Raumfahrt, USA

SpaceX will heute seine neue Riesen-Rakete «Falcon Heavy» ins All schießen.

06.02.2018 - 19:36:06

Private Raumfahrtfirma SpaceX - Jungfernflug von Musks Großrakete «Falcon Heavy» verzögert. Es ist die derzeit schubstärkste Rakete der Welt.

Cape Canaveral - Am US-Weltraumbahnhof Cape Caneveral hat sich der Start zum Jungfernflug der neuen Großrakete «Falcon Heavy» wetterbedingt verzögert.

Der geplante Start um 13.30 Uhr Ortszeit (19.30 Uhr MEZ) sei nicht zu halten, die neue angepeilte Zeit sei nun 14.20 Uhr Ortszeit(20.20 Uhr MEZ), teilte das private Raumfahrtunternehmen SpaceX mit.

Der Start konnte in einem Zeitfenster bis 16.00 Uhr Ortszeit erfolgen, ansonsten erst Mittwoch. Die «Falcon Heavy» ist 70 Meter lang und kann bis zu mehr als 60 Tonnen Ladung aufnehmen. Sie ist damit nach Angaben von SpaceX die weltgrößte derzeit einsatzbereite Rakete - doppelt so groß wie die nächstgrößte derzeit im Betrieb befindliche Trägerrakete. Allerdings hatten sowohl Sowjets als auch Amerikaner in früheren Jahren bereits größere Raketen ins All geschossen.

Für ihren Jungfernflug hatte die «Falcon Heavy» ein Elektroauto der Marke Tesla an Bord - Tesla ist wie SpaceX ein Unternehmen des amerikanischen Unternehmers und Visionärs Elon Musk. Nach seinen Angaben soll die Rakete später einmal in der Lage sein, bemannte Raumschiffe zum Mond und selbst zum Mars zu schicken.

Der jetzige Testflug fand ohne Raumfahrer statt - dafür hatte Musk einen kirschroten Elektro-Roadster aus seinem Privatbesitz zur Verfügung gestellt. Das Auto sollte mit der Raumkapsel auf eine Erde-Mars-Umlaufbahn gebracht werden und dort möglichst lange bleiben. Im Autoradio sollte eine Endlosschleife von David Bowies Welthit «Space Oddity» («Ground Countrol to Major Tom») laufen. Normalerweise werden bei solchen Testmissionen Betonplatten oder Stahlteile als Ladung mitgenommen. «Wir dachten, es sei lohnender, ein bisschen Spaß zu machen», begründete SpaceX die Aktion.

Die drei Antriebsraketen der ersten Zündstufe mit insgesamt 27 Motoren sollen zur Erde zurückkehren und wiederverwendbar sein. Ihre Schubkraft ist vergleichbar mit der von 18 Jumbo-Jets. Die Vorbereitungen zu dem Jungfernflug wurden von einem enormen Medieninteresse und Zehntausenden Schaulustigen begleitet.

@ dpa.de

Amazon wird sich schwarzärgern, aber …

… wir schenken Ihnen den Report „Börsenpsychologie - Markttechnik für Trader“ heute trotzdem kostenfrei. Normalerweise kostet der Report im Onlinehandel 39,99 Euro.

Sie können sich den genialen Report heute jedoch absolut kostenfrei sichern. Wir senden Ihnen den Report vollkommen KOSTENFREI zu.

Jetzt HIER klicken und dank richtigen Timing reich an der Börse werden!

Weitere Meldungen

Erinnerungen von der ISS - Astronaut Gerst: Musste Deutschland mit Google Earth suchen. Er freue sich besonders, die Erde wieder von oben zu sehen, sagt Gerst - auch wenn sein Heimatort beim letzten Mal nicht einfach auszumachen war. In rund vier Monaten geht es für den deutschen Astronauten Alexander Gerst zum zweiten Mal zur Raumstation ISS. (Wissenschaft, 15.02.2018 - 10:32) weiterlesen...

Nach zwei Tagen Verspätung - Russischer Frachter mit deutscher Technik zur ISS gestartet. Die Sojus-Rakete hob am Dienstag vom Kosmodrom Baikonur im zentralasiatischen Kasachstan ab, wie die Flugleitzentrale bei Moskau mitteilte. Baikonur - Mit zwei Tagen Verspätung und deutscher Technik an Bord ist ein russischer Weltraumfrachter zur Internationalen Raumstation ISS gestartet. (Wissenschaft, 13.02.2018 - 12:16) weiterlesen...

Russischer Raumfrachter bringt deutsche Technik zur ISS. Die Sojus-Rakete hob am Dienstag vom Kosmodrom Baikonur im zentralasiatischen Kasachstan ab, wie die Flugleitzentrale bei Moskau mitteilte. An Bord der Transportkapsel «Progress MS-08» befindet sich neben mehr als zwei Tonnen Nachschub auch eine Antenne für das deutsch-russische Forschungsprojekt «Icarus». Mit dem mehrere Millionen Euro teuren Programm wollen Wissenschaftler vom All aus Tierwanderungen auf der Erde beobachten. Baikonur - Mit zwei Tagen Verspätung und deutscher Technik an Bord ist ein russischer Weltraumfrachter zur Internationalen Raumstation ISS gestartet. (Politik, 13.02.2018 - 11:48) weiterlesen...

Pläne von US-Präsident Trump - Esa-Chef hält Privatisierung der ISS für nicht realistisch. Stattdessen soll die Privatwirtschaft einspringen. Europas Raumfahrtchef ist skeptisch - für mehr kommerzielle Aktivitäten auf der Station ist er aber auch zu haben. Angeblich wollen die USA ihren Zuschuss für die ISS nach 2024 eindampfen. (Wissenschaft, 13.02.2018 - 09:28) weiterlesen...

Kritik von Moskauer Experten - Bericht: USA wollen ISS privatisieren. Bis 2024 gilt die Finanzierung als sicher, dann wollen die USA aussteigen, heißt es. Wenige Monate vor dem Flug des deutschen Astronauten Alexander Gerst zur Raumstation ISS gibt es eine Debatte um die Zukunft des Labors. (Wissenschaft, 12.02.2018 - 14:02) weiterlesen...

Teilprivatisierung möglich - USA wollen sich aus Finanzierung der ISS zurückziehen. Die amerikanischen Teile der Station sollten nach dem Jahr 2024 möglicherweise einem privaten Betreiber übertragen werden. Washington - Die US-Regierung will einem Bericht zufolge aus der Finanzierung der Internationalen Raumstation (ISS) aussteigen. (Wissenschaft, 12.02.2018 - 09:14) weiterlesen...