Kinder, Europa

«Chatkontrolle» - Scan-Erlaubnis nimmt Hürde im EU-Parlament

Veröffentlicht: 09.07.2026 um 12:45 Uhr, dpa.de

  • Eine Ausnahme von EU-Datenschutzregeln hatte es Anbietern von Online-Kommunikation erlaubt, auch privat gesendete Chats zu kontrollieren, um Kinderpornografie aufzuspüren. Sie war im April ausgelaufen. (Symbolbild) - Bild: Markus Lenhardt/dpa
    Eine Ausnahme von EU-Datenschutzregeln hatte es Anbietern von Online-Kommunikation erlaubt, auch privat gesendete Chats zu kontrollieren, um Kinderpornografie aufzuspüren. Sie war im April ausgelaufen. (Symbolbild) - Bild: Markus Lenhardt/dpa
  • Eine Ausnahme von EU-Datenschutzregeln hatte es Anbietern von Online-Kommunikation erlaubt, auch privat gesendete Chats zu kontrollieren, um Kinderpornografie aufzuspüren. Sie war im April ausgelaufen. (Symbolbild) - Bild: Markus Lenhardt/dpa
    Eine Ausnahme von EU-Datenschutzregeln hatte es Anbietern von Online-Kommunikation erlaubt, auch privat gesendete Chats zu kontrollieren, um Kinderpornografie aufzuspüren. Sie war im April ausgelaufen. (Symbolbild) - Bild: Markus Lenhardt/dpa
  • Automatisierte Programme sollen Verdachtsfälle von Kindesmissbrauch zwar entdecken, ein Mensch muss sie vor der Weiterleitung an Ermittler aber verifizieren. (Symbolbild) - Bild: Arne Dedert/dpa
    Automatisierte Programme sollen Verdachtsfälle von Kindesmissbrauch zwar entdecken, ein Mensch muss sie vor der Weiterleitung an Ermittler aber verifizieren. (Symbolbild) - Bild: Arne Dedert/dpa
  • Bisher hatte sich das EU-Parlament dafür ausgesprochen, die Ausnahme von den Datenschutzregeln zu begrenzen - etwa auf konkrete Verdachtsfälle. (Symbolbild) - Bild: Sebastian Kahnert/dpa
    Bisher hatte sich das EU-Parlament dafür ausgesprochen, die Ausnahme von den Datenschutzregeln zu begrenzen - etwa auf konkrete Verdachtsfälle. (Symbolbild) - Bild: Sebastian Kahnert/dpa
  • Die beiden EU-Abgeordneten Martin Sonneborn (l) und Sibylle Berg (beide Die Partei) hatten sich schriftlich bei der Parlamentspräsidentin beschwert. (Archivbild)  - Bild: Philipp von Ditfurth/dpa
    Die beiden EU-Abgeordneten Martin Sonneborn (l) und Sibylle Berg (beide Die Partei) hatten sich schriftlich bei der Parlamentspräsidentin beschwert. (Archivbild) - Bild: Philipp von Ditfurth/dpa
Eine Ausnahme von EU-Datenschutzregeln hatte es Anbietern von Online-Kommunikation erlaubt, auch privat gesendete Chats zu kontrollieren, um Kinderpornografie aufzuspüren. Sie war im April ausgelaufen. (Symbolbild) - Bild: Markus Lenhardt/dpa Eine Ausnahme von EU-Datenschutzregeln hatte es Anbietern von Online-Kommunikation erlaubt, auch privat gesendete Chats zu kontrollieren, um Kinderpornografie aufzuspüren. Sie war im April ausgelaufen. (Symbolbild) - Bild: Markus Lenhardt/dpa Automatisierte Programme sollen Verdachtsfälle von Kindesmissbrauch zwar entdecken, ein Mensch muss sie vor der Weiterleitung an Ermittler aber verifizieren. (Symbolbild) - Bild: Arne Dedert/dpa Bisher hatte sich das EU-Parlament dafür ausgesprochen, die Ausnahme von den Datenschutzregeln zu begrenzen - etwa auf konkrete Verdachtsfälle. (Symbolbild) - Bild: Sebastian Kahnert/dpa Die beiden EU-Abgeordneten Martin Sonneborn (l) und Sibylle Berg (beide Die Partei) hatten sich schriftlich bei der Parlamentspräsidentin beschwert. (Archivbild)  - Bild: Philipp von Ditfurth/dpa

Unternehmen wie Whatsapp, Microsoft, Google und Co. könnten schon bald wieder in privaten Chats nach Hinweisen auf sexuellen Kindesmissbrauch suchen dürfen. Nach einer überraschenden Wende in der Debatte um die sogenannte Chatkontrolle billigte das EU-Parlament in einer chaotischen Abstimmung grundsätzlich eine befristete Ausnahme von europäischen Datenschutzregeln, verlangte aber Änderungen am Vorschlag. Damit kann das Gesetzgebungsverfahren weitergehen.

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