Deutschland, Volkswirtschaft

WIESBADEN - In Deutschland haben im vergangenen Jahr 1,76 Millionen Menschen Elterngeld bezogen.

14.06.2018 - 10:29:25

Mehr Bezieher von Elterngeld - Elterngeld plus attraktiv. Darunter waren 1,35 Millionen Mütter und 410 000 Väter. Insgesamt waren dies sieben Prozent mehr als 2016, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Donnerstag mitteilte. Die Zahl der Väter nahm mit gut elf Prozent stärker zu als die der Mütter (sechs Prozent).

Eltern, deren Kinder nach dem 1. Juli 2015 geboren wurden, können zwischen dem Basiselterngeld (bisheriges Elterngeld) und dem Elterngeld Plus wählen. Beides ist auch kombinierbar. Das Elterngeld Plus fällt in der Regel niedriger aus, wird dafür aber erheblich länger gezahlt (bis zu 36 Bezugsmonate für beide Elternteile zusammen).

Praktisch alle Empfänger im Jahr 2017 konnten bereits die neue Wahlmöglichkeit nutzen. Dies machten insbesondere Frauen. Gut jede vierte Mutter entschied sich dafür. Es gibt jedoch erhebliche regionale Unterschiede: Sie reichen von 11 Prozent in der Stadt Gelsenkirchen bis zu 52 Prozent im rheinland-pfälzischen Pirmasens.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

G20 warnen vor wirtschaftlichen Risiken des Handelskonflikts. "Die kurz- und mittelfristigen Risiken haben zugenommen. Dazu gehören Anfälligkeit für finanzielle Probleme, wachsende Spannungen im Bereich von Handel und Geopolitik, Ungleichheit und strukturell schwaches Wachstum, vor allem in einigen entwickelten Volkswirtschaften", hieß es am Sonntag in der gemeinsamen Erklärung beim Treffen der G20-Finanzminister und Notenbankchefs in Buenos Aires. BUENOS AIRES - Angesichts des Handelskonflikts zwischen den USA, China und der EU haben die wichtigsten Industrie- und Schwellenländer vor Gefahren für die Weltwirtschaft gewarnt. (Wirtschaft, 22.07.2018 - 21:15) weiterlesen...

Infineon-Chef trotz Handelsstreit entspannt - 'Angst und ban­ge ist mir nicht'. "Angst und ban ge ist mir nicht", sagte der Manager in einem Gespräch mit der "Frankfurter Allgemeine Zeitung" (Montagausgabe) auf eine entsprechende Frage. Zwar sei "die ak tu el le Si tua ti on auf der Welt büh ne der Wirt schaft her aus for dernd". Von den Einfuhrzöllen der Amerikaner auf bestimmte Halbleiter sei der Chiphersteller aber kaum betroffen. Andere mögliche Entwicklungen könne das Unternehmen aufgrund seiner "guten globalen Positionierung" abfedern. "Da her bin ich eher mo derat als hoch be sorgt", sagte Ploss. FRANKFURT - Infineon -Chef Reinhard Ploss bleibt trotz der zunehmenden Gefahr eines Handelskrieges gelassen. (Wirtschaft, 22.07.2018 - 20:58) weiterlesen...

'WSJ': Fleischberg in US-Kühlhäusern wächst wegen Handelsstreits. Dies sei eine Folge von einem größer werdenden Angebot und einer sinkenden Nachfrage im Zuge des Handelsstreits, berichtete das Blatt am Sonntag unter Berufung auf Experten. WASHINGTON - In US-Kühlhausern stapelt sich nach einem Bericht des Wirtschaftsblattes "Wall Street Journal" immer mehr Fleisch. (Wirtschaft, 22.07.2018 - 20:42) weiterlesen...

Scholz: Handelsstreit mit den USA könnte EU-Integration vorantreiben. "Eine wahrscheinlich gar nicht angestrebte Folgewirkung der Politik des amerikanischen Präsidenten könnte ein unglaublich beschleunigter Integrationsprozess der Europäischen Union sein", sagte Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) am Sonntag beim Treffen der G20-Finanzminister und Notenbankchefs in Buenos Aires. BUENOS AIRES - Der Zollstreit zwischen der Europäischen Union und den USA könnte nach Einschätzung der Bundesregierung die europäische Integration vorantreiben. (Wirtschaft, 22.07.2018 - 19:48) weiterlesen...

Neuer Brexit-Minister stellt Schlussrechnung infrage. Das betonte der neue Brexit-Minister Dominic Raab in einem Interview mit der Zeitung "The Sunday Telegraph". LONDON - Streit ums liebe Geld: Großbritannien wird die Brexit-Schlussrechnung in Höhe von 39 Milliarden Pfund (etwa 44 Milliarden Euro) wohl nur bei Zustandekommen eines gemeinsamen Handelsabkommens zahlen. (Wirtschaft, 22.07.2018 - 16:48) weiterlesen...

EU hofft auf Einigung mit den USA im Handelsstreit. "Ich glaube nicht, dass es in Zukunft weiter zu einem Wettrüsten im Bereich der Strafzölle kommt", sagte der Staatssekretär im österreichischen Finanzministerium, Hubert Fuchs, am Sonntag beim Treffen der G20-Finanzminister und Notenbankchefs in Buenos Aires. Österreich hat derzeit die EU-Ratspräsidentschaft inne. "Es gibt sehr konstruktive Gespräche, weil allen bewusst ist, dass wir hier an einer gemeinsamen Lösung arbeiten müssen", sagte Fuchs. BUENOS AIRES - Die Europäische Union setzt im Handelsstreit mit den USA auf eine Einigung am Verhandlungstisch. (Wirtschaft, 22.07.2018 - 16:15) weiterlesen...