prozent.
- Der S&P 500 lag wenige Minuten zuvor bei rund 7.807 Punkten und verlor 0,1 Prozent.
- Der Nasdaq 100 gab bei rund 30.665 Punkten um 0,7 Prozent nach.
- Brent kostete gegen 22 Uhr deutscher Zeit 106,20 US-Dollar je Fass und stieg um 1,4 Prozent.
Die US-Börsen haben sich am Montag uneinheitlich entwickelt. Während der Dow Jones zulegte, standen der S&P 500 und der Nasdaq 100 unter Druck.
Dow Jones beendet Handel im Plus
Zu Handelsende in New York wurde der Dow mit 51.851 Punkten berechnet. Das entsprach einem Plus von 0,4 Prozent gegenüber dem vorherigen Handelstag.
Technologiewerte geben nach
Der breiter gefasste S&P 500 wurde wenige Minuten zuvor mit rund 7.807 Punkten 0,1 Prozent niedriger berechnet. Die Technologiebörse Nasdaq wies den Nasdaq 100 zu diesem Zeitpunkt mit rund 30.665 Punkten aus, ein Minus von 0,7 Prozent.
Euro und Gold schwächer
Die europäische Gemeinschaftswährung notierte am Montagabend schwächer. Ein Euro kostete 1,1154 US-Dollar, während ein Dollar 0,8965 Euro wert war.
Auch der Goldpreis gab nach. Für eine Feinunze wurden am Abend 4.169 US-Dollar gezahlt, 0,6 Prozent weniger als am vorherigen Handelstag; dies entsprach 120,17 Euro je Gramm.
Brent steigt über 106 Dollar
Deutlich aufwärts ging es dagegen beim Ölpreis. Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete gegen 22 Uhr deutscher Zeit 106,20 US-Dollar und damit 1,4 Prozent mehr als zum Schluss des vorherigen Handelstags.
Die uneinheitliche Entwicklung an der Wall Street passt zu einem Handelstag, an dem unterschiedliche Marktkräfte gegeneinander wirkten. Während der Dow Jones zulegte, standen der S&P 500 und besonders der technologielastige Nasdaq 100 unter Druck.
Der deutlich gestiegene Brent-Preis rückt dabei den Energiemarkt in den Mittelpunkt. Ein Ölpreis oberhalb von 100 US-Dollar je Barrel kann die Inflationserwartungen erhöhen und dadurch den Spielraum für eine geldpolitische Entlastung verringern. Höhere Energiepreise belasten zudem Unternehmen und Verbraucher, während Öl- und Rohstoffwerte davon profitieren können.
Ölmarkt bleibt zentraler Risikofaktor
Am Montag wurden die Ölpreise durch Versorgungsängste im Zusammenhang mit der Lage im Nahen Osten gestützt. Zeitnahe Marktberichte verwiesen zudem auf den Feiertagshandel in den USA: Der Anleihehandel pausierte, wodurch an den Aktienmärkten mit geringerer Aktivität gerechnet wurde.
Für Anleger in Deutschland sind neben der Wall Street auch der schwächere Euro und der hohe Ölpreis relevant. Ein schwächerer Euro verteuert in Dollar abgerechnete Rohstoffe zusätzlich. Die weitere Entwicklung dürfte daher nicht nur von Unternehmensnachrichten, sondern auch von geopolitischen Risiken, Inflationsdaten und den Erwartungen an die US-Geldpolitik geprägt werden.
