Internet, Telekommunikation

Die Digitalisierung stellt die Welt komplett auf den Kopf.

11.06.2018 - 20:56:05

Cebit-Eröffnungsfeier - Altmaier: Deutschland kämpft um digitalen Spitzenplatz. Bei der IT-Messe Cebit werden die Trends sichtbar. Zur Eröffnung der neu ausgerichteten Digitalshow gibt es aber auch mahnende Stimmen.

  • CeBIT 2018 - Foto: Friso Gentsch

    Im Mittelpunkt der Digitalisierungsmesse steht die digitale Transformation von Wirtschaft und Gesellschaft. Foto: Friso Gentsch

  • Cebit 2018 - Foto: Peter Steffen

    Stephan Weil (SPD, l) und Peter Altmaier (CDU) bei der Welcome Night der Cebit 2018. Foto: Peter Steffen

CeBIT 2018 - Foto: Friso GentschCebit 2018 - Foto: Peter Steffen

Hannover - Deutschland muss nach Ansicht von Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier beim Kampf um einen Spitzenplatz bei der Digitalisierung junge, innovative Unternehmen stärker fördern.

Bei der Eröffnungsfeier der IT-Messe Cebit (11. bis 15. Juni) sagte der CDU-Politiker am Montagabend in Hannover: «Wir wollen uns jetzt einen Platz als führendes Digitalland erkämpfen.» Es gelte, das Erfolgsmodell der westlichen Wirtschaften fortzuschreiben.

Debatten über Risiken seien wichtig, dürften aber nicht zur Abwanderung kreativer Köpfe und ihrer Ideen führen, meinte Altmaier mit Blick auf innovative Start-up-Firmen. Herausragenden Forschern und Wissenschaftlern müssten auch in Europa Anreize gegeben werden, um dort tätig zu werden. «Ansonsten werden wir diesen Wettlauf nicht gewinnen», sagte er. Europa müsse ihnen Heimat bieten.

EU-Kommissarin Mariya Gabriel verteidigte die Notwendigkeit eines europäischen digitalen Regelwerk. «Unsere gemeinsame Zukunft ist digital», sagte sie und betonte: «Europa muss gemeinsam handeln.» Bis 2020 könne Europa den Anteil der Digitalwirtschaft an der Wirtschaftsleistung von zwei auf vier Prozent verdoppeln. Europa wolle bis 2023 die schnellsten Computer entwickeln. Allerdings hätten mehr als 40 Prozent aller Europäer keine digitalen Basis-Kenntnisse.

Es gebe zudem nicht nur einen Mangel an Fachkräften, sondern auch einen dramatischen Mangel an Frauen im digitalen Bereich. IBM-Chefin Ginni Rometty sprach sich für eine Anpassung des Bildungssystems an die neuen technologischen Herausforderungen aus.

Bitkom-Präsident Achim Berg sagte mit Hinweis auf Probleme bei der Umsetzung der Datenschutz-Grundverordnung: «Wenn die Politik uns lässt, dann können wir ganz tolle Sachen machen.» Der 3D-Druck etwa werde nicht nur die Produktion grundlegend verändern, sondern auch Arbeitsplätze zurück nach Deutschland holen, das in vielen Bereichen der Digitalisierung vorne dabei sei. Wichtig sei es aber, die Mitarbeiter bei der Entwicklung mitzunehmen und früh Weichen zu stellen. Protektionismus sei keine Lösung, Digitalisierung sei Austausch und Teilhabe.

Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) betonte mit Hinweis auf die bei der Cebit vertretenen 400 Start-up-Firmen: «Die Cebit hat das Potenzial, das größte Start-up-Treffen der Welt zu werden.» Die Messe sei eine der größten Diskussions-Plattformen rund um digitale Thema.

@ dpa.de

Amazon wird sich schwarzärgern, aber …

… wir schenken Ihnen den Report „Börsenpsychologie - Markttechnik für Trader“ heute trotzdem kostenfrei. Normalerweise kostet der Report im Onlinehandel 39,99 Euro.

