Telekommunikation, Internet

Tokio - Das neue günstige iPhone XR ist laut einem Medienbericht nicht so gefragt wie von Apple erwartet.

05.11.2018 - 12:32:06

Bericht aus Japan - Apple kürzt Produktionsauftrag für neues iPhones XR

Die dafür abgestellten Produktionskapazitäten bei den beiden führenden Fertigern Foxconn und Pegatron seien nicht komplett ausgelastet, schrieb die japanische Wirtschaftszeitung «Nikkei» unter Berufung auf informierte Personen. So seien bei Foxconn 60 Produktionslinien für das iPhone XR eingerichtet worden - von denen aktuell nur rund 45 in Betrieb seien. Das bedeute, dass pro Tag rund 100 000 weniger Telefone produziert würden als es die vorherige optimistischere Prognose vorsah.

Bei Pegatron seien Pläne für einen Ausbau der Produktion auf Eis gelegt worden, hieß es unter Berufung auf Kreise in der Zuliefererbranche weiter. Der Fertiger Wistron, der oft bei Produktionsengpässen einspringe, werde in diesem Weihnachtsgeschäft keine Aufträge für das iPhone XR bekommen.

Das iPhone XR hat das Design des Top-Modells XS, ist aber 300 Euro günstiger mit einem Preis ab 849 Euro. Es hat dafür nur eine Haupt-Kamera statt zwei beim XS und dem größeren XS Max, sowie einen günstigeren LCD-Bildschirm anstelle eines OLED-Displays. Analysten gehen davon aus, dass das Ende Oktober erschienene XR-Modell einen großen Anteil an den iPhone-Verkäufen haben wird.

Spekulationen über eine schwächelnde iPhone-Nachfrage auf Grundlage von Informationen aus der Zuliefererbranche erwiesen sich in der Vergangenheit oft als ungenau. Der «Nikkei»-Bericht scheint aber eine andere Qualität zu haben, da er sich auf Angaben aus dem Kreis der Endfertiger und nicht der vielen Komponenten-Anbieter bezieht.

Apple hatte zuletzt die Analysten mit der Umsatzprognose für das laufende Weihnachtsgeschäft enttäuscht und zugleich angekündigt, ab diesem Quartal die Absatzzahlen seiner Geräte nicht mehr zu nennen.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

WDH/ROUNDUP: Vorentscheidung der Netzagentur für künftigen 5G-Mobilfunk-Ausbau (Im zweiten Absatz im ersten Satz wurden überflüssige Wörter gestrichen.) (Boerse, 16.11.2018 - 13:05) weiterlesen...

Vorentscheidung für Vergaberegeln beim Mobilfunkstandard 5G. BONN - Bei der Einführung des neuen Mobilfunkstandards 5G hat die Bundesnetzagentur eine Vorentscheidung getroffen. Die Behörde verschickte am Freitag ihren finalen Entwurf für die Vergaberegeln bei der Auktion im Frühjahr 2019. Das Papier ging an Mitglieder des Beirats der Behörde, der mit Politikern besetzt ist und am 26. November über das Regelwerk beraten soll. Dem Entwurf zufolge sollen die Netzbetreiber stärker in die Pflicht genommen werden als dies in einer vorigen Fassung der Fall war. Sie sollen dafür sorgen, dass bis Ende 2024 an allen Bundes- und Landstraßen sowie an allen Zugstrecken schnelles mobiles Internet verfügbar ist. Vorentscheidung für Vergaberegeln beim Mobilfunkstandard 5G (Boerse, 16.11.2018 - 12:16) weiterlesen...

WDH: Vorentscheidung für Vergaberegeln beim Mobilfunkstandard 5G (Wiederholung aus technischen Gründen.) (Boerse, 16.11.2018 - 11:35) weiterlesen...

Weitere Entscheidung zu Frequenzauktion für Mobilfunkstandard 5G. Die Bundesnetzagentur könnte an diesem Freitag Vergabeunterlagen an ihren mit Politikern besetzten Beirat versenden, wie aus informierten Kreisen zu vernehmen war. BONN - Bei der Einführung des neuen Mobilfunkstandards 5G steht eine wichtige Vorentscheidung an. (Boerse, 16.11.2018 - 06:09) weiterlesen...

Der große 5G-Knatsch: Turbo-Internet nicht überall? (Boerse, 15.11.2018 - 17:53) weiterlesen...

Netzbetreiber drohen mit Klagen wegen Regeln zum 5G-Mobilfunkstandard. In einem Brief an Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) warnen führende Manager der Telekom, von Vodafone und Telefónica etwa vor einer "extensiven Ausweitung von Versorgungsauflagen" - also der Pflicht, künftig auch Landstraßen und relativ wenig frequentierte Routen mit den teuren 5G-Masten abdecken zu müssen. Auch das "Nationale Roaming" ist ihnen ein Dorn im Auge. Hierbei müssten sie ihr Netz Wettbewerbern öffnen, die keine eigenen Antennen haben. BONN - Noch vor der Frequenzvergabe für den ultraschnellen Mobilfunkstandard 5G drohen die großen Netzbetreiber mit Klagen. (Boerse, 15.11.2018 - 13:59) weiterlesen...