Abschied, Tränen

Abschied mit Tränen: Stoltenberg löst Heusgen ab

Veröffentlicht am: 16.02.2025 um 13:43 Uhr | dpa.de

Emotionaler Abschied von der Münchner Sicherheitskonferenz: Christoph Heusgen wird als Leiter des hochkarätigen Expertentreffens vom früheren Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg abgelöst.

  • Der amtierende Vorsitzende der Münchner Sicherheitskonferenz, Wolfgang Ischinger, hat zusammen mit dem Stiftungsrat entschieden, dass AfD-Politiker an der Konferenz 2026 teilnehmen dürfen. (Archivfoto) - Bild: Peter Kneffel/dpa
    Der amtierende Vorsitzende der Münchner Sicherheitskonferenz, Wolfgang Ischinger, hat zusammen mit dem Stiftungsrat entschieden, dass AfD-Politiker an der Konferenz 2026 teilnehmen dürfen. (Archivfoto) - Bild: Peter Kneffel/dpa
  • Er wollte anders mit dem Iran umgehen als sein Vorgänger. Jetzt hat MSC-Leiter Wolfgang Ischinger es sich anders überlegt. (Archivbild) - Bild: Sven Hoppe/dpa
    Er wollte anders mit dem Iran umgehen als sein Vorgänger. Jetzt hat MSC-Leiter Wolfgang Ischinger es sich anders überlegt. (Archivbild) - Bild: Sven Hoppe/dpa
Der amtierende Vorsitzende der Münchner Sicherheitskonferenz, Wolfgang Ischinger, hat zusammen mit dem Stiftungsrat entschieden, dass AfD-Politiker an der Konferenz 2026 teilnehmen dürfen. (Archivfoto) - Bild: Peter Kneffel/dpa Er wollte anders mit dem Iran umgehen als sein Vorgänger. Jetzt hat MSC-Leiter Wolfgang Ischinger es sich anders überlegt. (Archivbild) - Bild: Sven Hoppe/dpa

Nach drei Jahren an der Spitze der Münchner Sicherheitskonferenz ist Christoph Heusgen mit viel Applaus verabschiedet worden. Dem 69-jährigen früheren Top-Diplomaten und Berater von Kanzlerin Angela Merkel kamen bei seiner Abschiedsrede im Hotel Bayerischer Hof die Tränen. Sein Nachfolger Jens Stoltenberg sagte, Heusgen habe das weltweit wichtigste Expertentreffen zur Sicherheitspolitik «stärker, breiter und besser» gemacht. Es sei für ihn nun leicht, auf dieser «exzellenten Arbeit» aufzubauen.

Der frühere Nato-Generalsekretär Stoltenberg übernimmt die Konferenzleitung zwar mit sofortiger Wirkung, lässt sie aber zunächst für ein halbes Jahr ruhen, weil er als Finanzminister in eine Übergangsregierung seines Heimatlandes Norwegen berufen wurde. Der 65-Jährige wird aber wie geplant die nächste Sicherheitskonferenz im Februar 2026 organisieren und leiten.

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