Indikatoren, Deutschland

WIESBADEN - In Deutschland sind in den ersten sechs Monaten dieses Jahres weniger Firmen gegründet worden als im Vorjahreszeitraum.

12.09.2018 - 09:35:35

Weniger Firmen in Deutschland gegründet. Die Zahl der neuen größeren Betriebe ist um 4,3 Prozent auf 63 600 gesunken, wie das Statistische Bundesamt am Mittwoch mitteilte. Zusammen mit Klein- und Nebenerwerbsbetrieben sind demnach im ersten Halbjahr 349 200 Gewerbe angemeldet worden, 1,8 Prozent weniger als in den ersten sechs Monaten 2017. Zu Gewerbeanmeldungen zählt das Amt nicht nur Neugründungen, sondern auch Übernahmen oder Umwandlungen.

Die Zahl der neuen größeren Betriebe ist um 4,3 Prozent auf 63 600 gesunken, wie das Statistische Bundesamt mitteilt. Zusammen mit Klein- und Nebenerwerbsbetrieben sind demnach im ersten Halbjahr 349 200 Gewerbe angemeldet worden, 1,8 Prozent weniger als in den ersten sechs Monaten 2017. Zu Gewerbeanmeldungen zählt das Amt nicht nur Neugründungen, sondern auch Übernahmen oder Umwandlungen.

Knapp 52 800 größere Betriebe gaben in den ersten sechs Monaten dieses Jahres ihr Gewerbe auf, etwa 1,5 Prozent weniger als im ersten Halbjahr 2017.

Der Negativtrend bei Firmengründungen hält schon seit längerem an. Als ein wichtiger Grund gilt die historisch niedrige Arbeitslosigkeit in Deutschland. So sehen sich weniger Menschen gezwungen, aus Mangel eines Jobs ein Unternehmen zu gründen.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Koalition schafft neue Regeln für abgelehnte Asylbewerber (Wirtschaft, 20.11.2018 - 17:22) weiterlesen...

USA: Baubeginne steigen schwächer als erwartet. Wie aus Zahlen des Handelsministeriums vom Dienstag hervorgeht, lagen die Baubeginne 1,5 Prozent höher als im Vormonat. Analysten hatten im Mittel mit einem etwas stärkeren Zuwachs um 2,2 Prozent gerechnet. Der deutliche Rückgang im Vormonat wurde von 5,3 auf 5,5 Prozent korrigiert. WASHINGTON - Die Aktivität in der US-Bauwirtschaft hat im Oktober wieder etwas angezogen, allerdings schwächer als erwartet. (Boerse, 20.11.2018 - 17:09) weiterlesen...

Koalition einigt sich über Fachkräftezuwanderung - kein Spurwechsel. Der aktuelle Entwurf für ein Fachkräfteinwanderungesetz sieht außerdem neue Regeln für abgelehnte Asylbewerber vor, die arbeiten. Voraussetzung ist allerdings, dass sie die Gründe, die eine Abschiebung verhindern, nicht selbst zu verantworten haben. Einen "Spurwechsel" für abgelehnte Asylbewerber direkt in die Arbeitsmigration sieht er nicht vor. Den Entwurf hatte das Bundesinnenministerium mit den Ressorts Arbeit und Wirtschaft gemeinsam erarbeitet. Den anderen Ministerien war er am Montag zur Abstimmung übermittelt worden. BERLIN - Union und SPD haben sich auf ein neues Regelwerk für den Zuzug ausländischer Fachkräfte geeinigt. (Wirtschaft, 20.11.2018 - 13:09) weiterlesen...

Mehr Mehrfamilienhäuser in Deutschland - Baugenehmigungen nehmen zu. Von Januar bis September 2018 wurde der Neubau oder Umbau von insgesamt 262 830 Wohnungen genehmigt. Das waren 2,3 Prozent oder gut 6000 mehr als im Vorjahreszeitraum, wie das Statistische Bundesamt am Dienstag in Wiesbaden mitteilte. WIESBADEN - Der Wohnungsbau in Deutschland nimmt weiter zu. (Wirtschaft, 20.11.2018 - 11:49) weiterlesen...

Deutschland: Erzeugerpreise steigen kräftig. Nach Daten des Statistischen Bundesamts vom Dienstag erhöhten sich die Preise, die Hersteller für ihre Produkte erhalten, im Jahresvergleich um 3,3 Prozent. Stärker war der Anstieg letztmalig im Dezember 2011. Im Monatsvergleich erhöhten sich die Erzeugerpreise um 0,3 Prozent. Analysten hatten mit der Entwicklung gerechnet. WIESBADEN - In Deutschland sind die Preise auf Produzentenebene im Oktober deutlich gestiegen. (Wirtschaft, 20.11.2018 - 08:14) weiterlesen...

USA: NAHB-Hausmarktindex fällt auf den tiefsten Stand seit August 2016. Der NAHB-Hausmarktindex sei um 8 Punkte auf 60 Punkte gefallen, teilte die National Association of Home Builders (NAHB) am Montag in Washington mit. Dies ist der niedrigste Wert seit August 2016 und der stärkste monatliche Rückgang seit Februar 2014. Analysten hatten lediglich mit einem Rückgang auf 67 Punkte gerechnet. WASHINGTON - Die Lage am US-Häusermarkt hat sich im November merklich eingetrübt. (Boerse, 19.11.2018 - 17:14) weiterlesen...