Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Gesundheit, Bildung

Der Deutsche Lehrerverband (DL) begrüßt die Pläne mehrerer Bundesländer, Impfungen an Schulen durchzuführen.

19.08.2021 - 00:03:17

Debatte um Pläne zu Impfungen an Schulen

"Alles, was die Sicherheit an Schulen schnell erhöht, ist gut", sagte Verbandschef Heinz-Peter Meidinger dem "Redaktionsnetzwerk Deutschland" (Donnerstagausgaben). Es sei völlig klar, dass eine hohe Impfquote der Schüler "der wohl wichtigste Baustein für mehr Gesundheitsschutz an Schulen in der Pandemie, und damit letztendlich für eine baldige Rückkehr zur Normalität im Schulbetrieb ist", sagte Meidinger.

"Außerdem könnten bei einer hohen Impfquote, nachdem alle in der betreffenden Altersgruppe ein Impfangebot haben wahrnehmen können, andere Gesundheitsschutzmaßnahmen wie Maskenpflicht und regelmäßige Testungen im Gegenzug schrittweise zurückgefahren werden", so Meidinger weiter. Mit Blick auf die bisherige Zurückhaltung einzelner Länder sagte der Verbandschef: "Dass sich einzelne Bundesländer wie etwa Bayern, weitgehend zurücklehnen und die Hände in den Schoß legen, halte ich für falsch. Wir haben auch nicht die Befürchtung, dass dadurch Konflikte in die Schulen hineingetragen und ein Gruppendruck auf nichtimpfwillige Schüler beziehungsweise deren Eltern ausgeübt werden könnte." Es gebe durchaus Möglichkeiten, Impfungen so zu organisieren, dass sowohl der Schulbetrieb kaum tangiert, als auch die notwendige Anonymität und Freiwilligkeit absolut gewahrt wird, so der Verbandschef. Wichtig sei aber, dass die Corona-Impfungen sowohl für Lehrkräfte als auch für Schüler freiwillig bleibe. "Eine Impfpflicht lehnen wir nach wie vor ab. Wir setzen auf Überzeugungskraft und Einsicht der Betroffenen und sind dabei auch sehr optimistisch." Das oberste Ziel sei vollständiger Präsenzunterricht im Herbst sowie eine baldmögliche Rückkehr zur Normalität an Schulen ohne größere Einschränkungen. "Eine hohe Impfquote ist der zentrale Schlüssel dafür", sagte Meidinger. Nachdem die Ständige Impfkommission (Stiko) am Montag die Corona-Impfung für Kinder und Jugendliche ab zwölf Jahren empfohlen hat, sind in ganz Deutschland Impfaktionen für die Altersgruppe der 12- bis 17-Jährigen angelaufen. Der Bundesverband der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ) kritisierte die Pläne mehrerer Bundesländer hingegen, Kinder und Jugendliche an und im Umfeld von Schulen zu impfen. "Die Jugendlichen stehen in den Schulen sehr stark unter Gruppenzwang, sodass eine freie und unabhängige Entscheidung schwierig wird", sagte Kinderarzt und Bundessprecher Jakob Maske dem "Redaktionsnetzwerk Deutschland". Es sei zudem problematisch, dass die Impfenden die Kinder und Jugendlichen meist nicht kennen würden und auch die Eltern häufig nicht anwesend seien, um eine Einwilligung in die Impfung zu geben. Maske riet stattdessen zur Impfung in den Praxen: "Das Impfen beim eigenen Kinder- und Jugendarzt hat den Vorteil, dass der Arzt die Familie und das Umfeld gut kennt und die Eltern besser beraten kann, ob die Impfung für die Familie sinnvoll ist oder nicht." Nachdem die Ständige Impfkommission (Stiko) am Montag die Corona-Impfung für Kinder und Jugendliche ab zwölf Jahren empfohlen hat, sind in ganz Deutschland Impfaktionen für die Altersgruppe der 12- bis 17-Jährigen angelaufen.

dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

@ dts-nachrichtenagentur.de

Weitere Meldungen

Corona-Pandemie - Biden ruft Berechtigte zu Corona-Auffrischungsimpfungen auf. Die Zulassungen und Empfehlungen sind da, jetzt kann es in den USA losgehen mit den Corona-Auffrischungsimpfungen. Präsident Biden rief alle Berechtigten auf, das Angebot zu nutzen. Corona-Pandemie - Biden ruft Berechtigte zu Corona-Auffrischungsimpfungen auf (Politik, 24.09.2021 - 19:22) weiterlesen...

Corona-Pandemie - Corona-Zahlen rückläufig - Ministerium: Keine Entwarnung. Zudem kommen weniger Corona-Patienten ins Krankenhaus. Das Gesundheitsministerium will jedoch noch nicht von einem anhaltenden Trend sprechen. Die Richtung stimmt: Immer weniger Menschen stecken sich mit Corona an. (Politik, 24.09.2021 - 17:24) weiterlesen...

Corona-Pandemie - Stiko: Keine generelle Booster-Empfehlung für Senioren. Das Alter allein ist demnach noch kein Grund für einen Booster. Die Stiko spricht sich in der Corona-Pandemie für Auffrischungsimpfungen aus - vorerst aber nur bei bestimmten Menschen. (Wissenschaft, 24.09.2021 - 15:56) weiterlesen...

Corona-Pandemie - RKI meldet 9727 Corona-Neuinfektionen - Inzidenz bei 62,5. Die Sieben-Tage-Inzidenz sinkt weiter. Das Robert Koch-Institut (RKI)hat binnen 24 Stunden 9727 Corona-Neuinfektionen und 65 Todesfälle registriert. (Politik, 24.09.2021 - 04:34) weiterlesen...

Corona-Pandemie - Stiko empfiehlt dritte Impfung für bestimmte Risikopatienten. Das Alter eines Geimpften ist demnach noch kein Grund für einen Booster. Die Stiko spricht sich in der Corona-Pandemie für Auffrischungsimpfungen aus - vorerst aber nur bei bestimmten Menschen. (Politik, 24.09.2021 - 03:20) weiterlesen...

Coronavirus - RKI registriert 10.696 Corona-Neuinfektionen. Innerhalb von 24 Stunden wurden 115 Tote gezählt. Die Inzidenz in Deutschland sinkt weiter und liegt aktuell bei 63,1. (Politik, 23.09.2021 - 11:24) weiterlesen...