Alexander Zverev gewinnt US-Open-Finale gegen Ben Shelton
Veröffentlicht am: 13.09.2026 um 23:57 Uhr | dts-nachrichtenagentur, AD HOC NEWSAlexander Zverev hat das Finale der US Open gewonnen und sich damit seinen zweiten Grand-Slam-Titel gesichert. Der deutsche Tennisprofi setzte sich am Sonntag in Flushing Meadows in vier Sätzen mit 6:3, 7:6, 5:7 und 6:2 gegen den US-Amerikaner Ben Shelton durch.
Zverev dominiert den Auftakt
Im ersten Satz startete Zverev optimal und holte sich direkt ein frühes Break. Der Hamburger kontrollierte anschließend das Geschehen, blieb souverän in seinen Aufschlagspielen und sicherte sich mit einem weiteren Break den Satzgewinn gegen den nervös wirkenden Shelton.
Klarer Tiebreak im zweiten Satz
Im zweiten Durchgang agierte Shelton mutiger und gestaltete die Ballwechsel offener. Zwar gelang es dem US-Amerikaner nicht, Zverev dauerhaft unter Druck zu setzen, doch auch dem Deutschen blieb ein weiteres Break verwehrt. Der Satz ging in den Tiebreak, den Zverev klar für sich entschied und damit seine Führung ausbaute.
Shelton verkürzt, Zverev schlägt zurück
Der dritte Satz verlief ähnlich ausgeglichen wie der zweite. Diesmal verhinderte Shelton jedoch einen erneuten Tiebreak, indem er sein erstes Break des Matches holte und sich den Satz zum 2:1 aus Sicht Zverevs sicherte. Direkt zu Beginn des vierten Durchgangs meldete sich Zverev mit einem schnellen Break zurück und setzte damit ein klares Zeichen.
Entscheidender vierter Satz bringt den Titel
Im weiteren Verlauf des vierten Satzes blieb Zverev stabil und nutzte eine weitere Breakchance, um einen großen Schritt in Richtung Titel zu machen. Mit einem souverän ausgespielten letzten Aufschlagspiel brachte er den Sieg über die Ziellinie und entschied das Finale in vier Sätzen für sich. Für Zverev ist es nach seinem Triumph bei den French Open im Juni der zweite Grand-Slam-Titel seiner Karriere.
Seltene deutsche Erfolgsgeschichte in New York
Mit seinem Erfolg in Flushing Meadows schreibt Zverev deutsche Tennisgeschichte: Er ist nach Boris Becker, der dort vor 37 Jahren zuletzt gewann, erst der zweite Deutsche, der das Herren-Einzel bei den US Open für sich entscheiden konnte. Damit reiht sich der Hamburger in eine sehr exklusive Gruppe deutscher Grand-Slam-Sieger ein.
Der Triumph von Alexander Zverev bei den US Open markiert einen herausragenden Moment für das deutsche Tennis. Mit seinem Sieg im Finale gegen den US-Amerikaner Ben Shelton bestätigt der Hamburger seinen Status als feste Größe an der Weltspitze und knüpft an den Erfolg bei den French Open im Juni an. Zwei Grand-Slam-Titel innerhalb weniger Monate sind ein sportlicher Leistungsausweis, den im deutschen Herren-Tennis seit Jahrzehnten niemand mehr erreicht hat.
Historische Dimension für das deutsche Tennis
Besonders bemerkenswert ist die historische Einordnung: Zverev ist nach Boris Becker erst der zweite Deutsche, der das Herren-Einzel in Flushing Meadows gewinnt, und das 37 Jahre nach Beckers letztem Titel in New York. Dieser Abstand verdeutlicht, wie selten deutsche Erfolge bei den ganz großen Turnieren sind. Zverev durchbricht damit eine lange Durststrecke und setzt sich klar in die Reihe der prägenden deutschen Spieler der Nach-Becker-Ära.
Bedeutung für Karriere und Standort Deutschland
Für Zverev selbst ist der zweite Grand-Slam-Titel ein möglicher Wendepunkt seiner Karriere: Aus einem oft als Mitfavorit gehandelten Spieler ist ein zweifacher Major-Champion geworden, der in der Diskussion um die Spitze der ATP-Tour dauerhaft eine Rolle spielt. Für den Tennisstandort Deutschland kann der Erfolg Signalwirkung haben – sowohl für die Förderung des Nachwuchses als auch für Aufmerksamkeit und Vermarktung des Sports. Das Finale gegen einen US-Amerikaner in Flushing Meadows zeigt zudem, dass Zverev auf einer der größten Bühnen des Sports bestehen und den Erwartungsdruck eines Grand-Slam-Endspiels souverän handhaben kann.
Sportliche Bewertung des Finales
Der Verlauf des Matches unterstreicht Zverevs mentale und taktische Stärke: ein dominanter Auftakt, ein klar gewonnener Tiebreak im zweiten Satz, das Akzeptieren des Rückschlags im dritten Durchgang und schließlich die konsequente Antwort mit frühen Breaks im vierten Satz. Diese Kombination aus Konstanz, Risikomanagement und Durchsetzungsvermögen ist typisch für Spieler, die im oberen Segment der Weltrangliste etabliert sind.
