Informationstechnologie, Politik und Gesellschaft

Ab sofort Wahl-O-Mat spielen!

03.05.2019 - 11:59:00

Ab sofort Wahl-O-Mat spielen!. Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, Düsseldorf

Logo: Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf
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Düsseldorf (pressrelations) -
Am 3. Mai 2019 geht ein weiteres Mal der Wahl-O-Mat der Bundeszentrale für politische Bildung an den Start - für die Europawahl am 26. Mai. Die Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf hat wie bereits bei den Vorgängerversionen die wissenschaftliche Begleitung des populären Online-Tools übernommen. Neu: Bei dieser Wahl sind 16 Thesen in fast allen Ländern, die ein Online-Tool als Wahlhilfe nutzen, gleich. Diese wurden von einem Expertengremium entwickelt, dem auch der Düsseldorfer Politologe Prof. Dr. Stefan Marschall angehört. Die übrigen Thesen wurden - wie üblich - von einer Jugendredaktion erarbeitet.
Der Wahl-O-Mat zur Europawahl 2019 wird vermutlich noch erfolgreicher als die Vorgängerversion zur Wahl im Jahr 2014. Bei diesem letzten Einsatz für eine Wahl zum europäischen Parlament wurde das Tool mehr als 3.890.000 Mal genutzt. Vieles spricht dafür, dass dieser Wert in diesem Jahr übertroffen werden kann.

Bei dem neuen Wahl-O-Mat sind 16 Thesen in knapp 20 Ländern gleich: So wird etwa in allen Ländern nach der Einstellung zur Schaffung einer gemeinsamen europäischen Armee oder der Einführung eines nationalen Mindestlohns in allen Mitgliedsstaaten gefragt. Anders als die sonst üblich wurden diese 16 Thesen nicht von Jugendredaktionen erarbeitet, sondern von einem Expertengremium erstellt: Politikwissenschaftler aus verschiedenen EU-Staaten, darunter der Düsseldorfer Politologe Prof. Dr. Stefan Marschall, haben diese Thesen entwickelt. Neben dem üblichen Wahl-O-Mat nimmt das ergänzende Informationstool "Votematch" nun auch die europäische Perspektive in den Blick: Nutzer können hier die Parteienlandschaft anderer Länder vergleichen, indem sie mit einem Klick auf ihre Wahl-O-Mat Ergebnisseite ihre Ergebnisse mit den Thesen der Parteien aus Europa vergleichen. Sie erhalten so ein europaweites Ranking mit immer jener Partei der verschiedenen EU-Länder, mit denen sie die größte Übereinstimmung haben.

Prof. Dr. Stefan Marschall erforscht seit vielen Jahren gemeinsam mit seinem Team den Wahl-O-Mat. Die Forschungsgruppe ist auch an dem Prozess der Thesenerstellung beteiligt und unterstützt die Jugendredaktion bestehend aus Erst- und Zweitwählern/innen bei der Suche nach den 38 Thesen, die in den Wahl-O-Mat aufgenommen wurden. Zudem führt das Team wieder eine Befragung im Anschluss der Nutzer/innen durch.
Pressekontakt:
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Diese Pressemitteilung wurde zur Verfügung getstellt von der pressrelations GmbH.

  

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