Android 17: Google schließt 124 Sicherheitslücken und warnt vor Standort
07.06.2026 - 12:54:37 | boerse-global.de
Google ergänzt damit die bestehenden farblichen Warnhinweise für Kamera (grün) und Mikrofon (orange). Die neue Funktion erscheint mit dem für Juni erwarteten Update – Pixel-Nutzer haben sie bereits erhalten.
124 Sicherheitslücken geschlossen
Anfang Juni veröffentlichte Google ein umfassendes Sicherheitsupdate. Insgesamt 124 Schwachstellen wurden behoben. Besonders brisant: eine kritische Zero-Day-Lücke (CVE-2025-48595), die Geräte ab Android 14 betrifft.
Anzeige: Wer sein Android-Gerät vor den 124 Sicherheitslücken schützen will, findet in dieser Checkliste die wichtigsten Sofortmaßnahmen – von der neuen Standort-Warnung bis zur KI-Betrugs-Abwehr. Jetzt kostenlose Schutz-Checkliste anfordern
Auch Samsung zieht nach. Der Hersteller rollt ein Sicherheitsupdate für zahlreiche Galaxy-Modelle, Enterprise-Geräte und Tablets aus. Das Paket schließt 45 Schwachstellen – einige davon als hoch oder kritisch eingestuft.
Neue Abwehr gegen KI-Betrug
Google integriert zudem eine Funktion gegen Telefonbetrug. Statt auf Stimmanalyse setzt das System auf den RCS-Standard. Es prüft kryptografisch, ob ein Anruf tatsächlich vom angegebenen Kontakt stammt – durch digitalen Abgleich zwischen den Geräten.
Der Hintergrund ist ernst: Die Zahl KI-gestützter Phishing-Angriffe stieg innerhalb von zwei Jahren um 1.200 Prozent. Allein in den USA bezifferten Behörden die Verluste durch Cyberkriminalität im vergangenen Jahr auf rund 19,2 Milliarden Euro.
Anzeige: KI-Betrug per Telefon nimmt rasant zu – allein in den USA entstand 2025 ein Schaden von 19,2 Milliarden Euro. Erfahren Sie in 3 Schritten, wie Sie Phishing-Anrufe erkennen und die neue RCS-Verschlüsselung aktivieren. KI-Phishing-Schutz jetzt sichern
Apple und Google: Gemeinsame Verschlüsselung
Eine weitere Neuerung betrifft die plattformübergreifende Kommunikation. Apple und Google führen eine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung für RCS-Nachrichten ein – also für Chats zwischen Android und iPhone. Verschlüsselte Konversationen zeigt künftig ein Schloss-Symbol an, sofern beide Seiten aktuelle Software und unterstützende Mobilfunkanbieter nutzen.
Zusätzlich erweitert Google die Quick-Share-Funktion. Sie ermöglicht nun Dateiaustausch mit iPhones über den AirDrop-Standard – allerdings nur für ausgewählte aktuelle Modelle. Die farblichen Sprechblasen auf dem iPhone bleiben davon unberührt.
So schätzen die Börsenprofis Aktien ein!
Für. Immer. Kostenlos.
