Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Produktion, Absatz

WIESBADEN - In der deutschen Industrie zeichnet sich ein Ende der jüngsten Schwächephase ab.

09.01.2020 - 08:25:24

Deutsche Industrieproduktion erholt sich von jüngsten Rückschlägen. Im November haben die Betriebe ihre Gesamtproduktion unerwartet stark gesteigert. Die Herstellung habe im Vergleich zum Vormonat um 1,1 Prozent zugelegt, teilte das Statistische Bundesamt am Donnerstag in Wiesbaden mit. Analysten hatten zwar einen Anstieg erwartet, waren aber nur von einem Zuwachs um 0,8 Prozent ausgegangen.

Außerdem war der Rückschlag im Vormonat Oktober nicht so stark wie bisher bekannt ausgefallen. Das Bundesamt revidierte die Daten nach oben, so dass die Produktion im Monatsvergleich nur um 1,0 Prozent gesunken war. Zuvor war für Oktober ein Dämpfer im 1,7 Prozent gemeldet worden.

Im Jahresvergleich fiel die Produktion im November indes um 2,6 Prozent. Auch hier wurde die Erwartung von Analysten übertroffen, die einen Rückgang um 3,7 Prozent erwartet hatten.

Innerhalb des Industriesektors gab es weitere Lichtblicke: So stieg die Produktion von Investitionsgütern im November um 2,4 Prozent im Monatsvergleich und die von Konsumgütern um 0,5 Prozent. Einen Dämpfer gab es hingegen bei Vorleistungsgütern, deren Produktion um 0,5 Prozent schrumpfte.

Bei der Energieerzeugung wurde für November ein Rückgang im Monatsvergleich gemeldet. In der Bauindustrie gab es hingegen einen Zuwachs um 2,6 Prozent. Die deutsche Industrie wird seit längerem durch die schwache Weltwirtschaft und die vielen politischen Risiken belastet. Zuletzt hatten Frühindikatoren ein Ende der Schwächephase signalisiert, allerdings war am Vortag wiederum ein überraschender Dämpfer beim Auftragseingang in der deutschen Industrie gemeldet worden.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Schwächelnde Autokonjunktur bremst Zulieferer Bosch. Zwar konnte der Technologiekonzern seinen Umsatz 2019 mit 77,9 Milliarden Euro zumindest auf Vorjahresniveau halten. Der operative Gewinn fiel mit etwa drei Milliarden Euro aber deutlich geringer aus als 2018, wie Bosch am Mittwoch mitteilte. Damals waren es 5,4 Milliarden Euro. STUTTGART - Die weltweite Schwäche der Autoindustrie schlägt auch auf den weltgrößten Zulieferer Bosch durch. (Boerse, 29.01.2020 - 10:03) weiterlesen...

Umfrage: Vorbehalte gegen Einwanderer als Mieter oder Nachbarn. Das geht aus einer repräsentativen Umfrage hervor, die die Antidiskriminierungsstelle des Bundes am Mittwoch in Berlin vorstellte. Knapp 30 Prozent der Befragten ist demnach unwohl beim Gedanken, dass sie Einwanderer als Nachbarn bekommen könnten. Mehr als die Hälfte hat deutliche Vorbehalte bei der Vorstellung, ein Zimmer in der eigenen Wohnung an einen Eingewanderten zu vermieten. BERLIN - Rund 40 Prozent der Menschen in Deutschland hätten große oder sehr große Bedenken, eine Wohnung an Eingewanderte zu vermieten. (Boerse, 29.01.2020 - 10:03) weiterlesen...

Rekordzahlen für Apple im Weihnachtsgeschäft - Sorge um Coronavirus. Der Quartalsgewinn erreichte 22,2 Milliarden Dollar (20,12 Mrd Euro) nach knapp 20 Milliarden Dollar ein Jahr zuvor. Der Umsatz stieg im Jahresvergleich um neun Prozent auf 91,8 Milliarden Dollar. CUPERTINO - Apple hat die Schwäche im iPhone-Geschäft überwunden und das vergangene Weihnachtsgeschäft mit Rekordzahlen abgeschlossen. (Boerse, 29.01.2020 - 09:32) weiterlesen...

Wie teuer wird die 737-Max-Krise für Boeing?. Nachdem Konzernchef Dennis Muilenburg kurz vor Weihnachten gefeuert wurde, legt sein Nachfolger Dave Calhoun an diesem Mittwoch erstmals die Geschäftszahlen vor. Anleger stellen sich nach dem Katastrophenjahr 2019 auf eine Horrorbilanz mit immensen Belastungen und Sonderkosten aufgrund der Startverbote für den Unglücksjet 737 Max ein. Die größte Herausforderung bleibt indes unbewältigt - den Krisenflieger wieder in die Luft zu bekommen. CHICAGO - Vom Vorzeigekonzern zum Krisenfall: Der Airbus -Rivale Boeing ist nach zwei verheerenden Flugzeugabstürzen angeschlagen wie selten zuvor. (Boerse, 29.01.2020 - 09:31) weiterlesen...

Novartis will 2020 weiter wachsen - Dividende steigt. 2020 soll der Umsatz währungsbereinigt im mittleren bis hohen einstelligen Prozentbereich zulegen, das operative Kernergebnis zudem ebenfalls währungsbereinigt im hohen einstelligen bis niedrigen zweistelligen Prozentbereich steigen, wie der Konzern am Mittwoch in Basel mitteilte. Für 2019 schlägt das Management um Konzernchef Vas Narasimhan zudem eine Dividende von 2,95 Schweizer Franken (2,76 Euro) je Aktie vor, nach 2,85 Franken ein Jahr zuvor. BASEL - Der Schweizer Pharmakonzern Novartis hat seine Ziele im vergangenen Jahr dank neuer Therapien erfüllt und setzt auch künftig auf weiteres Wachstum. (Boerse, 29.01.2020 - 09:16) weiterlesen...

VIRUS/Lufthansa: Flüge von und nach China finden aktuell planmäßig statt. "Wir beobachten die Lage sehr genau", sagte ein Lufthansa-Sprecher am Mittwoch auf Anfrage. Aktuell fänden alle Flüge von und nach China planmäßig statt. Allerdings beobachtet die Fluggesellschaft eine "leichte Buchungszurückhaltung". British Airways hatte wegen des neuartigen Coronavirus die Direktflüge zwischen Großbritannien und China am Mittwoch dagegen eingestellt. Damit folgte die Airline Reisewarnungen des britischen Außenministeriums. FRANKFURT - Die Lufthansa fliegt vorerst weiter nach China. (Boerse, 29.01.2020 - 09:11) weiterlesen...