Deutschland, Volkswirtschaft

WIESBADEN - In der Folge der großen Zuwanderung während der Flüchtlingskrise ist 2016 die Zahl der Einwohner in Deutschland insgesamt um 500 000 Menschen gestiegen.

13.03.2018 - 12:05:36

Migration lässt Einwohnerzahl in Deutschland um 500 000 steigen. Diese Zahl veröffentlichte das Statistische Bundesamt am Dienstag in einer Gesamtrechnung von Zu- und Abwanderung. Dabei wurde auch deutlich, dass mehr deutsche Staatsbürger das Land verlassen haben als zurückkehrten.

Wie das Statistische Bundesamt mitteilte, waren mehr als 1,8 Millionen Menschen nach Deutschland gezogen, davon mehr als 1,7 Millionen Menschen mit einem ausländischen Pass. Dagegen verließen im gleichen Jahr mehr als 1,3 Millionen Menschen Deutschland.

Die Schließung der sogenannten Balkanroute im Frühjahr 2016 dürfte auch in den Migrationszahlen Spuren hinterlassen haben. Zwar machten Flüchtlinge aus Syrien, Afghanistan und dem Irak erneut den größten Teil der Migranten aus, die in höherer Zahl zu- als abwanderten. Die Zahl der Syrer sank jedoch beim sogenannten Wanderungsüberschuss von 298 000 auf 146 000, bei den Afghanen gab es einen Rückgang von 80 000 auf 56 000 und bei den Irakern von 60 000 auf 48 000.

Rund 146 000 Zuwanderer waren Deutsche - entweder Spätaussiedler oder aus dem Ausland zurückkehrende Deutsche. Das war ein Anstieg um 25 000 Personen im Vergleich zum Vorjahr. Gleichzeitig kehrten 281 000 deutsche Staatsangehörige Deutschland den Rücken. Auch mehr als eine Million Menschen mit ausländischem Pass wanderten ab.

Bei der Zahl der deutschen Auswanderer oder Auslandsstudenten ist nach Angaben eines Behördensprechers ein direkter Vergleich mit dem Vorjahr schwierig. Grund dafür sei eine veränderte Methodik, da Kommunen nun innerhalb kurzer Zeit nach dem Wegzug eines Einwohners von der neuen Gemeinde in Deutschland über die dortige Anmeldung informiert würden. Wer "unbekannt" verzogen sei, müsse sich also im Ausland aufhalten. In den Vorjahren war länger unklar geblieben, ob weggezogene Einwohner innerhalb Deutschlands den Wohnsitz gewechselt oder Deutschland verlassen hatten.

Etwas mehr als die Hälfte aller Zuwanderer (51 Prozent) hatte einen EU-Pass, während neun Prozent aus anderen europäischen Staaten kamen. Unter den außereuropäischen Zuwanderern stellten Asiaten mit 26 Prozent die größte Gruppe, während fünf Prozent der Migranten eine afrikanische Staatsbürgerschaft besaßen.

@ dpa.de

Amazon wird sich schwarzärgern, aber …

… wir schenken Ihnen den Report „Börsenpsychologie - Markttechnik für Trader“ heute trotzdem kostenfrei. Normalerweise kostet der Report im Onlinehandel 39,99 Euro.

Sie können sich den genialen Report heute jedoch absolut kostenfrei sichern. Wir senden Ihnen den Report vollkommen KOSTENFREI zu.

Jetzt HIER klicken und dank richtigen Timing reich an der Börse werden!

Weitere Meldungen

Keine Planungssicherheit - BMW warnt eindringlich vor Brexit-Folgen. Doch die Verhandlungen zwischen London und Brüssel sind zäh. Viele Unternehmen wissen nicht, was auf sie zukommt - betroffen ist auch BMW. Im nächsten Frühjahr will Großbritannien die EU verlassen. (Wirtschaft, 23.06.2018 - 12:14) weiterlesen...

Hoher technischer Aufwand - Experten: Nachrüstungen alter Diesel «grundsätzlich möglich» Die Regierung lässt Millionen Autobesitzer seit Monaten im Unklaren: Kommt doch noch mehr als neue Software, um Motoren zu schmutziger Diesel sauberer zu bekommen? Nun gibt es weitere Fach-Einschätzungen. (Wirtschaft, 23.06.2018 - 09:22) weiterlesen...

RATING: Moody's senkt Monsanto nach Übernahme durch Bayer auf 'BAA1'. Das ist eine Stufe unter dem alten Rating "A3" und zählt weiterhin zum sogenannten "Investment Grade", also eher sicheren Anlagen. Die Abstufung schließe die im September 2016 nach der Ankündigung der Akquisition durch den deutschen Pharma- und Agrarchemiekonzern begonnnen Überprüfung ab, wie Moody's am Freitagabend in New York mitteilte. Sobald das Tauschangebot Bayers für Monsanto-Anleihen erfolgreich ist, dürfte das Rating für Monsanto gestrichen werden. NEW YORK - Die Ratingagentur Moody's hat die Bonitätsnote für den US-Saatgutkonzern Monsanto nach der Übernahme durch Bayer auf 'BAA1' gesenkt. (Boerse, 22.06.2018 - 22:30) weiterlesen...

Weitere Rohmilchkäse in Frankreich zurückgerufen. Es handelt sich um Reblochon der Käserei Chabert, der unter mehreren Handelsmarken vertrieben wurde, teilte das französische Agrarministerium am Freitagabend in Paris mit. Es sei eine Vorsichtsmaßnahme, nachdem Escherichia-coli-O26-Bakterien in zwei landwirtschaftlichen Zuliefer-Betrieben festgestellt worden seien. Kunden sollten den Käse nicht essen. PARIS - Nach der Erkrankung von Kindern hat ein französischer Hersteller weitere Rohmilchkäse zurückgerufen. (Boerse, 22.06.2018 - 22:09) weiterlesen...

Neue Halberg-Guss warnt streikende Beschäftigte vor Jobverlust. Es komme aktuell bei den ersten Kunden zu Ausfällen in der Produktion, hieß es in dem am Freitagabend veröffentlichten Schreiben, das der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. Teilweise würden deren Mitarbeiter wegen des Streiks in Kurzarbeit geschickt. SAARBRÜCKEN/LEIPZIG - Der Autozulieferer Neue Halberg-Guss (NHG) hat seine Beschäftigten in einem Offenen Brief vor den Folgen des anhaltenden Streiks gewarnt. (Boerse, 22.06.2018 - 21:48) weiterlesen...

WDH/dpa-AFX Überblick: ANALYSTEN-EINSTUFUNGEN der Woche vom 18. bis 22.06.2018 (In der Überschrift wurde das Datum angepasst.) (Boerse, 22.06.2018 - 21:33) weiterlesen...