Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Bildung, Gesundheit

Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft fordert eine klare Linie von der Bundeskanzlerin und den Ministerpräsidenten ein, bei welcher Entwicklung des Infektionsgeschehens der Präsenzunterricht in den Schulen eingeschränkt wird.

25.11.2020 - 00:03:20

GEW pocht auf klare Ansage zum Wechselunterricht

"Die GEW appelliert dringend an Bundeskanzlerin Angela Merkel und die Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten der Länder, eine klare Ansage zu machen, wann Schulen in den Wechselunterricht gehen", sagte GEW-Chefin Marlis Tepe dem "Redaktionsnetzwerk Deutschland" (Mittwochausgaben). "Wer die Schulen so lange wie möglich offenhalten will, braucht ein Konzept, wie er dies sicherstellen will ? und zwar bevor er von der Realität überholt wird", fügte die Lehrergewerkschafterin hinzu.

Bisher habe die Politik nicht so gut vorgearbeitet, dass vom Präsenzunterricht reibungslos in das digitale Lernen umgeschaltet werden könne. Leidtragende seien ohnehin benachteiligte Kinder und Jugendliche, die noch weiter abgehängt würden. "Leitlinie aller Entscheidungen muss sein, das Recht auf Bildung und den Gesundheits- und Infektionsschutz für Lehrkräfte, Schüler sowie deren Eltern miteinander zu vereinbaren", sagte sie. "Richtschnur für die Maßnahmen in der Schule sollen die Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts sein", forderte Tepe. Dafür schlage die GEW ein Fünf-Punkte-Programm vor: "Ab der 5. Klasse muss das gesellschaftliche Abstandsgebot von 1,5 Metern gelten", schlug Tepe als erstes vor. "Dafür müssten Klassen geteilt und zusätzliche Räume beispielsweise in Jugendherbergen gemietet werden." Zweitens gelte: "Um die Schulräume regelmäßig zu lüften, gilt das Lüftungskonzept des Umweltbundesamtes. Können die Vorgaben nicht umgesetzt werden, müssen sofort entsprechende Filteranlagen eingebaut werden." Drittens forderte Tepe die beschleunigte Anschaffung digitaler Endgeräte für Lehrkräfte und Schüler. Flächendeckend müssten eine datenschutzkonforme digitale Infrastruktur geschaffen und IT-Systemadministratoren eingestellt werden. "Zudem müssen die Länder Sofortmaßnahmen zur digitalen Fortbildung der Lehrkräfte anbieten." Viertens müssten für die Arbeitsplätze an Schule Gefährdungsanalysen erstellt werden, verlangte Tepe. Fünftens solle die Kultusministerkonferenz im Sinne der Transparenz möglichst schnell ihre Ankündigung verwirklichen, wöchentlich Statistiken über die Zahl der infizierten sowie der in Quarantäne geschickten Lehrer und Schüler zu veröffentlichen.

dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

@ dts-nachrichtenagentur.de

Weitere Meldungen

Filterspezialist Mann+Hummel verlangt Luftreiniger für Schulen Thomas Fischer, Aufsichtsratschef des Autozulieferers Mann+Hummel, fordert von der Politik intelligente Lösungen, um die Schulen in der Pandemie zu öffnen und offen zu halten. (Wissenschaft, 24.01.2021 - 09:29) weiterlesen...

Karliczek: Hätten Digitalpakt mit heutigem Wissen anders aufgelegt Bundesbildungsministerin Anja Karliczek (CDU) hat eingeräumt, dass die Kultusminister und sie den im Frühjahr 2019 beschlossenen Digitalpakt Schule mit dem Wissen von heute anders konzipiert hätten. (Wissenschaft, 22.01.2021 - 00:06) weiterlesen...

Bildungsministerin will Schul-Grundgesetzänderung erkämpfen Bundesbildungsministerin Anja Karliczek (CDU) will für eine Grundgesetzänderung kämpfen, die dem Bund in Sachen Schule und Digitalisierung künftig eine echte Zusammenarbeit mit den Ländern ermöglicht. (Wissenschaft, 22.01.2021 - 00:06) weiterlesen...

Lehrerpräsident zweifelt an Kretschmanns Schulöffnungsplan Der Präsident des Deutschen Lehrerverbandes (DL), Heinz-Peter Meidinger, zweifelt an dem Vorhaben von Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne), Schulen schon am 1. (Wissenschaft, 21.01.2021 - 18:11) weiterlesen...

BLLV-Präsidentin: Schuljahr soll nicht angerechnet werden Die stellvertretende Bundesvorsitzende des Verbandes Bildung und Erziehung (VBE) Simone Fleischmann hat vorgeschlagen, das laufende Schuljahr nicht anzurechnen. (Wissenschaft, 21.01.2021 - 16:42) weiterlesen...

Ifo-Institut erwartet deutliche Rückschläge für Kitakinder Ifo-Forscherin Larissa Zierow erwartet als Folge der Corona-Lockdowns "deutliche Rückschläge" auch für Kita-Kinder. (Wissenschaft, 21.01.2021 - 14:31) weiterlesen...