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Hochschule Fresenius

Wiesbaden - Ob die Wirecard-Aff?re, die Pleite der Greensill Bank oder der Dieselskandal bei Volkswagen: Wirtschaftskriminelle Straftaten geraten in den letzten Jahren verst?rkt in den Fokus der ?ffentlichkeit.

26.04.2021 - 10:07:39

Tatort Unternehmen - Wie kommt man Wirtschaftskriminellen auf die Schliche?

Wiesbaden - Ob die Wirecard-Aff?re, die Pleite der Greensill Bank oder der Dieselskandal bei Volkswagen: Wirtschaftskriminelle Straftaten geraten in den letzten Jahren verst?rkt in den Fokus der ?ffentlichkeit. Wie k?nnen solche Machenschaften ?berhaupt zustande kommen und so lange unentdeckt bleiben? Welche Akteure spielen dabei eine Rolle? Mit welchen Methoden l?sst sich wirtschaftskriminelles Verhalten aufdecken? Prof. Dr. Karsten Munscheck ist Professor f?r Controlling und Finanzen sowie Studiendekan f?r das Fach Wirtschaftsforensik an der Hochschule Fresenius in Wiesbaden. In der aktuellen Folge des Wissenschafts-Podcasts adhibeo erkl?rt er, wie man Wirtschaftskriminellen auf die Schliche kommen kann.

Wirtschaftskriminalit?t hat in den letzten Jahren zugenommen: Laut des Studienberichts "Spionage, Sabotage und Datendiebstahl - Wirtschaftsschutz in der vernetzten Welt" des Branchenverbands der digitalen Wirtschaft (Bitkom) haben 2019 drei von vier Unternehmen angegeben, dass sie von Wirtschaftskriminalit?t betroffen waren. Werden diese F?lle ?ffentlich, schadet dies nicht nur dem Image und der Glaubw?rdigkeit des jeweiligen Unternehmens, es entstehen dadurch auch Kosten mitunter in Milliardenh?he - nicht nur f?r die Firmen, sondern auch f?r Kunden, Kapitalgeber oder den Steuerzahler. Umfragen von Bitkom beziffern den Schaden auf circa 100 Mrd. Schaden pro Jahr f?r Unternehmen allein in Deutschland. Dabei ermittelt Bitkom die Sch?den auf Basis einer anonymisierten Umfrage bei Unternehmen und bezieht auch Folgekosten wie die Kosten der Aufkl?rung sowie Prozesskosten mit ein.

Um Wirtschaftskriminalit?t zu verhindern, empfiehlt Prof. Dr. Karsten Munscheck Unternehmen, ihr Risikomanagement neu zu denken. Bislang sei das Risikomanagement auf verschiedene Abteilungen wie beispielsweise Compliance, Risikocontrolling, Risikomanagement, interne Revision oder interne Ermittlungen verteilt. "Eine B?ndelung dieser Kompetenzen erm?glicht ein effektiveres Arbeiten", erkl?rt Munscheck. "Da die Tatbest?nde h?ufig sehr komplex sind, kann ein Mitarbeiter allein nicht ?ber alle notwendigen Kenntnisse verf?gen, um diese F?lle aufzudecken. Hier sollten Unternehmen interdisziplin?re Teams bilden, in denen die Expertisen von Wirtschaftsforensikern, Controllern, IT-Fachleuten, internen Ermittlern und Juristen zusammengef?hrt werden."

Das ausf?hrliche Podcast-Interview gibt es auf: https://ots.de/djbhoU , auf der Homepage der Hochschule Fresenius: http://www.hs-fresenius.de/podcasts oder bei iTunes, Spotify und ?berall dort, wo es Podcasts gibt.

?ber die Hochschule Fresenius

Die Hochschule Fresenius mit ihren Standorten in Berlin, D?sseldorf, Frankfurt am Main, Hamburg, Idstein, K?ln, M?nchen und Wiesbaden sowie dem Studienzentrum in New York geh?rt mit rund 17.000 Studierenden zu den ?ltesten, gr??ten und renommiertesten privaten Hochschulen in Deutschland. Sie blickt auf eine mehr als 170-j?hrige Tradition zur?ck. 1848 gr?ndete Carl Remigius Fresenius in Wiesbaden das "Chemische Laboratorium Fresenius", das sich von Beginn an sowohl der Laborpraxis als auch der Ausbildung widmete. Seit 1971 ist die Hochschule staatlich anerkannt. Sie verf?gt ?ber ein sehr breites, vielf?ltiges F?cherangebot und bietet in den Fachbereichen Chemie & Biologie, Design, Gesundheit & Soziales, onlineplus sowie Wirtschaft & Medien Bachelor- und Masterprogramme in Vollzeit sowie berufsbegleitende und ausbildungsbegleitende (duale) Studieng?nge an. Die Hochschule Fresenius ist vom Wissenschaftsrat institutionell akkreditiert. Bei der Erstakkreditierung 2010 wurden insbesondere ihr "breites und innovatives Angebot an Bachelor- und Master-Studieng?ngen", "ihre Internationalit?t" sowie ihr "?berzeugend gestalteter Praxisbezug" vom Wissenschaftsrat gew?rdigt.

Weitere Informationen finden Sie auf unserer Website:

http://www.hs-fresenius.de

Pressekontakt:

Melanie Hahn Pressesprecherin Wirtschaft & Medien/onlineplus T +49 221 973199-507 ? M +49 171 359 2590 mailto:melanie.hahn@hs-fresenius.de

Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/59909/4898581 Hochschule Fresenius

@ presseportal.de