Sie können sich den genialen Report heute jedoch absolut kostenfrei sichern. Wir senden Ihnen den Report vollkommen KOSTENFREI zu.

Jetzt HIER klicken und dank richtigen Timing reich an der Börse werden!

Weitere Meldungen

KORREKTUR/ROUNDUP: Telekom-Tochter T-Systems streicht weltweit 10 000 Stellen (Berichtigt wird im zweiten Absatz, zweiter Satz, das zweite Land. (Boerse, 21.06.2018 - 18:26) weiterlesen...

Sparprogramm - T-Systems streicht weltweit 10.000 Stellen. Der Stellenabbau solle in drei Phasen erfolgen und noch in diesem Jahr beginnen, sagte ein Sprecher. Bonn - Die schwächelnde Telekom-Großkundentochter T-Systems will bis 2020 rund 6000 Stellen allein in Deutschland streichen - weltweit sollen es 10.000 sein. (Wirtschaft, 21.06.2018 - 17:44) weiterlesen...

Telekom-Tochter T-Systems streicht weltweit 10 000 Stellen. Der Stellenabbau solle in drei Phasen erfolgen und noch in diesem Jahr beginnen, sagte ein Sprecher am Donnerstagabend. Das habe T-Systems-Chef Adel Al-Saleh am selben Tag auf einer Mitarbeiterversammlung in Bonn bekannt gegeben. Zuvor hatte das "Handelsblatt" darüber berichtet. BONN - Die schwächelnde Telekom-Großkundensparte T-Systems will bis 2020 rund 6000 Stellen allein in Deutschland streichen - weltweit sollen es 10 000 sein. (Boerse, 21.06.2018 - 17:12) weiterlesen...

Deutsche Telekom informiert im Monat zwei Millionen Kunden über Cyber-Angriffe. Dabei handelt es sich unter anderem um Versuche, sich in das Kundennetz zu hacken und von dort weitere Angriffe zu unternehmen, sagte der Leiter für Cyberabwehr und Lagewesen bei der Telekom, Rüdiger Peusquens, am Donnerstag in Bonn. Per Brief würden die betroffenen Nutzer unterrichtet und über Möglichkeiten informiert, sich zu schützen. Seit Anfang 2017 unterhält der Konzern eine eigene Abteilung zur Abwehr von Cyber-Angriffen. 1400 IT-Sicherheitsexperten untersuchen Angriffe und entwickeln Produkte und Dienstleistungen zur Abwehr. BONN - Die Deutsche Telekom registriert jeden Monat rund zwei Millionen Hinweise auf Cyber-Angriffe bei ihren Kunden. (Boerse, 21.06.2018 - 15:54) weiterlesen...

Einigung im Machtkampf um das UKW-Radio. In dem erbittert geführten Streit um Nutzungsgebühren für die UKW-Antennen von Hörfunksendern haben sich jetzt fünf größere Antenneneigentümer mit den Sendernetzbetreibern auf Eckpunkte für eine vertragliche Regelung geeinigt. Das teilte die Bundesnetzagentur am Dienstagabend mit. BONN - Das Schreckensszenario einer UKW-Abschaltung in Deutschland ist vom Tisch. (Boerse, 20.06.2018 - 12:25) weiterlesen...

Einigung im Machtkampf um das UKW-Radio. In dem erbittert geführten Streit um Nutzungsgebühren für die UKW-Antennen von Hörfunksendern haben sich jetzt fünf Antenneneigentümer mit den Sendernetzbetreibern auf Eckpunkte für eine vertragliche Regelung geeinigt. Das teilte die Bundesnetzagentur am Dienstagabend mit. BONN - Das Schreckensszenario einer UKW-Abschaltung in Deutschland ist vom Tisch. (Boerse, 19.06.2018 - 20:47) weiterlesen...