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Indikatoren, Deutschland

ZEW-Konjunkturerwartungen brechen weiter ein

13.08.2019 - 12:26:25

MANNHEIM - Die Konjunkturerwartungen deutscher Finanzexperten werden durch die zahlreichen politischen Risiken immer stärker belastet. Der Indikator des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) fiel im August um 19,6 Punkte auf minus 44,1 Zähler, wie das ZEW am Dienstag in Mannheim mitteilte. Nach dem vierten Rückgang in Folge notiert das Stimmungsbarometer auf dem tiefsten Stand seit Dezember 2011. Analysten hatten zwar eine Eintrübung erwartet, aber eine wesentlich schwächere.

Das Umfrageergebnis zeige einen erblichen verschlechterten Ausblick für die deutsche Konjunktur, kommentierte ZEW-Präsident Achim Wambach. "Die erneute Eskalation im Handelsstreit zwischen den USA und China, das damit verbundene Risiko eines globalen Abwertungswettlaufs sowie die gestiegene Wahrscheinlichkeit für einen No-Deal-Brexit treffen auf ein ohnehin abgeschwächtes Wirtschaftswachstum." Die Entwicklung der deutschen Exporte und der Industrieproduktion dürfte sich laut Wambach weiter verschlechtern.

Bankökonomen interpretierten die Resultate ähnlich finster. Die ZEW-Umfrage liefere ein deutliches Rezessionssignal für die deutsche Wirtschaft, sagte Uwe Burkert, Chefvolkswirt der Landesbank Baden-Württemberg. Zumindest steige die Wahrscheinlichkeit, dass Deutschland in eine technische Rezession mit zwei Quartalen Negativwachstum in Folge rutsche. Laut Landesbank Hessen-Thüringen dürften Spekulationen auf Zinssenkungen durch die Europäische Zentralbank (EZB) verstärkt werden.

Nicht nur der Konjunkturausblick verdüstert sich rapide, auch die Bewertung der aktuellen Lage wurde von den 193 befragten Analysten und Anlegern schlechter eingeschätzt. Der entsprechende Indikator fällt um 12,4 Punkte auf minus 13,5 Zähler. Für die Eurozone erwarten die Befragten ebenfalls eine schlechtere künftige Konjunkturentwicklung sowie eine ungünstigere wirtschaftliche Lage.

@ dpa.de

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