Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Bildung, Parteien

Bayerns Ministerpräsident und CSU-Chef Markus Söder hat sich zu aktuellen Konflikten Bayerns mit anderen Bundesländern und seiner Absage an ein Zentral-Abitur geäußert.

28.11.2019 - 11:42:42

Söder will Qualität von bayerischem Abitur erhalten

"Ich bin nicht bereit, ein nationalzentralistisches Abitur aus Berlin zu akzeptieren. Ich will die Qualität des bayerischen Abiturs erhalten", sagte Söder der "Bild-Zeitung".

Er sei jedoch bereit, "bayerische Lehrer nach Bremen zu entsenden, um dort in den Schulen zu helfen." Eine Absage erteilte der CSU-Politiker der Forderung Hamburgs und Berlins, Bayern solle müsse sich an der Neuordnung der Sommerferien beteiligen: "Jedes Bundesland hat seinen Biorhythmus mit den Ferien. Wir haben das schon immer so gemacht, das hat sich bewährt." Der bayerische Ministerpräsident wich zudem der Frage nach einer möglichen Kanzlerkandidatur vorerst aus: "Der Platz eines Bayern ist da, wo er hingehört: in Bayern. Ich helfe gerne mit in Deutschland. Aber meine Politik ist in Bayern und nicht in Berlin", sagte er. Spekulationen im Nachklang seiner CDU-Parteitagsrede in Leipzig, er käme als Nachfolger für Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) in Frage, würden ihm allerdings schmeicheln. Über seinen Politikstil sagte der CSU-Chef: "Ich will Freude am Regieren offen zeigen." Zudem wolle er Bayern voranbringen. "Ich will aber auch Deutschland voranbringen, weil ich feststelle, dass es in der Bundesregierung schwerfällt, etwas zu bewegen", so der bayerische Ministerpräsident weiter. In Bezug auf den Koalitionspartner SPD sagte er: "Ich hoffe, dass Olaf Scholz SPD-Chef wird." Gleichwohl stichelte der CSU-Chef gegen den Bundesfinanzminister: "Peter Tschentscher, der Bürgermeister von Hamburg, sagt mir immer, Scholz sei ein großartiger Redner. Für Hamburg vielleicht", sagte Söder. Gefragt nach dem Zustand der Sozialdemokratie antwortete er: "Ich glaube an den lieben Gott, aber nicht an die SPD." In Bezug auf die deutsche Autoindustrie forderte der CSU-Chef bereitere Unterstützung der Gesellschaft. "Manche definieren das Auto als Feind. Wie wir in Deutschland unsere wichtigste Industrie schlechtreden, das gibt es nur bei uns. Ich wünsche mir mehr Patriotismus für die deutsche Autoindustrie", sagte Söder der "Bild-Zeitung".

dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

@ dts-nachrichtenagentur.de

Weitere Meldungen

BKA warnt vor Straftaten in Schüler-Chatgruppen Das Bundeskriminalamt (BKA) warnt vor dem Verbreiten von Kinderpornografie in Schüler-Chatgruppen. (Wissenschaft, 19.02.2020 - 01:02) weiterlesen...

Maßnahmen zur Beschäftigungssicherung kosten 3,3 Milliarden Euro Die von der Bundesregierung geplanten Maßnahmen zur Beschäftigungssicherung im Strukturwandel werden die Steuer- und Beitragszahler bis 2023 rund 3,3 Milliarden Euro kosten. (Wissenschaft, 18.02.2020 - 21:08) weiterlesen...

Umfrage: Mehrheit fühlt sich unsicher bei digitalen Technologien Smartphones und Computer sind allgegenwärtig ? doch die Bevölkerung hinkt der Entwicklung offenbar weit hinterher: 70 Prozent der Erwachsenen fühlen sich im Umgang mit digitaler Technologie unsicher. (Wissenschaft, 18.02.2020 - 18:58) weiterlesen...

KMK-Präsidentin macht bei Vergleichbarkeit von Abschlüssen Druck Die Präsidentin der Kultusministerkonferenz (KMK), Stefanie Hubig (SPD), pocht auf eine verbindliche Vereinbarung zwischen den Ländern für mehr Gemeinsamkeit und Vergleichbarkeit in Sachen Schulabschlüsse noch in diesem Jahr. (Wissenschaft, 17.02.2020 - 05:03) weiterlesen...

KMK-Präsidentin will Unterricht zielgruppenorientiert angehen Die Präsidentin der Kultusministerkonferenz (KMK), Stefanie Hubig (SPD), schlägt vor, Mädchen und Jungen in Mathematik und Naturwissenschaften teilweise getrennt zu unterrichten. (Wissenschaft, 17.02.2020 - 05:02) weiterlesen...

KMK-Präsidentin befürwortet Pakt für bessere Rechtschreibung Die Präsidentin der Kultusministerkonferenz (KMK), Stefanie Hubig (SPD), hält einen Pakt für bessere Rechtschreibung für geboten. (Wissenschaft, 16.02.2020 - 14:59) weiterlesen...