Abnehmspritzen: GLP-1-Mittel senken Krebsrisiko um 41 Prozent
09.06.2026 - 10:46:02 | boerse-global.de
Ein Überblick über die vielversprechendsten Methoden.
Intervallfasten: Kaffee ist erlaubt
Die 16/8-Methode bleibt im Trend. Aktuelle Studien bestätigen ihre Alltagstauglichkeit. Gute Nachricht für Kaffeetrinker: Schwarzer Kaffee mit weniger als fünf Kalorien pro Tasse unterbricht den Fastenzustand nicht. Weder die Fettverbrennung noch die Autophagie werden gestört.
Experten raten allerdings, auf Milch, Zucker oder Sahne während der Fastenphase zu verzichten. Und: Pro Tasse Kaffee solltet ihr etwa 240 Milliliter Wasser zusätzlich trinken. Das verhindert Dehydrierung.
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Auch die richtige Wasserzufuhr spielt eine wichtige Rolle. Studien belegen: Timing und Menge können die Energieaufnahme bei Mahlzeiten senken. Wer kalorienhaltige Getränke durch Wasser ersetzt, verbessert seine Kalorienbilanz deutlich. Aber Vorsicht: Zu große Mengen in kurzer Zeit können gesundheitsgefährdend sein.
Diät-Shakes im Test: Nur zwei Produkte überzeugen
Die Stiftung Warentest hat 20 Diätshakes unter die Lupe genommen. Der Testsieger: Optifast Drink Vanille mit der Note „gut“ (2,4). Das Produkt punktete vor allem bei sensorischer Qualität und Nährstoffprofil. Insgesamt schnitten nur zwei Präparate mit „gut“ ab.
Doch Ernährungsbeobachter betonen: Hilfsmittel allein reichen nicht. Nachhaltiger Erfolg erfordert eine dauerhafte Lebensstiländerung. Kalorienzählen oder der Verzicht auf bestimmte Lebensmittelgruppen sind oft unvermeidbar. Konstanz und ein aktiver Alltag zählen mehr als kurzfristige, strikte Trainingspläne.
Abnehmspritzen: Weniger Krebsrisiko, aber Muskelschwund
Die Forschung zu GLP-1-Rezeptoragonisten wie Semaglutid und Tirzepatid liefert überraschende Ergebnisse. Eine Studie im „Annals of Oncology“ (Juni 2026) deutet darauf hin, dass diese Medikamente das Risiko für adipositasbedingte Krebsarten um bis zu 41 Prozent senken können. Besonders deutlich zeigten sich die Effekte bei Multiplem Myelom und Bauchspeicheldrüsenkrebs.
Ein Problem bleibt: Der Verlust an Muskelmasse liegt zwischen 25 und 40 Prozent. Eine Phase-2-Studie in „Nature Medicine“ zeigt jedoch einen Ausweg. Der Antikörper Apitegromab kann diesen Muskelverlust signifikant reduzieren. Probanden unter Kombinationstherapie verloren deutlich weniger Magermasse.
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Der Jo-Jo-Effekt: Fettzellen haben ein Gedächtnis
Warum nehmen so viele Menschen nach einer Diät wieder zu? Die ETH Zürich hat in „Nature“ eine verblüffende Erklärung veröffentlicht. Fettzellen können bis zu zehn Jahre alt werden und behalten eine molekulare Erinnerung an Übergewicht. Selbst nach erfolgreicher Gewichtsabnahme versuchen sie, in ihren ursprünglichen Zustand zurückzukehren.
Dieser Mechanismus liefert eine wissenschaftliche Erklärung für den berüchtigten Jo-Jo-Effekt.
Bewegung: Diese Übungen steigern den Grundumsatz
Mehrgelenksübungen sind besonders effektiv für Muskelaufbau und Fettverbrennung. Step-ups, Gehen mit Gewichten und das sogenannte Bärenkriechen gelten als besonders wirkungsvoll. Ergänzend dazu rücken ausreichender Schlaf und Regeneration in den Fokus der Leistungsoptimierung.
Gen-Uhr: Kalorienrestriktion macht jünger
Forscher der Harvard Medical School haben eine neue Methode entwickelt, um das biologische Alter zu messen. Sie identifizierten Gene wie CDKN1A und LGALS3, deren Aktivität präzise Rückschlüsse zulässt. Die Studie zeigt: Kalorienrestriktion kann das molekulare Alter positiv beeinflussen. Das unterstreicht die Bedeutung der Ernährung für die allgemeine Langlebigkeit.
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