Microsoft Office: Support endet am 13. Juli für alte Apple-Geräte
03.06.2026 - 20:07:28 | boerse-global.deAb Juli drohen Millionen Apple-Nutzern massive Einschränkungen bei Office und Microsoft 365.
Der Softwarekonzern Microsoft hat eine klare Ansage gemacht: Wer mit veralteten Apple-Betriebssystemen arbeitet, wird ab Mitte Juli abgehängt. Konkret endet der Support für Office und Microsoft 365 auf Geräten, die älter als macOS 12, iOS 17 oder iPadOS 17 sind. Ab dem 13. Juli 2026 ist dann Schluss – zumindest mit der vollen Funktionalität.
Betroffene Geräte schalten dann in einen eingeschränkten Modus. Das Erstellen, Bearbeiten oder Speichern von Dokumenten wird unmöglich. Der Konzern rät daher dringend zum Update des Betriebssystems. Wer noch Office 2019 für Mac nutzt, muss auf ein Microsoft 365-Abo umsteigen, um weiterarbeiten zu können. Die aktuelle Word-App für Mobilgeräte setzt bereits iOS 18.0 voraus – inklusive Echtzeit-Kollaboration und KI-Assistent Copilot.
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Dokumente im Griff: Der Unterschied zwischen Vorlage, Design und Formatvorlage
Microsoft hat am 2. Juni 2026 seine Support-Dokumentation für Word auf dem Mac aktualisiert. Im Kern geht es um die Frage: Wann nutze ich was? Die Antwort fällt überraschend klar aus.
Vorlagen bilden das Fundament – sie enthalten sowohl Inhalt als auch Gestaltungselemente. Designs liefern ein abgestimmtes Set aus Farben und Schriftarten. Formatvorlagen hingegen dienen der schnellen Formatierung einzelner Textabschnitte. Wer diese Unterscheidung versteht, vermeidet typische Frustmomente.
Aktuelle Nutzerberichte vom 2. Juni zeigen genau das: In Word für Mac 365 auf der neuen macOS-Plattform „Tahoe" fehlten plötzlich Farbpaletten. Die Lösung? Standardpaletten sind fest an bestimmte Designs gebunden. Wer individuelle RGB-Farben braucht, muss auf die erweiterte Farbauswahl oder tiefere Eingriffe per VBA oder OOXML zurückgreifen. Nicht schön, aber effektiv.
KI-gestützte Formatierung: Chinesische Forscher legen vor
Während Microsoft die Altlasten verwaltet, arbeiten Forscher an der Zukunft. Die Chinesische Akademie der Wissenschaften hat am 1. Juni 2026 einen neuen Benchmark vorgestellt: DocFormBench. Das System testet, wie gut KI Dokumente automatisch formatieren kann – abhängig vom jeweiligen Inhalt.
Die Studie umfasst 500 Beispiele aus 12 verschiedenen Dokumenttypen. Das Besondere: Der entwickelte Workflow DocFormFlow trennt die Lokalisierung eines Formatierungsziels von der eigentlichen Ausführung. Das Ergebnis? Höhere Genauigkeit bei geringerem Rechenaufwand. Ein vielversprechender Ansatz für alle, die sich durch endlose Formatierungsarbeit quälen.
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Euro-Office: Europäische Alternative mit Datenschutz-Garantie
Der Markt für Bürosoftware wird europäischer. Am 9. Juni 2026 erscheint Euro-Office – eine quelloffene Suite unter der AGPL-3.0-Lizenz. Entwickelt von einem europäischen Bündnis um Nextcloud und IONOS, setzt die webbasierte Lösung auf strikte Datenschutz-Compliance. Textverarbeitung und PDF-Bearbeitung inklusive – ohne Datenabfluss in die USA.
Doch trotz neuer Konkurrenz bleibt eine alte Wahrheit bestehen: Word fürs Editieren, PDF für die Ewigkeit. Eine aktuelle Analyse vom 3. Juni 2026 unterstreicht, dass das PDF-Format für Langzeitarchivierung und Sicherheit unschlagbar bleibt. Branchendaten zufolge haben rund 60 Prozent der Mitarbeiter schon einmal vertrauliche Dokumente an die falsche Adresse geschickt. Passwortschutz und digitale Signaturen – beides PDF-Stärken – sind da mehr als nur ein nettes Extra.
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