Telekommunikation, Internet

Heute ist es selbstverständlich, damals war es eine Weltneuheit: Kurznachrichten über Handys zu verschicken.

21.12.2021 - 06:44:10

Kurznachricht - Nach fast 30 Jahren: Erste SMS wird als Code versteigert. Die gute alte SMS hat fast drei Jahrzehnte auf dem Buckel. Nun steht sie im Zentrum einer Auktion.

ur ein Hype?

Und wie geht es weiter mit den NFT? Professor Sandner spricht von einer derzeitigen Hype-Phase mit sehr spekulativem Charakter. Er verweist auf andere Hypes noch vor dem Internetzeitalter: Einst hätten Sammler für Briefmarken oder Panini-Fußballbildchen ebenfalls viel Geld bezahlt, die Sammel-Leidenschaft sei dann aber verflacht und heutzutage läge die Marken und Bildchen unbeachtet in Schränken rum. Auch bei NFT werde die Nachfrage irgendwann nachlassen. Im Gegensatz zu vergilbten Sammlerstücken aus Papier aber werde auch zukünftig ein gewisses Interesse an NFTs bestehen bleiben - «es wird Schwankungen geben, aber wegzudenken sind sie nicht mehr».

Wenn die erste SMS der Welt in Neuilly-sur-Seine bei Paris versteigert wird, wird sich einer ihrer Initiatoren 5500 Kilometer entfernt befinden: Der Programmierer Neil Papworth, der 1992 besagte Kurznachricht in England von einem Computer aus an ein Handy eines Vodafone-Kollegen verschickte, lebt inzwischen in Montreal. Was hält der heute 51-Jährige davon, dass die SMS ein digitales Abbild bekommt? «NFTs sind nicht so mein Ding, ich habe nie eins gekauft oder verkauft», sagt er der Deutschen Presse-Agentur. «Aber wenn Leute sowas kaufen wollen - warum nicht?» Dass die Auktion Geld für einen guten Zweck einbringe und den Käufer glücklich mache, sei eine gute Sache.

© dpa-infocom, dpa:211221-99-460459/2

@ dpa.de

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