Apple-Updates, M5-Macs

Apple-Updates: iPhone 17 lädt nicht, M5-Macs stürzen ab

04.06.2026 - 11:30:28 | boerse-global.de

Apple veröffentlicht kritische Updates für iPhone 17 und M5-Macs. Neue Datenschutzempfehlungen und Warnungen vor KI-Fingerabdruck-Diebstahl ergänzen die Sicherheitsmaßnahmen.

Peanut: Meme-Token wird erwachsen - Bild: über boerse-global.de
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Die Maßnahmen kommen nur wenige Tage vor der Entwicklerkonferenz WWDC, auf der Künstliche Intelligenz im Mittelpunkt stehen dürfte.

Kritische Patches für die neueste Hardware

Anfang der Woche veröffentlichte Apple die Updates iOS 26.5.1 und macOS 26.5.1. Sie beheben spezifische Stabilitätsprobleme, die bei den aktuellen Geräten aufgetreten waren.

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Das iOS-Update adressiert einen Fehler in der iPhone-17-Serie und dem iPhone Air. Konkret verhinderte der Bug, dass sich die Geräte per Kabel aufladen ließen, sobald der Akku vollständig entladen war. Wer sein Smartphone also komplett leerlaufen ließ, stand buchstäblich im Dunkeln.

Parallel dazu schließt macOS 26.5.1 ein Problem bei M5-Macs: Diese fuhren unerwartet herunter, wenn bestimmte Unternehmens-Filter-Software aktiv war. Technische Experten bezeichnen beide Updates als unverzichtbar für die Zuverlässigkeit der Geräte – neue Funktionen bringen sie nicht mit.

Datenschutz: Diese Einstellungen sollten Nutzer prüfen

Unabhängig von den Updates haben Datenschutz-Experten am heutigen Donnerstag eine Reihe kritischer Einstellungen in iOS 26 hervorgehoben. Wer seine Daten schützen will, sollte folgende Punkte überprüfen:

  • App-Tracking deaktivieren: Unter „Datenschutz & Sicherheit" lässt sich die Option „Apps erlauben, Tracking anzufragen" ausschalten.
  • Standortdienste einschränken: Experten raten, Zugriffe auf „Nie" oder „Nur während der Nutzung" zu setzen. Die Funktion „Bedeutende Orte" in den Systemdiensten sollte komplett deaktiviert werden.
  • Siri und Analysedaten: Wer auf den Sprachassistenten verzichten kann, schaltet „Hey Siri" aus. Auch das Teilen von iPhone- und Watch-Analysedaten mit Apple sollte unterbunden werden.
  • App-Datenschutzbericht aktivieren: Diese Funktion zeigt, welche Apps auf Mikrofon, Kamera oder Standort zugreifen – und wie oft sie externe Server kontaktieren.

Ein besonderes Augenmerk liegt auf dem Safari-Browser. Apple blockiert dort seit 2019 standardmäßig Drittanbieter-Cookies. Hinzu kommen der intelligente Tracking-Schutz per On-Device-Machine-Learning, Anti-Fingerprinting-Technologie und die Möglichkeit, private Tabs per Biometrie zu sperren.

Bundesbehörden warnen vor Bluetooth und Fingerabdrücken

Die Diskussion um mehr Gerätesicherheit wird durch neue Warnungen von US-Behörden befeuert. Die FCC (die US-Regulierungsbehörde für Kommunikation) riet am Mittwoch, Bluetooth und persönliche Hotspots auszuschalten, wenn sie nicht gebraucht werden. Grund: Die Gefahr von Nahbereichsangriffen, Phishing und betrügerischen Anrufen steigt bei aktiver Funkverbindung.

Noch beunruhigender ist eine Warnung des Wagoner County Sheriff's Office. Neue Forschungsergebnisse zeigen, dass KI aus hochauflösenden Fingervideos – etwa von „Friedenszeichen"-Selfies – Fingerabdrücke rekonstruieren kann. Das ermöglicht potenziell unbefugten Zugriff auf biometrische Systeme in Smartphones und Autos. Sicherheitsexperten raten daher von Nahaufnahmen der Fingerkuppen ab und empfehlen starke Passwörter in Kombination mit Zwei-Faktor-Authentifizierung.

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Ausblick: Amazon erobert den Sperrbildschirm

Auch abseits von Apple selbst tut sich etwas. Amazon hat am Mittwoch ein neues Lens-Widget für den iPhone-Sperrbildschirm eingeführt. Damit lassen sich Produkte per Bildersuche finden, ohne das Gerät zu entsperren – ein weiterer Schritt, wie Drittanbieter zunehmend in das iOS-Interface eindringen.

Blickt man auf die WWDC 2026 in der kommenden Woche, erwarten Analysten einen großen Fokus auf „Apple Intelligence". Gerüchten zufolge soll Siri eine Version mit Gemini-Unterstützung erhalten, begleitet von einem breiteren Chatbot-Angebot. Nach einem Jahr mit eher moderaten Software-Neuerungen dürfte Apple nun wieder angreifen.

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