VOLKSWAGEN VORZÜGE, DE0007664039

WOLFSBURG / BERLIN - Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) hat seine Kolleginnen und Kollegen aus den sieben führenden westlichen Industriestaaten (G7) für Dienstag zu einer Tagung nach Wolfsburg eingeladen.

24.05.2022 - 05:48:26

Arbeitsminister der G7 treffen sich in Wolfsburg. Es soll in der VW-Stadt vor allem um den Wandel in der industriellen Arbeitswelt gehen.

Heil forderte vorab, die Umbrüche - angetrieben vor allem durch Digitalisierung, Elektrifizierung und Klimaschutz-Technologien - müssten sozial gerecht ablaufen. Dafür seien beispielsweise regelmäßige Angebote zur Fort- und Weiterbildung nötig, auch für formal geringer qualifizierte Beschäftigte.

Diskutiert werden dürften außerdem die Folgen des Krieges in der Ukraine sowie Maßnahmen der G7-Staaten zur Integration Geflüchteter in die nationalen Arbeitsmärkte. Auch über Arbeitsschutzstandards in internationalen Lieferketten und über Gesundheit am Arbeitsplatz wollen die Fachpolitikerinnen und -politiker zusammen mit EU-Sozial- und -Beschäftigungskommissar Nicolas Schmit sprechen.

Am Nachmittag (16.00 Uhr) ist eine Pressekonferenz zu den Ergebnissen geplant.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Porsche-Chef: Formel-1-Projekt kann profitabel sein. Er sei "zuversichtlich, dass es profitabel" sein könne, sagte Porsche-Chef Oliver Blume der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (Freitag). Der Autobauer prüft seit längerem ein Engagement in der Rennserie, wenn ab 2026 ein neues Regelwerk greift. Dann sollen die Hybrid-Motoren mit 100 Prozent nachhaltigem Kraftstoff betrieben werden. Der Verbrenner im Aggregat soll nur noch 50 Prozent der Leistung beitragen, der Rest ist elektrisch. Das passt zur künftigen Ausrichtung der Auto-Branche. BERLIN - Im Falle eines Einstiegs in die Formel 1 sieht Porsche kein größeres wirtschaftliches Risiko. (Boerse, 24.06.2022 - 09:39) weiterlesen...

VW-Tochter Skoda sichert sich Markenrechte. Das Maschinenbauunternehmen Skoda Group aus Pilsen (Plzen) überträgt seine bisherigen Eigentumsrechte an der Marke "Skoda" für Bereiche außerhalb des Automobilbaus an den Pkw-Produzenten aus Mlada Boleslav. Das teilten beide Unternehmen am Donnerstag mit. Über den Preis der Transaktion wurde Stillschweigen vereinbart. MLADA BOLESLAV - Die Volkswagen -Tochter Skoda weitet ihre Rechte an der eigenen Marke mit dem Pfeil deutlich aus. (Boerse, 23.06.2022 - 17:07) weiterlesen...

Porsche lässt Autos in Osnabrücker VW-Werk fertigen. Von Mitte des kommenden Jahres an solle an dem niedersächsischen Standort die Überlauffertigung der 718-Modellreihe (Boxster und Cayman) beginnen, teilte der Autobauer am Donnerstag in Stuttgart mit. Auf die Zahl der Arbeitsplätze am Stammsitz in Stuttgart-Zuffenhausen habe die Verlagerung keine Auswirkungen. OSNABRÜCK/STUTTGART - Der Luxuswagenhersteller Porsche nutzt wegen der hohen Nachfrage Kapazitäten des Volkswagenwerks in Osnabrück. (Boerse, 23.06.2022 - 16:02) weiterlesen...

Ford-Belegschaft wartet auf wegweisende Standort-Entscheidung. Auch rund 1300 Beschäftigte im benachbarten Zuliefererpark wären davon betroffen. Sollte die Entscheidung gegen Saarlouis ausfallen, stünde das Werk vor einer ungewissen Zukunft. SAARLOUIS - Die 4600 Mitarbeiter des Ford -Werks in Saarlouis rechnen am Mittwoch mit einer Entscheidung, ob künftig Elektroautos in der saarländischen Stadt oder im spanischen Valencia produziert werden. (Boerse, 22.06.2022 - 06:34) weiterlesen...

Russland will Automarken Wolga und Pobeda wiederbeleben. PETERSBURG - Vor dem Hintergrund des weitgehenden Stillstands der russischen Automobilindustrie hat die politische Führung in Moskau verkündet, die Produktion der sowjetischen Automarken "Wolga" und "Pobeda" wieder aufnehmen zu wollen. "Die Kollegen haben Pläne zur Wiederbelebung der Marken "Wolga" oder "Pobeda", oder sogar beider", sagte Russlands Industrieminister Denis Manturow am Freitagabend beim Internationalen Petersburger Wirtschaftsforum im Interview mit dem Sender RBC. ST. (Wirtschaft, 19.06.2022 - 14:19) weiterlesen...