Bildung, Computer

Im Streit um den Digitalpakt für Schulen hat der Deutsche Lehrerverband Bund und Länder aufgefordert, bis spätestens Ende Januar 2019 eine Einigung zu erzielen.

06.12.2018 - 12:47:59

Lehrerverband will Einigung im Digitalpakt-Streit bis Ende Januar

"Bis Ende Januar sollten Bund und Länder die Sache geregelt haben, damit ein Teil der Mittel 2019 überhaupt noch fließen kann", sagte der Verbandsvorsitzende Heinz-Peter Meidinger dem Nachrichtenmagazin Focus. Meidinger forderte die zuständigen Politiker auf, auch Sonderschichten einzulegen: "Notfalls muss der Vermittlungsausschuss von Bund und Ländern auch in den Weihnachtsferien und der sitzungsfreien Zeit tagen."

Scharf attackierte der Verbandschef Bundesbildungsministerin Anja Karliczek (CDU). Diese müsse sich den Widerstand der Bundesländer gegen den Digitalpakt und die Grundgesetzänderung "persönlich ankreiden lassen". Sie habe bei dieser wichtigen Frage "versagt", weil das vom Bundestag beschlossene Gesetz von dem abweiche, was im Koalitionsvertrag beschlossen und im Anhörungsverfahren den Verbänden vorgelegt worden sei, so Meidinger.

dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

@ dts-nachrichtenagentur.de

Weitere Meldungen

Fridays for Future-Demos: Giffey lobt Engagement junger Menschen Bundesfamilienministerin Franziska Giffey (SPD) lobt das Engagement junger Leute für den Klimaschutz, mahnt aber auch zur Einhaltung der Schulpflicht. (Wissenschaft, 23.03.2019 - 13:38) weiterlesen...

Modellstudie: Ganztagsschulen rechnen sich Der Ausbau der Ganztagsbetreuung für Grundschüler könnte sich volkswirtschaftlich rechnen. (Wissenschaft, 22.03.2019 - 18:04) weiterlesen...

Jugendforscher glaubt an Fortdauer der Fridays-for-Future-Proteste Der Jugendforscher Klaus Hurrelmann glaubt, dass die "Fridays-for-Future"-Proteste weiter anhalten werden. (Wissenschaft, 22.03.2019 - 09:43) weiterlesen...

Lehrerverband will Kehrtwende bei Benotungspolitik Weil immer mehr Gymnasiasten die Schule mit Einser-Abitur verlassen, fordert der Deutsche Lehrerverband eine Kehrtwende in der Benotungspolitik. (Wissenschaft, 22.03.2019 - 09:43) weiterlesen...

Gute Bildung der Mütter verlängert Kindern das Leben. Hatte eine Mutter ab den 1940er Jahren mindestens einen Realschulabschluss, haben ihre erwachsenen Kinder ab 65 Jahren eine im Durchschnitt zwei Jahre höhere Lebenserwartung als Kinder, deren Mütter damals höchstens einen Volksschulabschluss hatten. Eher überraschend war das Ergebnis einer zweiten Studie. Danach hat die Bildung der Mütter bislang keinen messbaren Einfluss auf die seelische Gesundheit ihrer heute erwachsenen Kinder. Berlin - Ein höherer Bildungsgrad von Müttern beschert ihren Kindern nach einer neuen Studie des DIW ein längeres Leben. (Politik, 21.03.2019 - 11:04) weiterlesen...

Timmermans will EU-Strukturmittel in Wohnungsbau investieren Der Spitzenkandidat der europäischen Sozialdemokraten (SPE) für die Europawahl, Frans Timmermans, will künftig EU-Strukturmittel in den Wohnungsbau in europäischen Städten investieren. (Wissenschaft, 19.03.2019 - 21:59) weiterlesen...