iOS 27: Apple integriert Google Gemini für Siri 2.0
09.06.2026 - 09:34:03 | boerse-global.de
Im Zentrum stehen eine tiefgreifende KI-Integration in Siri sowie neue Sicherheitsmechanismen. Die erste Entwickler-Beta ist bereits verfügbar, die finale Version erscheint im September 2026.
Siri 2.0 setzt auf Google Gemini
Mit Siri 2.0 vollzieht Apple einen strategischen Wandel. Der Sprachassistent nutzt künftig Google-Gemini-Modelle samt Cloud-Infrastruktur. Für die Partnerschaft soll Apple rund eine Milliarde Euro pro Jahr zahlen. Die neue Oberfläche heißt „Suchen oder Fragen“ (Search or Ask) und sitzt direkt in der Dynamic Island. Sie bietet Chatbot-Funktionen mit Kontexterkennung.
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Die KI ermöglicht eine tiefe App-Integration, automatische Tab-Gruppen in Safari sowie erweiterte Bildbearbeitung in der Fotos-App – darunter „Clean Up“ und „Spatial Reframing“. Allerdings bleiben die rechenintensiven Features dem iPhone 15 Pro mit A17-Pro-Chip vorbehalten.
Datenschutz durch „Local First“
Apple verfolgt bei der KI-Nutzung eine „Local First“-Strategie. Die meisten Daten verarbeitet das Gerät direkt. Für komplexe Cloud-Anfragen setzt das Unternehmen auf „Private Cloud Compute“ (PCC). In der Google Cloud kommen spezielle Nvidia Blackwell B200-Chips zum Einsatz, die „Confidential Compute“ ermöglichen. So sollen Nutzerdaten nicht ins KI-Training fließen.
Zudem hat Apple eine Sicherheitslücke geschlossen: Mit iOS 27 und iOS 26.4 wurden Prompt-Injection-Angriffe unterbunden. Die Schwachstelle in der Apple Intelligence hatte laut Sicherheitsforschern zuvor eine Erfolgsquote von 76 Prozent. Im Jugendschutz blockiert die „Communication Safety“-Funktion künftig auch gewaltdarstellende Inhalte.
EU bleibt vorerst außen vor
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Trotz globaler Vorstellung kommt Siri mit „Apple Intelligence“ zunächst nicht in die Europäische Union. Grund sind die regulatorischen Anforderungen des Digital Markets Act (DMA). In Deutschland soll die KI vorerst nur unter macOS 27 und watchOS 27 laufen.
Neben den KI-Features bringt iOS 27 deutliche Performance-Gewinne: App-Starts sollen bis zu 30 Prozent schneller sein, der Foto-Import sogar bis zu 70 Prozent. Optisch führt Apple das Design-Konzept „Liquid Glass“ ein. Nutzer können Transparenzeffekte und Glasschichten auf dem Homescreen fein justieren.
Die öffentliche Beta startet im Juli 2026. Der offizielle Release im September fällt mit einem Führungswechsel zusammen: John Ternus übernimmt am 1. September 2026 den CEO-Posten von Tim Cook.
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