Dashlane-Angriff, Nutzer

Dashlane-Angriff: Weniger als 20 Nutzer durch Brute-Force betroffen

02.06.2026 - 21:23:02 | boerse-global.de

Bei einem Brute-Force-Angriff auf Dashlane wurden verschlüsselte Datentresore weniger als 20 Privatkunden entwendet.

Dashlane-Angriff: Weniger als 20 Nutzer durch Brute-Force betroffen - Bild: über boerse-global.de
Dashlane-Angriff: Weniger als 20 Nutzer durch Brute-Force betroffen - Bild: über boerse-global.de

Weniger als 20 Nutzer mit persönlichen Tarifen waren betroffen.

Am 31. Mai 2026 gelang es Unbekannten, durch Brute-Force-Angriffe Sicherheitsmechanismen zu umgehen. Die Täter luden verschlüsselte Datentresore herunter. Das Unternehmen reagierte umgehend mit automatischen Kontosperrungen.

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Angreifer umgingen Zwei-Faktor-Authentifizierung

Die Täter zielten gezielt auf die Umgehung der Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA) ab. Jordan Fylolenko von Dashlane bestätigte die koordinierte Attacke auf eine kleine Kontogruppe. Interne Systeme des Unternehmens blieben nach aktuellem Kenntnisstand unberührt.

Bis zum 1. Juni waren alle betroffenen Accounts wiederhergestellt. Dashlane informierte die betroffenen Kunden direkt über den Vorfall. Am späten Abend des 31. Mai stufte der Anbieter die akute Bedrohungslage als gelöst ein.

Zero-Knowledge-Verschlüsselung als Schutzschild

Trotz des Diebstahls der Tresor-Dateien betont Dashlane die Wirksamkeit der Zero-Knowledge-Verschlüsselung. Master-Passwörter werden niemals im Klartext an Dashlane übertragen oder dort gespeichert. Ohne Kenntnis des Master-Passworts bleiben die entwendeten Daten für Angreifer unlesbar.

Branchenanalysten warnen jedoch: Bei Konten mit schwachen Master-Passworten besteht ein erhöhtes Risiko für nachträgliche Entschlüsselungsversuche. Der Vorfall weckt Erinnerungen an die weitreichendere Datenpanne beim Wettbewerber LastPass im Jahr 2022.

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Schutzmaßnahmen für Nutzer

Dashlane hat bereits Schritte eingeleitet, um die Widerstandsfähigkeit gegen künftige Brute-Force-Angriffe zu erhöhen. Experten und das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) raten zu hochkomplexen Master-Passwörtern. Zudem empfehlen sie die konsequente Nutzung von Multifaktor-Authentifizierung.

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