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Indikatoren, Deutschland

WIESBADEN - Materialmangel und knappe Rohstoffe belasten den deutschen Außenhandel.

09.06.2021 - 17:04:03

Deutscher Export setzt Erholung trotz Lieferengpässen fort. Zwar arbeitete sich die Exportwirtschaft im April den zwölften Monat in Folge aus dem Corona-Tief. Die Ausfuhren stiegen gegenüber März um 0,3 Prozent, wie das Statistische Bundesamt am Mittwoch mitteilte. Das Plus fiel aber geringer aus als von Experten erwartet, die mit einem Zuwachs von 0,5 Prozent gerechnet hatten. Nach Einschätzung von Ökonomen und Wirtschaftsverbänden belasteten Lieferengpässe den Außenhandel, weil die Industrie weniger produzieren kann.

WIESBADEN - Materialmangel und knappe Rohstoffe belasten den deutschen Außenhandel. Zwar arbeitete sich die Exportwirtschaft im April den zwölften Monat in Folge aus dem Corona-Tief. Die Ausfuhren stiegen gegenüber März um 0,3 Prozent, wie das Statistische Bundesamt am Mittwoch mitteilte. Das Plus fiel aber geringer aus als von Experten erwartet, die mit einem Zuwachs von 0,5 Prozent gerechnet hatten. Nach Einschätzung von Ökonomen und Wirtschaftsverbänden belasteten Lieferengpässe den Außenhandel, weil die Industrie weniger produzieren kann.

Bundesregierung verlängert Corona-Wirtschaftshilfen

BERLIN - Die Bundesregierung verlängert staatliche Hilfen für besonders belastete Firmen in der Corona-Krise. Wie Finanz- und Wirtschaftsministerium am Mittwoch in Berlin mitteilten, wird die Überbrückungshilfe III für Unternehmen und Soloselbstständige bis zum 30. September 2021 als "Überbrückungshilfe III Plus" fortgeführt.

ROUNDUP: Bund will Firmen eine Corona-Brücke bauen - Längere und mehr Hilfen

BERLIN - Für viele Unternehmen und ihre Mitarbeiter ist es eine wichtige Nachricht: Zentrale Hilfen in der Krise werden verlängert. Die Corona-Pandemie entspannt sich zwar, viele Firmen sind aber weiter belastet. Deswegen werden staatliche Wirtschaftshilfen und der vereinfachte Zugang zum Kurzarbeitergeld bis Ende September verlängert. Das Ziel: Jobs und den beginnenden Aufschwung absichern. Eine Prämie soll Firmen einen Anreiz geben, Mitarbeiter früher aus der Kurzarbeit zu holen oder Mitarbeiter neu einzustellen.

Maas strebt bis August Ergebnisse in Nord-Stream-Gesprächen an

BERLIN - Die Bundesregierung will in den Gesprächen mit den USA über das Pipeline-Projekt Nord Stream 2 bis August zu Ergebnissen kommen. Bundesaußenminister Heiko Maas (SPD) sagte am Mittwoch im Bundestag, dass es dabei im Kern um den Vertrag über den russischen Gastransit durch die Ukraine geht, der bis Ende 2024 befristet ist. "Es stellt sich die Frage, ob der nicht auch entfristet werden kann, um der Ukraine mehr Planungssicherheit zu geben." Deutschland könnte sich außerdem in der sogenannten Drei-Meere-Initiative stärker einbringen, in der sich 12 mittel- und osteuropäische Staaten zusammengeschlossen haben, um in Energiefragen zu kooperieren.

Brüssel startet Verfahren gegen Deutschland wegen EZB-Urteils

BRÜSSEL - Im Streit über ein Verfassungsurteil zur Europäischen Zentralbank hat die EU-Kommission gegen Deutschland ein Verfahren wegen Verletzung von EU-Recht eingeleitet. Dies teilte die Brüsseler Behörde am Mittwoch mit. Die Absicht der Kommission zum Start des Vertragsverletzungsverfahrens war bereits seit Dienstag bekannt.

Unionsfraktion mit 40-Punkte-Programm zur Modernisierung des Staates

BERLIN - Die Unionsfraktion will Deutschland als Konsequenz aus der Corona-Krise mit einem 40-Punkte-Programm für eine Staatsreform moderner machen. "Unser Land muss einfacher, agiler, digitaler und krisenfester werden", heißt es in einem 17-seitigen Beschluss der Unionsfraktion vom Dienstagabend. Unter anderem sollen künftig "so viele staatliche Leistungen wie möglich schnell und digital abgewickelt werden können". Gesetze sollen nach den Vorstellungen der Unionsfraktion einen "Digitaltauglichkeitscheck" durchlaufen. Zudem soll es einen "App-Store für die Verwaltung" geben, in dem digitale Lösungen innerhalb der Verwaltung ausgetauscht werden können.

Finanzprüfer sehen Besserung bei Anti-Geldwäsche-Kampf des Vatikans

ROM - Nach Finanzskandalen im Vatikan sehen Prüfer des Europarates erkennbare Fortschritte beim Vorgehen des Heiligen Stuhls gegen Geldwäsche. "Seit der letzten Überprüfung hat der Heilige Stuhl Schritte unternommen, um die Rahmenbedingungen gegen Geldwäsche und für den Kampf gegen die Finanzierung von Terrorismus zu verbessern", hieß in einem am Mittwoch veröffentlichten Bericht des Expertenausschusses Moneyval im Europarat. Einige Mängel erkannten die Prüfer noch dabei, wie die Regeln eingehalten werden.

Kundenhinweis:

ROUNDUP: Sie lesen im Konjunktur-Überblick eine Zusammenfassung. Zu diesem Thema gibt es mehrere Meldungen auf dem dpa-AFX Nachrichtendienst.

@ dpa.de

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Nach den Corona-Lockerungen: Einkaufsstraßen in Deutschland füllen sich wieder. Das geht aus Zahlen des auf die Messung von Besucherfrequenzen in Einkaufsstraßen spezialisierten Unternehmens Hystreet hervor. In den zehn größten deutschen Städten liegt die Zahl der Einkaufsbummler demnach inzwischen wieder bei durchschnittlich 72 Prozent des Vorkrisenniveaus. KÖLN - Die Lockerungen der coronabedingten Verkaufsbeschränkungen sorgen für mehr Leben in den Innenstädten. (Wirtschaft, 21.06.2021 - 12:29) weiterlesen...

Bundesbank: Privater Konsum ist Triebfeder für Wirtschaftsaufschwung. "Im laufenden Sommerhalbjahr sollte sich der private Konsum schnell erholen", bekräftigt die Notenbank in ihrem am Montag vorgelegten Monatsbericht für Juni. Die Ökonomen der Bundesbank gehen davon aus, dass sich das starke Wirtschaftswachstum nach dem Corona-Tiefschlag erst im Jahr 2023 abschwächen wird. FRANKFURT - Der von der Pandemie ausgebremste private Konsum dürfte nach Einschätzung der Bundesbank nun zu einem kräftigen Treiber für den Wirtschaftsaufschwung werden. (Wirtschaft, 21.06.2021 - 12:03) weiterlesen...

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