Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Transport, Verkehr

WIESBADEN - Trotz schrittweiser Erholung zeichnet sich ein deutlicher Rückgang der deutschen Exporte im Corona-Jahr 2020 ab.

08.01.2021 - 08:37:30

Deutscher Export arbeitet sich weiter aus Corona-Tief. Zwar stiegen die Ausfuhren im November im Vergleich zum Oktober um 2,2 Prozent, wie das Statistische Bundesamt am Freitag in Wiesbaden mitteilte. Mit einem Volumen von 111,7 Milliarden Euro lagen sie aber 1,3 Prozent unter dem Vorjahresmonat.

Die Erwartung von Analysten wurde übertroffen. Sie hatten für November im Monatsvergleich nur einen Zuwachs um 1,0 Prozent erwartet. In den ersten elf Monaten des vergangenen Jahres sanken die Exporte allerdings gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 10,3 Prozent auf 1103,9 Milliarden Euro.

Der Branchenverband BGA rechnete zuletzt mit einem Exportrückgang von mindestens zwölf Prozent im Gesamtjahr. Im Jahr 2019 hatte Europas größte Volkswirtschaft noch Waren im Wert von mehr als 1,3 Billionen Euro exportiert.

Zeitweilige Grenzschließungen, Störungen in der Logistik und Unterbrechungen der Lieferketten zu Beginn der Corona-Pandemie im Frühjahr hatten das deutsche Exportgeschäft ausgebremst. Die danach einsetzende Erholung konnte den Einbruch bislang nicht kompensieren.

Die Einfuhren nach Deutschland sanken im Vergleich zum November 2019 um 0,1 Prozent auf 94,6 Milliarden Euro. Gegenüber dem Vormonat ergab sich ein Plus von 4,7 Prozent.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Energiekonzern EnBW fürchtet Nachteile durch Ladesäulen-Förderung. Diese Förderung gehe zulasten der Anbieter, die Schnellladepunkte bereits betrieben, argumentierte das Unternehmen. BERLIN - Der Energiekonzern EnBW kritisiert die Pläne des Bundesverkehrsministeriums zur Förderung von leistungsstarken Ladesäulen für Elektroautos. (Boerse, 24.01.2021 - 09:11) weiterlesen...

Wie tödlich ist B.1.1.7? Johnsons Corona-Warnung sorgt für Wirbel. So legen es jedenfalls Aussagen des britischen Premierministers Boris Johnson nahe, denen zufolge die in Großbritannien entdeckte Variante des Coronavirus möglicherweise tödlicher ist als die bislang vorherrschende. Die Aufregung ist groß. Denn diese Nachricht war immer befürchtet worden, seitdem ebenfalls Johnson kurz vor Weihnachten von der raschen Ausbreitung dieser Mutation berichtet hatte, die mittlerweile den Namen B.1.1.7 trägt. LONDON - Eine Mutation des Coronavirus, eine rasante Verbreitung - und nun auch eine höhere Sterblichkeit? Was wie der Alptraum jedes Virologen klingt, könnte in England derzeit wahr werden. (Wirtschaft, 23.01.2021 - 15:16) weiterlesen...

Grüne: Regierung soll Tarifflucht bei Lufthansa-Tochter verhindern. "Steuergeld ist nicht dafür da, Tarifflucht zu finanzieren", sagte die Grünen-Bundestagsabgeordnete Beate Müller-Gemmeke der "Augsburger Allgemeinen" (Samstag). AUGSBURG - Die Grünen werfen der Bundesregierung vor, bei der Umstrukturierung der neuen Lufthansa -Billigfluggesellschaft Eurowings Discover als größter Konzernanteilseigner die Beschäftigten im Stich zu lassen. (Boerse, 23.01.2021 - 12:07) weiterlesen...

DIW für neues Freihandelsabkommen mit USA. Ein Ersatz für das gescheiterte TTIP-Abkommen würde Europas Stellung gegenüber China stärken, sagte DIW-Präsident Marcel Fratzscher der "Augsburger Allgemeinen" (Samstag). "Wir sollten uns mit der neuen US-Regierung einigen, wie wir mit China umgehen. AUGSBURG - Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) schlägt eine rasche europäische Initiative für ein neues Freihandelsabkommen mit den USA vor. (Wirtschaft, 23.01.2021 - 11:50) weiterlesen...

Corona beschleunigt Strukturwandel in der Post- und Paketbranche. Wie die Bundesnetzagentur am Freitag mitteilte, sank die Sendungszahl schätzungsweise um neun Prozent auf 12,4 Milliarden. 2019 hatte es ein Minus von nur rund 4 Prozent gegeben. Weil die Menschen im Internetzeitalter weniger Briefe schreiben und viele Firmen verstärkt auf digitale Kommunikation setzen, sinkt die Briefmenge schon seit langem. Im Coronajahr 2020 kam als Negativfaktor hinzu, dass viele von der Krise betroffene Unternehmen - vor allem Einzelhändler - auf Werbepost verzichteten. BONN - Die Coronakrise hat den Rückgang der Briefmengen in Deutschland deutlich verstärkt. (Boerse, 22.01.2021 - 16:25) weiterlesen...

Grünen-Obmann zu Maut: Scheuer hat gelogen und Warnungen ignoriert. BERLIN - Vor der letzten Vernehmung von Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) im Maut-Untersuchungsausschuss stellt Grünen-Obmann Oliver Krischer dem Minister ein vernichtendes Zeugnis aus. "Er hat gelogen, gegen Gesetze verstoßen und alle Anzeichen systematisch ignoriert", sagte Krischer am Freitag in einer Online-Konferenz zum Stand des Parlamentarischen Untersuchungsausschusses, der in der vergangenen Woche erneut die Vorgänge um die gescheiterte Pkw-Maut beleuchtet hatte. Am kommenden Donnerstag (28. Januar) soll Verkehrsminister Scheuer erneut als Zeuge aussagen. "Wir erwarten nicht viel Neues. Alles liegt auf dem Tisch", sagte Krischer. Der letzte Termin sei eine Gelegenheit für Scheuer, "auch mal eine Beichte abzulegen" und Fehler einzugestehen. Grünen-Obmann zu Maut: Scheuer hat gelogen und Warnungen ignoriert (Boerse, 22.01.2021 - 16:10) weiterlesen...