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Bildung, GEW

Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) hat angesichts der Ergebnisse der Pisa-Studie die enge Koppelung von Bildung und sozialer Herkunft in Deutschland angeprangert und gemeinsame Anstrengungen von Bund und Ländern gefordert.

03.12.2019 - 10:47:29

GEW prangert nach Pisa-Ergebnissen fehlende Chancengleichheit an

"Die große Abhängigkeit des Bildungserfolges von der sozialen Herkunft der Schülerinnen und Schüler bleibt die Achillesferse des deutschen Schulsystems", sagte Ilka Hoffmann, GEW-Vorstandsmitglied für den Bereich Schule, dem "Redaktionsnetzwerk Deutschland" (Mittwochsausgaben). "Auch fast 20 Jahre nach dem Pisa-Schock schafft es Schule nicht entscheidend, Nachteile abzubauen, die Kinder aus dem Elternhaus mitbringen", fügte sie hinzu.

"Im Gegenteil: Der Lehrkräftemangel verstärkt das Problem." Die Schere gehe weiter auf. Die Lehrergewerkschafterin forderte: "Deutschland braucht einen Schulterschluss von Bund, Ländern und Kommunen, um länderübergreifende Anstrengungen für mehr Chancengleichheit zu stemmen."

dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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