Meta AI: Datei-Upload auf Handy startet – PDF und Excel
04.06.2026 - 15:39:40 | boerse-global.de
Meta AI kann nun auf dem Smartphone auch PDFs und Excel-Dateien analysieren – ein deutlicher Schritt nach vorn für die mobile Nutzung.
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Datei-Upload direkt vom Handy
Die neueste Beta-Version von Meta AI für iOS und Android erlaubt erstmals das Hochladen und Auswerten komplexer Dokumente. Bislang beschränkte sich die Funktion auf Bild-Uploads. Nutzer können nun direkt über die mobile Oberfläche Dateien einreichen, deren Inhalt zusammenfassen lassen oder gezielte Fragen zu den Daten stellen.
Der Rollout startet zunächst in der Beta-Phase, eine breite Verfügbarkeit dürfte in den kommenden Wochen folgen. Besonders für Berufstätige, die unterwegs auf Tabellen oder Berichte zugreifen müssen, eröffnet das neue Möglichkeiten.
Globale Einführung von KI-Business-Agenten
Auf der „Conversations"-Konferenz am 3. Juni 2026 in London kündigte Meta zudem die weltweite Verfügbarkeit des Meta Business Agent an. Das spezialisierte KI-Tool übernimmt Kundenservice, Terminbuchungen und Verkaufsabschlüsse – und zwar direkt in WhatsApp, Messenger und Instagram Direct Messages.
Bereits über eine Million Unternehmen hatten eine Vorabversion des Dienstes genutzt, der seit Ende 2024 unter dem Namen Business AI in Indien, Mexiko und Brasilien getestet wurde. Jetzt folgt die Integration mit Drittanbieter-Plattformen wie Shopify, Zendesk und Shopee, um Bestellprozesse und Lead-Qualifizierung zu automatisieren.
Bezahlmodelle: Was kostet Meta AI?
Meta testet derzeit verschiedene Abonnement-Modelle für seine KI-Dienste. Unter dem Namen Meta One laufen Pilotprojekte in Singapur, Guatemala und Bolivien. Die Preisstruktur umfasst mehrere Stufen:
- Meta One Plus: Rund 7,50 Euro pro Monat
- Meta One Premium: Etwa 18,50 Euro pro Monat – inklusive „Deep Thinking"-Modus
- Meta One Advanced: Rund 46 Euro pro Monat – für Content-Ersteller mit Algorithmus-Priorisierung und Verifizierung
Während Meta AI für den allgemeinen Gebrauch kostenlos bleibt, setzt das Unternehmen auf bezahlte Optionen für spezialisierte Geschäftsfunktionen. Naomi Gleit, Metas Produktchefin, bestätigte die globale Einführung der gestaffelten Modelle. Auch kleinere Gebühren für App-spezifische Erweiterungen wie Facebook Plus und WhatsApp Plus sind geplant.
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Sicherheitsvorfall: Support-Bot als Einfallstor
Die Expansion kommt nicht ohne Schattenseiten. Anfang Juni wurde bekannt, dass Hacker einen KI-Support-Chatbot von Meta ausgenutzt hatten, um unbefugten Zugriff auf prominente Instagram-Konten zu erlangen. Die Sicherheitslücke erlaubte es Angreifern, E-Mail-Adressen zu ändern und Passwörter zurückzusetzen – und damit die Zwei-Faktor-Authentifizierung zu umgehen.
Betroffen waren unter anderem Accounts des Weißen Hauses und der Space Force. Meta hat die Schwachstelle inzwischen geschlossen und die Sicherheit der betroffenen Systeme wiederhergestellt.
Apple zieht nach: Siri-Revolution in Sicht
Die Neuerungen bei Meta fallen in eine Zeit intensiver Konkurrenz. Auf der WWDC am 8. Juni 2026 wird Apple voraussichtlich iOS 27 vorstellen – mit einem grundlegend überarbeiteten Siri. Der Sprachassistent soll künftig als Chatbot agieren und persönliche Kontexte wie E-Mails und Nachrichten berücksichtigen können.
Anders als Meta setzt Apple auf lokale Verarbeitung statt Cloud-Lösungen – ein klares Bekenntnis zum Datenschutz. Während iOS 27 voraussichtlich bis zum iPhone 12 kompatibel sein wird, dürften die leistungsstärksten KI-Funktionen ein iPhone 15 Pro oder neuer voraussetzen.
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