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Microsoft Office verliert Funktionen ab 13. Juli: LibreOffice wächst

03.06.2026 - 16:08:01 | boerse-global.de

Die Document Foundation plant eine native LibreOffice-Version für das iPhone, die mobile Dokumentbearbeitung ermöglichen soll.

Microsoft Office verliert Funktionen ab 13. Juli: LibreOffice wächst - Bild: über boerse-global.de
Microsoft Office verliert Funktionen ab 13. Juli: LibreOffice wächst - Bild: über boerse-global.de

Der Schritt markiert eine bedeutende Expansion der Open-Source-Office-Suite, die sich bisher auf eine reine Betrachter-App für Android beschränkte.

Ersten technischen Berichten zufolge sollen Testversionen der Software, die auf Emulatoren läuft, noch im Laufe des Jahres 2026 verfügbar sein. Die Mobile-Entwicklung ist Teil einer größeren Strategie, die Produktivitätssuite auf eine breitere Palette von Apple-Geräten und moderne Betriebsumgebungen zu bringen.

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Webbasierte Version als zweites Standbein

Parallel zur nativen iOS-Anwendung arbeiten die Entwickler an einer webbasierten Edition von LibreOffice. Diese Browserversion soll rechenintensive Aufgaben lokal im Browser erledigen – und nicht auf einem Server. Das Konzept verspricht eine reaktionsschnelle Bedienung, ohne Abstriche bei Datenschutz und lokaler Verarbeitung zu machen.

Bisher hatten LibreOffice-Nutzer auf mobilen Geräten nur eingeschränkte Möglichkeiten. Die bestehende Android-App fungiert vor allem als Dokumentenbetrachter, nicht als vollwertiges Bearbeitungswerkzeug. Der Schritt zur iPhone-Version bedeutet eine klare Kehrtwende: Künftig soll aktive Dokumenterstellung und -bearbeitung auf mobiler Hardware möglich sein.

Markt für mobile Office-Lösungen in Bewegung

Die Ankündigung kommt zu einem Zeitpunkt, an dem sich der Markt für mobile Bürosoftware grundlegend wandelt. Erst Anfang der Woche, am 2. Juni 2026, veröffentlichte ONLYOFFICE Version 9.4 seiner Suite und integrierte dabei Mistral AI für die Inhaltserstellung sowie manuelle Speicherfunktionen für mobile Anwendungen.

Doch der eigentliche Treiber für die Nachfrage nach Alternativen auf Apple-Hardware sind die anstehenden Änderungen bei Microsoft. Branchenberichten zufolge werden ältere Versionen von Microsoft Office für Mac und iOS ab dem 13. Juli 2026 in einen „Reduzierten Funktionsmodus“ versetzt. Die Software verwandelt sich dann faktisch in einen reinen Dokumentenbetrachter: Bearbeiten, Speichern oder Neuanlegen von Dokumenten ist nicht mehr möglich – es sei denn, die Nutzer aktualisieren auf moderne Betriebssysteme oder Abonnementmodelle.

Betroffen sind konkret Geräte mit macOS-Versionen älter als 12 Monterey und iOS-Versionen älter als 17. Besitzer des iPhone 8 und iPhone X, die keine aktuellen Betriebssysteme mehr unterstützen, verlieren bereits im nächsten Monat die Bearbeitungsfunktionen in Microsoft Office.

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Integration in das Apple-Ökosystem

Die Entwicklung von LibreOffice für iOS fällt zeitlich mit den erwarteten Updates des Apple-Software-Ökosystems zusammen. Apple wird voraussichtlich auf seiner Entwicklerkonferenz am 8. Juni 2026 iOS 27 vorstellen. Gerüchten zufolge sind Funktionen wie „Parallel View“ für den geteilten Bildschirm geplant – gedacht für ein mögliches faltbares iPhone-Modell mit einem 7,8-Zoll-Display.

Während Microsoft Office 2019 für Mac – dessen offizieller Support bereits 2023 endete – und Office 2021 sich auf Zertifikatsabläufe am 13. Juli 2026 vorbereiten, wird LibreOffice von Branchenbeobachtern zunehmend als primäre Alternative genannt. Besonders für Nutzer älterer Apple-Hardware, die ohne wiederkehrende Abonnementgebühren produktiv bleiben wollen, bietet sich die Open-Source-Suite an. Office-2021-Nutzer können die Funktionalität durch Updates auf kompatible Hardware bewahren – wer jedoch auf älteren Geräten sitzt, verliert Mitte Juli endgültig die Bearbeitungsmöglichkeiten.

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