Indikatoren, Deutschland

WIESBADEN - Nach dem Rückgang im Corona-Krisenjahr 2020 ist die Zahl der Erwerbstätigen in Deutschland 2021 wieder leicht gestiegen.

03.01.2022 - 08:54:27

Zahl der Erwerbstätigen in Deutschland steigt 2021 leicht. Sie wuchs um 7000 auf 44,9 Millionen im Schnitt des vergangenen Jahres, wie das Statistische Bundesamt am Montag nach vorläufigen Zahlen mitteilte. Im ersten Corona-Krisenjahr 2020 hatte die Pandemie den zuvor über 14 Jahre langen Anstieg der Erwerbstätigkeit beendet.

"Der seit 2006 andauernde Beschäftigungszuwachs wäre vermutlich auch ohne die Corona-Krise bald zum Ende gekommen, da das Erwerbspersonenpotenzial aufgrund des demografischen Wandels schwindet", erklärten die Wiesbadener Statistiker. Diese Entwicklung werde immer weniger von einer höheren Erwerbsbeteiligung der inländischen Bevölkerung sowie der Zuwanderung kompensiert.

Die Wirtschaftsbereiche entwickelten sich aber unterschiedlich. So gab es bei den Dienstleistungen laut der Statistiker mit einem Plus von 94 000 Menschen wieder Zugewinne auf nun 33,7 Millionen Erwerbstätige. Während die Zahlen in den Bereichen Öffentliche Dienstleister, Erziehung, Gesundheit sowie Information und Kommunikation deutlich stiegen, sanken sie im von der Krise getroffenen Handel, Verkehr und Gastgewerbe spürbar. Im Produzierenden Gewerbe fiel die Erwerbstätigenzahl auf 8,1 Millionen, während das Baugewerbe im Immobilienboom zulegte. Große Rückgänge verzeichnete der Bereich Land- und Forstwirtschaft, Fischerei.

Die Zahl aller Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer nahm im Jahresdurchschnitt 2021 um 115 000 Personen (+0,3 Prozent) auf rund 41 Millionen zu. Beschäftigungsverluste gab es dagegen wie schon 2020 bei der Zahl der marginal Beschäftigten. Bei den Selbstständigen setzte sich zudem der langjährige Abwärtstrend fort.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Weniger Aufträge für Bauhauptgewerbe im November - aber gutes Polster WIESBADEN/BERLIN - Dämpfer für die Baubranche in Deutschland zum Ende des vergangenen Jahres: Im November verbuchte das Bauhauptgewerbe preis- und kalenderbereinigt 7,1 Prozent weniger Bestellungen, sowohl im Vergleich zum Vorjahresmonat als auch im Vergleich zum Oktober 2021. (Boerse, 25.01.2022 - 11:17) weiterlesen...

Ifo-Geschäftsklima hellt sich trotz Omikron-Welle auf. Das Ifo-Geschäftsklima, Deutschlands wichtigstes Konjunkturbarometer, stieg von Dezember auf Januar um 0,9 Punkte auf 95,7 Zähler, wie das Ifo-Institut am Dienstag in München mitteilte. Es ist die erste Aufhellung seit Mitte vergangenen Jahres. Analysten hatten dagegen mit einer erneuten Eintrübung gerechnet. MÜNCHEN - Die Stimmung in der deutschen Wirtschaft hat sich zu Jahresbeginn trotz der grassierenden Omikron-Welle verbessert. (Wirtschaft, 25.01.2022 - 11:14) weiterlesen...

Deutschland: Ifo-Geschäftsklima hellt sich überraschend auf. Das Ifo-Geschäftsklima, Deutschlands wichtigstes Konjunkturbarometer, stieg von Dezember auf Januar um 0,9 Punkte auf 95,7 Zähler, wie das Ifo-Institut am Dienstag in München mitteilte. Es ist die erste Aufhellung seit Mitte vergangenen Jahres. Analysten hatten dagegen mit einer erneuten Eintrübung gerechnet. MÜNCHEN - Die Stimmung in der deutschen Wirtschaft hat sich zu Jahresbeginn überraschend verbessert. (Wirtschaft, 25.01.2022 - 10:17) weiterlesen...

Weniger Aufträge für Bauhauptgewerbe im November WIESBADEN - Dämpfer für die Baubranche in Deutschland zum Ende des vergangenen Jahres: Im November verbuchte das Bauhauptgewerbe preis- und kalenderbereinigt 7,1 Prozent weniger Bestellungen, sowohl im Vergleich zum Vorjahresmonat als auch im Vergleich zum Oktober 2021. (Boerse, 25.01.2022 - 08:31) weiterlesen...

Südkoreas Wirtschaft mit vier Prozent Wachstum. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) stieg im Jahresvergleich um vier Prozent, wie die Bank of Korea am Dienstag auf der Grundlage vorläufiger Zahlen mitteilte. Das BIP der viertgrößten Volkswirtschaft Asiens war im Jahr davor als Folge der Corona-Pandemie zum ersten Mal seit zwei Jahrzehnten geschrumpft. SEOUL - Südkorea hat 2021 dank einer deutlichen Erholung der Exporte und des Privatverbrauchs das stärkste Wirtschaftswachstum seit elf Jahren verzeichnet. (Wirtschaft, 25.01.2022 - 06:12) weiterlesen...

Neue IWF-Konjunkturprognose für die Weltwirtschaft. Experten erwarten angesichts der Pandemie, der hohen Inflation und den Problemen globaler Lieferketten mit Spannung, wie die neuen Wachstumserwartungen ausfallen werden. In der vorigen IWF-Prognose vom Oktober rechnete der IWF für 2022 mit einem globalen Wirtschaftswachstum von 4,9 Prozent. WASHINGTON - Der Internationale Währungsfonds (IWF) legt am Dienstag eine neue Prognose zur Entwicklung der Weltwirtschaft in diesem und im kommenden Jahr vor. (Wirtschaft, 25.01.2022 - 05:49) weiterlesen...