Gesellschaft, International

Frankfurt / Main - Mehrere Hundert Wissenschaftler und Studenten haben in Frankfurt am Samstag für freie Forschung und gegen Populismus demonstriert.

14.04.2018 - 14:36:05

«March for Science» - Wissenschaftler demonstrieren für freie Forschung

«Wir sind tolerant und weltoffen», sagte Oberbürgermeister Peter Feldmann (SPD) bei der Kundgebung. «Aber wir haben keinen Platz für Rassismus, Ausgrenzung, Ausländerfeindlichkeit, Antisemitismus, Islamophobie und und». Nach Angaben der Polizei beteiligten sich zunächst etwa 500 Menschen an der Kundgebung. Die Veranstalter sprachen von rund 700 Teilnehmern.

Die Veranstaltung war Teil des weltweiten «March for Science», bei dem Forscher, Dozenten und Studenten gegen Einschränkungen in der Wissenschaft protestieren. Kundgebungen fanden auch in München, Köln und Münster statt. Insgesamt waren Protestmärsche waren in 14 deutschen Städten geplant. Die größte Demonstration war mit etwa 2000 Teilnehmern in Frankfurt erwartet worden.

Wissenschaftler wollen mit den Kundgebungen für die Freiheit der Forschung und die Anerkennung wissenschaftlicher Erkenntnisse demonstrieren. Die Aktion wurde vergangenes Jahr ins Leben gerufen. Besonders in den USA richtet sich die Bewegung gegen die Rhetorik von US-Präsident Donald Trump, der unter anderem die Erderwärmung mehrfach als Schwindel bezeichnet hat.

@ dpa.de

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